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Master Soziale Arbeit

Studiengänge

Die EH Freiburg bietet einen akkreditierten forschungsorientierten Master-Studiengang Soziale Arbeit (dreisemestrig, 90 CP). Ein Masterabschluss bedeutet eine neue, auf dem Bachelorabschluss aufbauende Qualifikationsstufe.
Der Studiengang vermittelt fundierte Kompetenzen für die Bearbeitung von Anforderungen an die Gestaltung Sozialer Arbeit in einer sich wandelnden Welt.

Auf dem Programm stehen:

  • die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichem Wandel und mit der sozialarbeitswissenschaftlichen Theorieentwicklung
  • eine zur selbständigen Forschung befähigende Ausbildung in Forschungsmethoden und deren Umsetzung in Evaluation und Sozialplanung
  • Kenntnisse der Entwicklung der Sozialen Arbeit im Kontext europäischer Sozialpolitik.

Im 3. Semester kann zwischen einem Schwerpunkt „Sozialmanagement/Sozialpolitik“ und einem Schwerpunkt „Kinder und Jugendliche“ gewählt werden.

Die enge Kooperation mit dem Forschungs- und Innovationsverbund der EH Freiburg e.V. (FIVE) bei der Durchführung des Studiengangs garantiert die hohe Qualität, Aktualität und den Anwendungsbezug der vermittelten Forschungs- und Planungskompetenzen. FIVE e.V. führt seit über 20 Jahren erfolgreich eine Vielzahl von Forschungsprojekten zu sozialen Entwicklungen und zur Innovation in der Sozialen Arbeit durch.

Der Master ist als Zugangsvoraussetzung für eine Ausbildung in Kinder- und Jugendtherapie anerkannt.

Infos zum Studiengang: Zielgruppe, Tätigkeitsfelder, Bewerbungsverfahren, Staatliche Anerkennung, Beiträge etc.

Zielgruppe

Das Masterstudium eignet sich für alle, die Handlungsfelder Sozialer Arbeit (im weiten Sinn) weiterentwickeln und sich für Führungspositionen qualifizieren wollen. Vorausgesetzt wird ein Interesse an praxisbezogener Forschung und an der Entwicklung neuer Fragestellungen und Lösungen für die Soziale Arbeit. Gewünscht ist zudem ein über den Bachelor hinausgehendes Interesse an theoretisch fundierter Konzeptentwicklung für von den Studierenden selbst gewählte Bereiche Sozialer Arbeit. Berufserfahrungen sind keine notwendige Zulassungsvoraussetzung, aber willkommen.

Arbeits-/Tätigkeitsfelder

  • Führungs- und Leitungspositionen und Stellen, in denen praxisbezogene Forschungs- und Gestaltungskompetenz gefragt ist
  • Positionen im Höheren Dienst
  • Promotion an der Universität

Fakten

  • Studienabschluss
    Master of Arts (M.A.) in Social Work
  • Zulassungsvoraussetzungen
    s. § 58 des Gesetzes über die Hochschulen im Land Baden-Württemberg (LHG – Landeshochschulgesetz vom 01. Januar 2005) und der Zulassungs- und  Immatrikulationsordnung (ZIO) der EH Freiburg. Zudem ein überdurchschnittlich erfolgreich abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit oder eines anderen einschlägigen Hochschulstudiums (Bachelor/Bakkalaureus, Diplom, Master). Die Studiengangsleitung kann ein Auswahlgespräch führen und weitere Kriterien einbeziehen: Vorerfahrungen mit empirischer Forschung im Feld Sozialer Arbeit, z.B. Tätigkeiten als Wissenschaftliche Hilfskraft oder andere wissenschaftliche Tätigkeit, eine sehr gut bewertete empirische BA-Thesis, besonders gute Leistungen in Modulen der empirischen Sozialforschung und eine besondere Studienmotivation entsprechend der im Master angestrebten Kombination von Kompetenzen im Bereich Forschung und Entwicklung. Bei einem anderen einschlägigen Abschluss als einem Bachelor in Soziale Arbeit werden das Curriculum und der bisherige Studienverlauf auf Kompatibilität mit dem Bachelor Soziale Arbeit und Anschlussfähigkeit an den Master Sozial Arbeit geprüft. Lehrveranstaltungen aus dem Kern des BA Soziale Arbeit (Brückenmodule) von 15 CP müssen im Studienverlauf nachgeholt werden.

    • Bei einem Abschluss mit 210 CP müssen die 15 CP Brückenmodule zusätzlich erworben werden, siehe Studienverläufe (a)
    • Bei einem Abschluss mit 180 CP ist dies in den 30 CP Brückenmodulen enthalten, die aufgrund der Vorgabe von mindestens 300 CP für den Master nachstudiert werden müssen (180+30+90), siehe Studienverläufe (b)
  • Studienverläufe
    (a) 90 CP – aufbauend auf einem 7-semesterigen Bachelor-Abschluss mit 210 CP in einer Regelstudienzeit von 3 Semestern. Aufgrund des Studienaufbaus empfehlen wir bei einem Einstieg zum Wintersemester einen 4-semestrigen Studienverlauf. Wir bieten Ihnen jedoch auch bei Einstieg im Wintersemester die Möglichkeit in der Regelstudienzeit (3 Semester) das Studium abzuschließen.
    (b) 120 CP – aufbauend auf einem 6-semestrigen Bachelor mit 180 CP. Für den Master-Abschluss benötigen Sie hier 120 CP. Sie haben die Möglichkeit 30 CP zusätzlich zu den regulären 90 CP des Vollzeitstudiums auf Master-Level zu erwerben. Bei einem anderen einschlägigen Abschluss als einem Bachelor Soziale Arbeit empfehlen wir ein Brückensemester im Bachelor Soziale Arbeit v o r Einmündung in den Master. Dadurch verlängert sich die Studienzeit auf vier Semester. Auch hier wird individuell beraten. §13 Abs. 4 der SPO regelt den Sachverhalt; die SPO finden Sie unter Downloads.
  • Verlängerungen der Studienzeit
    sind nach Absprache und individueller Studienberatung bei allen Verlaufsvarianten möglich (s. „Übersicht Studienverläufe“ unter Downloads). Sie werden entweder im Studienvertrag festgehalten oder bis zu Beginn des 2. Semesters als Änderung des Studienvertrags beantragt.
  • Staatliche Anerkennung
    Bewerber*innen aus einem 6-semestrigen Bachelor Soziale Arbeit ohne Berufspraxissemester oder mit einem anderen einschlägigen Abschluss als dem Bachelor Soziale Arbeit bieten wir die Möglichkeit, die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „staatlich anerkannte Sozialarbeiter*in/ Sozialpädagog*in“ zu erwerben.
    Die Aufnahme in das Verfahren zur Erlangung der staatlichen Anerkennung (Brückensemester im BA Soziale Arbeit vor Einmündung in den MA Soziale Arbeit) ist regulär nur zum Wintersemester möglich.

    Voraussetzungen für die Aufnahme in das Verfahren sind:

    • Die Bereitschaft, Module aus dem Kerncurriculum des Bachelor Soziale Arbeit im Rahmen eines Brückensemesters vor Einmündung in den Master zu studieren;
    • die Bereitschaft, einschlägige berufspraktische Erfahrungen in der Sozialen Arbeit bis zu max. 800 Stunden (ggf. im Rahmen eines Berufspraxissemesters im Bachelor Soziale Arbeit), nachzuholen.
  • Bewerbung/Bewerbungsfrist
    zum 28.01. des Jahres für Sommersemester bzw. zum 20.07. des Jahres für Wintersemester. Aufgrund der hohen Bewerbungszahlen empfehlen wir eine frühzeitige Bewerbung. Eine Bewerbung ist auch möglich, wenn die Bachelor-Urkunde noch nicht vorliegt. In diesem Fall legen Sie bitte eine Leistungsübersicht und eine vorläufige Beurteilung der Bachelor-Thesis durch den Betreuungsdozenten vor.
  • Bewerbungsverfahren
    Bewerbung und Einschreibung an der Hochschule erfolgen ausschließlich digital über das Bewerbungsportal.
  • Kosten
    500 Euro Studienbeitrag pro Semester plus Verwaltungsgebühren und Studentenwerksbeitrag. Legen sich Studierende von Beginn an auf einen längeren Verlauf von max. 5 Semestern (90 CP) oder 6 Semestern (120 CP) fest, fallen Studienbeiträge nur für drei (90 CP) bzw. vier (120 CP) Semester an. Bei Überschreitung der jeweilig festgelegten maximalen Studienzeit fallen weitere Studienbeiträge an (Angabe jeweils zuzüglich Verwaltungsgebühr und Studentenwerksbeitrag). Während eines Brückensemesters im BA Soziale Arbeit reduziert sich der Studienbeitrag um 220,-EUR (bei nachzuholendem Berufspraxissemester um 400,-EUR). Mehr Info: Studienbeiträge und aktuelles Gebührenverzeichnis

Studieninhalte

Das Konzept des Studiengangs geht zum einen davon aus, dass für eine verantwortliche Leitung im Bereich Sozialer Arbeit neue Kompetenzen im wissenschaftlichen Bereich notwendig sind und eine auf die praktische Tätigkeit und das Aufgabenfeld bezogene Forschung als Schaffung verlässlicher Wissensbasis einen neuen Stellenwert bekommt. Zum anderen wird prognostiziert, dass sich in der Sozialen Arbeit auf Forschung, Evaluation und Sozialplanung spezialisierte Stellen herausbilden und sich eine eigene empirische Sozialarbeitsforschung aus der Sozialen Arbeit heraus entwickelt. Das Studium qualifiziert für diese konkreten Stellenprofile.

Die drei Säulen des Studiengangs: Theoriebildung, Forschung und innovative Gestaltung der Praxis

  • In der Säule „Theoriebildung, Diagnostik gesellschaftlicher Prozesse“ (Studienbereich 1) werden in Ausrichtung auf die spätere praktische Anwendung des Gelernten Kompetenzen der Entwicklung theoretischer Fragestellungen und der Entwicklung des Sozialen bzw. der Sozialen Arbeit vermittelt sowie die Fähigkeit zu ethischer Reflexion auf einem komplexen Niveau.
  • In der zweiten Säule „Empirische Zugänge“ (Studienbereich 2) wird praktische Forschungskompetenz (Forschungsmethoden, Projektbeantragung) erworben, mit der theoretisch entwickelte oder eigene, mitgebrachte Fragestellungen in ein Forschungsdesign umgesetzt werden können. Die Masterthesis besteht in der Regel aus einer Forschungsarbeit. Im 1. Semester ist eine Forschungshospitation obligatorisch, im 2. Semester sind Schwerpunkte Sozialplanung und Evaluation.
  • In der dritten Säule „Praktische Umsetzung/Innovation in der Praxis“ (Studienbereich 3) werden die Kompetenzen für die Durchsetzung von Forschungsergebnissen als Einführung von Innovationen in der Sozialen Arbeit erlernt. Dies beinhaltet (Projekt-/Forschungs-) Management, die Gestaltung von Lernprozessen in Organisationen, Öffentlichkeitsarbeit und politische Interessenvertretung.

Alle Veranstaltungen werden laufend mit EvaSys evaluiert.

Module an der FHNW Campus Olten studieren

Die EH Freiburg und die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten kooperieren, um ihren Studierenden das Modulangebot der jeweils anderen Hochschule zugänglich zu machen. Beide Partnerhochschulen haben Module und Teilmodule festgelegt, die von den Studierenden der jeweils anderen Hochschule besucht werden können. Die Studienleistungen in festgelegten Modulen werden von beiden Hochschulen gegenseitig vollumfänglich anerkannt.

Die Informations- und Anmeldeformulare finden Sie untenstehend. Achtung: Anmeldefrist 17. Januar 2020 beachten!

Kontakt bei Fragen zu den Modulen und zur Anmeldung

 

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