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Multikulturelle Gesellschaft

IMEG – Methodentool für eine multikulturelle Gesellschaft

Projekt “Entwicklung eines innovativen und multiperspektivischen Methodentools für eine multikulturelle europäische Gesellschaft“ (IMEG) an der EH Freiburg/ Forschungsverbund FIVE e.V.

Programmlinie: Strategische Partnerschaften in der Erwachsenenbildung /Erasmus+

Projektziel

Vor dem Hintergrund globaler Veränderungen werden im Bildungsbereich (Aus- und Weiterbildung) innovative und kultursensible Methoden benötigt, um einen gelingenden interkulturellen Dialog zu ermöglichen. Das zweijährige Erasmus+ – Projekt möchte hierzu in vier Städten – Faenza, Palermo, Wien, Freiburg – diverse methodisch/didaktische Ansätze unter dem Aspekt interkultureller Begegnung praktisch erproben, den Austausch zwischen verschiedenen Institutionen und Teilnehmenden (Studierenden, Lehrenden) anregen und die aufgezeigten Methoden im Hinblick auf Anwendbarkeit und Nutzen für verschiedene pädagogische Settings diskutieren.

Gesamtziel des Projekts ist es, ein innovatives fachbereichsübergreifendes Methodentool für den Einsatz in verschiedenen Bildungsbereichen (Hochschule, Weiterbildung) zu entwickeln. Es soll den Teilnehmenden ermöglichen, aktuelle und zukünftige pädagogische Herausforderungen im Rahmen der Migrationsbewegung anzunehmen, methodisch-didaktische Ansätze zu reflektieren und interkulturelle Kompetenzen in diesem Kontext zu erweitern.

An den Workshops nehmen in einer Train-the-Trainer Struktur Studierende und Dozierende aus dem pädagogischen Feld teil, abschließend immer auch Vertrer*innen der Zielgruppen. Diese sind Bürger*innen, mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Fluchterfahrung. Die methodischen Ansätze werden gemeinsam weiterentwickelt, um somit globales Lernen als einen wechselseitigen und systemischen Prozess des sich Kennenlernens zu begreifen – verbunden mit der Akzeptanz des Andersseins, der Reflexion der eigenen kulturellen Herkunft und der Bereitschaft, interkulturelles Lernen als einen umfassenden Dialog und nicht als reine Integrationsarbeit anzusehen.

Partnereinrichtungen

  • Universität Palermo in Sizilien
  • Verein Teatro due mondi in Faenza
  • Volkshochschulen Wien und Vaterstetten sowie
  • Forschungs- und Innovationsverbund FIVE e.V. an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg

Antragsteller und Projektevaluation

Antragstellende Institution und Koordinator des Projekts ist die Volkshochschule Vaterstetten (Jürgen Will). Neben der inhaltlichen Ausgestaltung eines Workshops an der EH Freiburg ist FIVE e.V. für die Projektevaluation der Workshops zuständig.

Leitung und Teilnehmer*innen

Prof. Dr. Dirk Oesselmann (Theologie und Gemeindepädagogik) und Stefanie Pietsch (Forschungsreferentin an der EH Freiburg) leiten und begleiten das Projekt und werden von vier Studierenden der Sozialen Arbeit (BA) unterstützt: Shiva Darabi und Gökhan Karpuz (2. Semester) sowie Miriam Roth und Selma Cela (6. Semester).

Die Studierenden partizipieren an den Workshops, treten in Diskurse, inwiefern die aufgezeigten methodischen Ansätze eine Relevanz für die Soziale Arbeit und ihren professionellen Habitus haben und unterstützen bei der qualitativ und quantitativ angelegten Gesamtevaluation.

Laufzeit

Das Projekt startete mit einem Auftakttreffen der ProjektleiterInnen im November 2016 und wird bis Oktober 2018 andauern.

Ablauf des Projekts

Durch vier Workshops à fünf Tage an den verschiedenen Standorten der beteiligten Partnerinstitutionen werden die TeilnehmerInnen mit verschiedenen Ansätzen/Methoden theoretisch und praktisch vertraut gemacht. In den Workshops werden die innovativen methodischen/pädagogischen Ansätze ausprobiert, analysiert und bewertet. An den thematisch wechselnden Workshops nehmen von jeder Partnereinrichtung jeweils drei-fünf TeilnehmerInnen aus dem pädagogischen Feld teil.

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