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Internationales

Internationalisierung der Hochschule: Selbstverständnis und Strukturmerkmale

„Für die Hochschule ist Internationalisierung ein grundlegender Baustein von Bildung für Wissenschaft und Praxis. Sie fördert die Fähigkeit ihrer Mitglieder, in international geprägten Forschungs-, Lehr- und Praxiskontexten zu agieren. Basierend auf tragfähigen internationalen Kooperationen gestaltet sie reziprok angelegte Mobilität und entwickelt die Internationalisierungskomponenten im eigenen Haus weiter.“ (Aus dem Leitbild der Evangelischen Hochschule Freiburg, Dezember 2015)

Internationalisierung wird von der gesamten Hochschule mitgetragen und aktiv gestaltet – in Lehre, Weiterbildung und Forschung sowie von Lehrenden, Studierenden und Verwaltungsmitarbeitenden. Sie versteht die kontinuierliche Weiterentwicklung der Internationalisierung(sstrategie) als partizipativen Prozess aller Hochschulmitglieder.

Das International Office und der Senatsausschuss Internationalisierung

Das International Office ist zugleich Kompetenzzentrum für Internationalisierung und Stabsstelle der Rektorin. Der Senatsausschuss Internationalisierung und internationale Beziehungen trägt wesentlich zur steten Entwicklung des Themas bei. Studierende aller Fachbereiche haben im Ausschuss Sitz und Stimme.

Internationale Kooperationen

Die Evangelische Hochschule Freiburg unterhält insbesondere für Lehre und Forschung internationale Kontakte sowohl zu Partnerhochschulen in der Regio (Basel, Mulhouse und Strasbourg) als auch zu Hochschulen, Hochschulinstituten und anderen Institutionen in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern: mehr Info zu den Hochschulpartnerschaften. Der Deutsche Wissenschaftsrat hat dies im Zuge der Institutionellen Reakkreditierung Oktober 2014 positiv herausgestellt.

Internationalisierung in der Lehre: Angebote für  Studierende
  1. Zur Festigung und Förderung der Campusdiversität hat die Evangelische Hochschule verschiedene Maßnahmen ergriffen, beispielsweise werden Bonuspunkte im Bewerbungsverfahren für eigene oder elterliche Migrationsbiografie vergeben, und es gibt eine so genannte „Zweite Chance“ für Klausuren für Studierende mit einer anderen Muttersprache und deren gezielte Unterstützung bei Prüfungsleistungen durch studentische Buddies.
  2. Die EH Freiburg fördert gezielt die Mobilität von Studierenden, Dozierenden und Verwaltungsmitarbeiter*innen. Seit 2005 wird „Internationalisierung im eigenen Haus“ entwickelt. Unter dem Label „international@home“ sollen auch nicht-mobile Studierende internationale Erfahrungen sammeln können. Wichtige Bausteine sind hierfür die Integration ausländischer Gastdozierender in die Hochschullehre sowie seit 2018 mehrtägige International Days mit Vorträgen und Seminaren mit Dozierenden und Studierenden aus aller Welt. Zudem werden Studierende von Partnerhochschule motiviert, als incoming students zu einem Theoriesemester an die EH Freiburg zu kommen.
  3. RECOS, die trinationale Kooperation von Hochschulen im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und der Schweiz, „bringt eine völlig andere Sichtweise auf die Soziale Arbeit, die man bei nur nationaler Betrachtung nicht hätte“, sagt eine Absolventin. Durch RECOS lernen angehende Sozialarbeiter *innen, Pädagog*innen und Religionspädagog*innen die politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Grundlagen im Dreiländereck kennen. Die Kooperation führt zu gegenseitig anerkannten Studienabschlüssen, eröffnet Arbeitschancen in den Nachbarländern und macht gemeinsame Forschungsprojekte möglich, zum Beispiel im grenzüberschreitenden Kinderschutz, mehr Info zu RECOS.
  4. Im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit gibt es für eine festgelegte Anzahl Studierender Plätze für das Internationale Profil. Damit werden verstärkt Wissen über Soziale Arbeit und ihre Bedingungen in anderen Ländern vermittelt sowie internationale und transnationale Perspektiven thematisiert. Zudem wird interkulturelle Kompetenz erworben. Soziale Arbeit ist, auch wenn Sie in einem nationalen Tätigkeitsfeld ausgeübt wird, auf internationale Bezüge verwiesen. Angesichts grenzüberschreitender Mobilität von Menschen sowie von Internationalisierungsprozessen jenseits von Migration sind auch Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit zunehmend „grenzüberschreitend“ und transnational ausgerichtet.
  5. Die Erweiterung von Fremdsprachenkenntnissen fördert die Hochschule durch Sprachkursangebote (teilweise in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Freiburg), bezuschusst externe Sprachkursbesuche und finanziert Sprachtestteilnahmen.
  6. Die Hochschule fördert attraktive Auslandsaufenthalte zum Beispiel durch Stipendien; mehr Info zu den mehr als 20 Partnerhochschulen und zu Stipendien wie ERASMUS+, Baden-Württemberg-Stipendien, PROMOS und Brot für die Welt: Praxissemester im Ausland und Theoriesemester im Ausland.
    Im CHE-Ranking 2017/18 belegt das International Office einen Spitzengruppenplatz für die Beratung und Begleitung der Studierenden für ihre Auslandssemester.
Internationalisierung in der Lehre: Angebote für  Lehrende

Die EH Freiburg fördert gezielt die Mobilität von Dozierenden.

Internationalisierung in der Forschung

Die Evangelische Hochschule Freiburg ist eine besonders forschungsstarke Hochschule im sozialwissenschaftlichen Bereich. Sie ist Partnerin in mehrjährigen, nationalen und internationalen Verbundprojekten. Die durch Drittmittel finanzierten Forschungsprojekte sind vor allem im Forschungs- und Innovationsverbund FIVE e.V. angesiedelt.