Jubiläum 1918 – 2018 – Der Festakt

Internationale Erfahrungen

Praxis im Ausland

Studierende bringen von ihren Auslandszeiten vielfältige Erfahrungen mit, die für ihre Kommiliton*innen wertvoll sein können: zum Beispiel welche Lernerfahrungen gibt es, wie hat es mit der Anleitung geklappt, welche Anforderungen an die Studierenden und deren sprachliche Kompetenzen sind zu beachten, wie und wo kann man wohnen, welche Erlebnisse gibt es mit „Land und Leuten“. Berichte hierzu gibt es seit Oktober 2018 auf ILIAS

 

Fotowettbewerb 2018

Auslandserfahrungen fangen Studierende auch in Bildern ein. Daher hat das International Office mit allen drei Praxisämtern der Bachelor-Studiengänge 2018 einen Fotowettbewerb zum Praxissemester im Ausland veranstaltet. Thema war: „Szenen der Begegnung, der Kooperation, der Irritation oder der Begeisterung in meiner Praxis im Ausland“. Die Studierenden zeigen auf ihren Fotos besondere Erlebnisse vor Ort, ob in Israel, Estland, Paraguay oder anderswo.

Gewinnerinnen 2018

Die Jury aus Vertreter*innen der Praxisämter und des International Office ergänzt durch die Fachberatung eines selbstständigen Fotografen hat 4 Gewinnerinnen ausgewählt.

  • 1. Platz Milena Nagel mit dem Foto aus Estland „Treffsicherer Deutschunterricht“ Sie hat an der Deutschen Schule in Tallinn im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Pädagogik der Kindheit ihr P 3 – Praktikum absolviert .Milena: „Einblicke in das estnische Schulsystem ermöglichen mir nun den Vergleich mit dem deutschen Schulsystem. Ich habe eigene Unterrichtseinheiten durchgeführt und Projekte initiiert. Wer Erfahrungen im Lehrberuf sammeln möchte, für die oder den ist dieses Praktikum geeignet. Zudem sollte ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbständigkeit mitgebracht werden.“
  • Der 2. Platz wurde zwei Mal vergeben: 2. Platz Lior Ahlvers mit dem Foto „Sprechstunde“ Sie hat in der Organisiation „ASSAF – Aid Organization for Refugees and Asylum Seekers“ in Tel Aviv, Israel, ihr Praktisches Studiensemester im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit absolviert. Lior: „In der öffentlichen Sprechstunde habe ich Beratungen angeboten und habe Klient*innen für das Resettlement Project der UNHCR interviewt. Ich habe nationales und internationales Recht und den Umgang damit kennengelernt und habe Erfahrungen mit komplexen Lebenslagen von geflüchteten Menschen gesammelt. Hier braucht man unbedingt ein ‚dickes Fell‘ und sollte einiges aushalten können.“ 2. Platz Stefanie Kottmann mit dem Foto „Der letzte große Baum – das indigene Volk bereit zum Widerstand gegen die mächtigen Sojabauern“ Sie hat in der sozialen Einrichtung „Institutión Ecuménica de Promoción Social“ in Paraguay ihr Praktisches Studiensemester im Rahmen des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit absolviert. Stefanie: „Die Zielgruppe dieser Non-Profit-Organisation sind indigene Menschen, die in – teils extremer – Armut leben. Durch den massiven Sojaanbau sind sie Rechtsverstößen wie Landraub und Vertreibung durch Großgrundbesitzer ausgesetzt. Wer Interesse hat an indigenem Recht, an Ökologie, Landwirtschaft und Ernährungssicherung ist hier richtig. Ich habe viel gelernt, vor allem aber Ambiguitätstoleranz.“
  • 3. Platz Iara Schachinger mit dem Foto „Was verändert sich? Was bleibt gleich?“ Sie hat in der Evangelischen Kirchgemeinde Romanshorn ihr Praktisches Studiensemester im Rahmen des Bachelorstudiengangs Religionspädagogik/Gemeindediakonie absolviert. Iara: „Ich habe vor allem in der Kinder- und Jugendarbeit gearbeitet, wobei ich den Schwerpunkt meiner Arbeit selber setzen durfte. Weiter durfte ich unter anderem in der Spitalseelsorge, im Religionsunterricht, in einem Treffen mit Menschen mit Behinderung, sowie einem Begegnungsort mit Asylsuchenden sowie Geflüchteten reinschnuppern. Gelernt habe ich, wie die Arbeit eines Gemeindediakons aussehen kann – auch mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten.“

Fotos der vier Preisträgerinnen

Fotos in der Reihenfolge der Plätze:
1. Platz M. Nagel, 2. Platz L. Ahlvers und S. Kottmann, 3. Platz I. Schachinger

 

Erfahrungen von incomings

 

von li.: Johanna Urban, Enikö (Body), Eszter Varga; Foto: Fionn Grosse

Fünf Fragen an die Incoming Students

Eszter Varga

Name, Alter: Eszter Varga, 20 Jahre

Nationalität: Ungarisch Heimathochschule: Eötvös Loránd Universität in Budapest

Studiengang: deutsche Nationalitätenkindergärtnerin (in Ungarn gibt es ein Studium zur Erzieherin mit Schwerpunkt auf deutschsprachige Kindergärten)

Sprachkenntnisse: Ungarisch, Deutsch, Englisch und ein bisschen Spanisch

Berufliche Pläne: „Ich möchte mich intensiver mit Fremdsprachen beschäftigen; Kindergärtnerin möchte ich auch sein (entweder in deutschsprachigen Kindergärten oder auch in normalen/ ungarischsprachigen Kindergärten), aber das nicht lebenslang. Aber mal schauen!“

Stipendium: Baden – Württemberg Stipendium

  1. Was hat dich motiviert, ein Theoriesemester im Ausland zu studieren? Also, ich wollte immer ins Ausland fahren und nur einfach mal sehen, wie andere Menschen leben, was für eine Kultur sie haben, wie der Unterricht bei ihnen ist. Ich bin neugierig wie das Leben in den anderen Ländern ist. Und, ja natürlich wollte ich mein Deutsch verbessern, üben und neue Leute kennenlernen.
  2. Warum wolltest Du gerne an der EH Freiburg studieren? Noch zu Hause habe ich mir alle Möglichkeiten per Internet angesehen, wohin ich fahren könnte. Freiburg hat mir am besten gefallen. Es ist eine schöne Atmosphäre hier. Die Uni sieht auch sehr schön aus, alles war sehr freundlich und gemütlich.
  3. Was interessiert Dich an dem Studium hier? Eigentlich alles. Ich wollte sehen wie der Unterricht hier aussieht, was für Vorlesungen und Seminare es gibt, wie lernen die Leute hier und auch das Leben in deutschen Kindergärten. Zu Hause studiere ich als deutsche Nationalitätenkindergärtnerin. In Ungarn gibt es ein Studium zur Erzieherin mit Schwerpunkt auf deutschsprachige Kindergärten, deshalb interessiert mich hier Vieles.
  4. Was ist hier ganz anders als bei Dir zu Hause? Der Unterricht, die Uni, die Stadt, die Umgebung, die Landschaft, die Leute, die Mentalität, die Wirtschaft, die Preise, das Geld, soll ich noch etwas sagen?
  5. Was gefällt dir an Freiburg am besten und was nicht so gut? Ich liebe Freiburg! Es ist soooo cool hier und die Berge… WUNDERSCHÖN!im Dezember 2017

Johanna Urban

Name, Alter: Johanna Urbán, 20 Jahre

Nationalität: Ungarisch

Heimathochschule: Eötvös Loránd Universität in Budapest

Studiengang: deutsche Nationalitätenkindergärtnerin (in Ungarn gibt es ein Studium zur Erzieherin mit Schwerpunkt auf deutschsprachige Kindergärten)

Sprachkenntnisse: Ungarisch, Deutsch und Englisch

Berufliche Pläne: „Ich möchte in einem deutschsprachigen Kindergarten arbeiten.“

Stipendium: Erasmus und SMS Stipendium

  1. Was hat dich motiviert, ein Theoriesemester im Ausland zu studieren? Die deutsche Sprache gefällt mir sehr, deswegen fand ich es spannend, dass ich Kindheitspädagogik auf Deutsch studieren kann. Ein Grund war, dass ich mich auf Deutsch entwickeln kann. Ich habe es immer gehört, dass man eine Sprache gut lernen kann, wenn man in dem Land ist. Mein Sprachniveau ist auch wichtig für den Arbeitsbereich, den ich studiere. Denn ich möchte deutsche Nationalitätenkindergärtnerin werden. In Ungarn gibt es ein Studium zur Erzieherin mit Schwerpunkt auf deutschsprachige Kindergärten. Bei einem Auslandssemester kann man auch viel über das Land und die Kultur erfahren.
  2. Warum wolltest Du gerne an der EH Freiburg studieren? Ich wollte unbedingt nach Deutschland fahren, und da gab es viele Möglichkeiten. Ich konnte die Hochschulen nicht persönlich besuchen, aber über das Internet habe ich ein paar Informationen bekommen. Die Webseite von der EH war überzeugend. Das Video über die Hochschule hat mir so gefallen, dass ich das Gefühl hatte, ich möchte dorthin gehen. Nicht zuletzt waren die Bilder von der Stadt auch sehr ansprechend.
  3. Was interessiert Dich an dem Studium hier? Ich möchte über die Erziehungsmethoden in Deutschland mehr Kenntnis erlangen. Es ist eine gute Möglichkeit zu sehen, was es hier gibt und dann zu vergleichen, was ich zu Hause gelernt habe.
  4. Was ist hier ganz anders als bei Dir zu Hause? Hier gibt’s mehr Gruppenarbeit in den Seminaren, das gefällt mir sehr. So ist der Unterricht mehr interaktiv. Die Stunden sind anders aufgebaut wie bei uns. Wir haben mehrere einzelne Stunden und sie dauern entweder 45 Minuten oder eineinhalb Stunden lang. Und ich habe bemerkt, dass hier mehr männliche Studenten sind wie zu Hause bei uns.
  5. Was gefällt dir an Freiburg am besten und was nicht so gut? Mir gefällt es besonders, dass man sehr viel Fahrrad fahren kann, und das ist eigentlich gewöhnlich. Ich finde es auch gut, dass die Uni-Bibliothek rund um die Uhr geöffnet ist. Die Mensa ist sehr günstig und man kann da vieles und leckeres essen. Außerdem mag ich, dass es so viel Natur hier gibt. Na ja, Freiburg ist wunderschön.im Dezember 2017

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