Jubiläum 1918 – 2018 – Der Festakt

Bachelor Soziale Arbeit – auch mit internationalem Profil

Studiengänge

Gerankt! Spitzenplatz für Soziale Arbeit

Studierende der Evangelischen Hochschule Freiburg haben ihr Studium im CHE-Ranking 2017/18 bewertet. Ergebnis ist ein Spitzenplatz für die Soziale Arbeit. Sehr gute Noten hat die Studiensituation insgesamt erhalten: zum Beispiel die geringe Anzahl der Teilnehmer*innen in einer Lehrveranstaltung, die intensive Betreuung durch Lehrende sowie das soziale Klima an der Hochschule, die attraktiven Auslandsaufenthalte und der enge Praxisbezug des Studiums.

Was wir Ihnen bieten

  1. Ein Vollzeit-Studium mit einem inhaltlich breit angelegten Grundstudium, das nah an aktuellen Themen ist, sowie eine kleine Anzahl an Teilzeitplätzen. Zudem gibt es Vertiefungen mit Wahlangeboten im Hauptstudium.
  2. Den Bachelor of Arts (B.A.). Damit sind Sie staatlich anerkannte/r Sozialarbeiter*in/ Sozialpädagoge*in.
  3. Lernen in kleinen Gruppen
  4. Intensive und individuelle Betreuung durch Lehrende
  5. Attraktive Auslandsaufenthalte
  6. Praxisnähe des Studiums mit umfangreichen Praxiszeiten; dazu berät das Praxisamt Soziale Arbeit
  7. Ringvorlesungen, Fachtage und Weiterbildungen (für Studierende vergünstigt!): zum Beispiel zu Flucht und Trauma, Pflege der Zukunft, Gemeinwesenarbeit und Flucht, Kindheitsforschung
  8. Und nicht zuletzt: Freiburg – eine spannende Stadt der Musik, Kunst und Kultur, und ein international renommierter Wissenschafts- und Innovationsstandort im Dreiländereck zwischen Schweiz und Frankreich

Kompetenzen vertiefen

Wer Themen im Studium vertiefen möchte, kann aus einer Vielzahl von Angeboten wählen:

  • Profile:
    Soziale Arbeit International – Ausführliche Infos zum Profil Soziale Arbeit International; ISAG – Angewandte Gerontologie
  • Zusatzqualifikationen:
    Erlebnis- und Umweltpädagogik, SPOSA – Sport und Soziale Arbeit, RECOS – Soziale Arbeit und Pädagogik im Dreiländereck, Kunstpädagogik, Palliative Care Pädiatrie, Menschenrechtspädagogik

Internationales Profil

Ziele und Anforderungen

In dem internationalen Profil werden verstärkt Wissen über Soziale Arbeit und ihre Bedingungen in anderen Ländern vermittelt sowie internationale und transnationale Perspektiven thematisiert. Zudem wird interkulturelle Kompetenz erworben. Soziale Arbeit ist, auch wenn Sie in einem nationalen Tätigkeitsfeld ausgeübt wird, auf internationale Bezüge verwiesen. Angesichts grenzüberschreitender Mobilität von Menschen sowie von Internationalisierungsprozessen jenseits von Migration sind auch Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit zunehmend „grenzüberschreitend“ und transnational ausgerichtet.

Studierende der Sozialen Arbeit sollen dazu befähigt werden, Akteure im Prozess der Internationalisierung, transnationaler Entwicklungen oder der Globalisierung zu werden.

Bereits seit langem bilden entsprechende Kompetenzen ein gewichtiges Element im Curriculum und in den Lehrinhalten des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit. Deshalb erwerben alle Studierende des BA Soziale Arbeit entsprechendes Wissen und Handlungskompetenzen. Wer das Zertifikat „Internationale Soziale Arbeit“ erhält, hat solche Fähigkeiten in besonderer Intensität erworben.

Mit dem Zertifikat bietet der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit ein spezifisches Profil mit internationaler und transnationaler Perspektive.

Dies beinhaltet

  1. den Erwerb zusätzlichen (Fach)Wissens über Soziale Arbeit, soziale Sicherung, wohlfahrtsstaatliche Systeme in anderen Ländern sowie über die internationale Entwicklungszusammenarbeit;
  2. die Entwicklung transnationaler Perspektiven in der Sozialer Arbeit, beispielsweise hinsichtlich der Themen transnationale Familien, transnationale Migration, Rassismus, Beratungsangebote;
  3. den Erwerb interkultureller Kompetenzen, die dazu befähigen, in unterschiedlichen Lebenskontexten und vielfältigen kulturellen und gesellschaftlichen Settings erfolgreich arbeiten zu können.

Kompetenzen

Wer das Zertifikat erwirbt, verfügt über

  • Wissen zu sozialen Gegebenheiten, sozialen Systemen, spezifischen Problemlagen und –deutungen sowie Arbeitsansätzen in anderen Ländern,
  • professionelle Erfahrungen, die gegebenenfalls bei einem Theorie- oder Praxissemester oder in einem Graduiertenpraktikum Erasmus+ oder bei anderen Angeboten in einem europäischen oder außereuropäischen Land, erworben wurden.
  • detailliertes Wissen über internationale Zusammenhänge,
  • Handlungskompetenzen in internationalen Bezügen,
  • fachsprachliche Kompetenzen in mindestens einer Fremdsprache.

Aufbau und Umfang

Studierende, die das Zertifikat „Soziale Arbeit International“ erhalten  wollen

  • Sollen ein im Studium integriertes Auslandspraxis- oder Auslandstheoriesemester absolvieren oder sie schließen an das Studium ein Graduiertenpraktikum (Erasmus+) im Ausland an
  • Erwerben mindestens 20 cp in für das Zertifikat zugelassenen Seminaren und/oder der BA-Thesis mit internationalem Bezug

 

Außerhalb des Curriculums des Studiengangs BA Soziale Arbeit wird folgendes verlangt

  • Erweiterung der Fremdsprachenkompetenz um eine Stufe1 oder ein zweisemestriger Fremdsprachkurs in einer gesprochenen Sprache – veranstaltet durch einen Hochschulanbieter.
  • Übernahme der Tutorenschaft für incoming students oder die Teilnahme an zwei weiteren außercurricularen Aktivitäten innerhalb der eigenen oder an einer anderen Hochschule.

(1 = entsprechend der Sprachkompetenzstufen des Europarates und des UNIcert-Systems)

Zulassung und Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt am Ende des zweiten Semesters. Pro Jahrgang ist die Zahl der Teilnehmenden auf 20 pro Jahrgang beschränkt. Sollten sich mehr Interessierte melden, werden die verfügbaren Plätze ausgelost.

Beratung zum Profil

In der Bewerbungs- und Zulassungsphase

Studienberatung und Bewerbung
Jutta Wagner, Telefon 0761 47812–29, bewerbungsamt@eh-freiburg.de

Nach Zulassung zum Studiengang

Dekanin Fachbereich Soziale Arbeit
Prof. Dr. Isolde Geissler-Frankgeissler-frank@eh-freiburg.de

International Office
Prof. Dr. Beate Steinhilbersteinhilber@eh-freiburg.de
Markus Breuerbreuer@eh-freiburg.de

Infos

Zielgruppe

Sie wünschen sich?

  • Einen sehr stark nachgefragten, vielseitigen undabwechslungsreichen Beruf
  • Mehr als 60 Tätigkeitsfelder
  • Die Chance sozialen Wandel mitzugestalten
  • Vielfältige Optionen, die Interessen von hilfebedürftigen Menschenzu vertreten und ihre Teilhabechancen zu erhöhen
  • Eine Arbeit, mit der man direkt etwas verändern kann: bei einzelnen Menschen und Familien, in Netzwerken, in der Gesellschaft, an Strukturen und Rahmenbedingungen
  • Einen Beruf, für den Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit zählen

Dann sind Sie bei uns richtig.

Arbeitsfelder

Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, in und ausserhalb der Schule; Begleitung von alten Menschen, die zu Hause oder in Institutionen leben; Hilfe für alte Menschen, die Betreuung brauchen (z.B. Demenzkranke) sowie für deren Angehörige; Unterstützung von Menschen mit Behinderung und gesundheitlichen Beeinträchtigungen; Arbeit mit psychisch Erkrankten; Hilfe für Menschen mit Suchtproblemen; Unterstützung von Familien mit Migrationshintergrund und von Geflüchteten; Beratung für verschuldete Menschen; Schwangerschaftsberatung; Hilfe für Menschen, die straffällig geworden sind; Hilfe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die auf der Straße leben; u.a. Arbeitgeber sind z.B. Behörden, Wohlfahrtsverbände, andere freie Träger, Institutionen der EU, national und global agierende NGO, private Unternehmen, die soziale Interessen fokussieren. Auch eine selbstständige Berufstätigkeit ist möglich.

Fakten

Studieninhalte

Aufbau des Studiums

Das Modulhandbuch enthält den detaillierten Aufbau des Studiums und die Kompetenzen, die erworben werden sollen.

Mit dem Studium der Sozialen Arbeit sollen die Studierenden durch praxisorientierte Lehre auf wissenschaftlicher Grundlage für professionelles Handeln in der Sozialen Arbeit befähigt werden.

Der Studiengang ist in Grund- und Hauptstudium mit einem integrierten Praxissemester gegliedert.

Grundstudium

(1) 1. und 2. Semester: Vermittlung von Grundlagenwissen

Das Grundstudium dient der allgemeinen Einführung in die Grundlagen der Sozialen Arbeit und deren Bezugswissenschaften

  • Wissenschaft und Praxis der Sozialer Arbeit
  • Psychologie
  • Soziologie
  • Pädagogik
  • Kommunikation und Gestaltung
  • Recht – insb. Sozialrecht
  • Ökonomie
  • Politik
  • Ethik
  • Einführung in Methoden (z.B. Gesprächsführung, Arbeit mit Gruppen, Medien)

 

(2) Praktikum im 3. Semester: Handeln als Ganzes erfahren

Ein halbes Jahr arbeiten Sie fünf Tage in der Woche in sozialen Einrichtungen. Dort werden Sie von erfahrenen Anleitern betreut und von der Hochschule begleitet.

Sie werden angeleitet, einerseits Praxis aus wissenschaftlicher Sicht zu beobachten, andererseits Fragen und Erkenntnisbedarf aus der Praxis an die wissenschaftliche Ausbildung rückzukoppeln. 

Hauptstudium

(1) 4.-7. Semester: Vertiefung und Spezialisierung

Das Hauptstudium baut auf dem Grundstudium auf und fördert allgemein übertragbare Fähigkeiten. Daneben bietet das Hauptstudium verschiedene Wahlmöglichkeiten für die exemplarische Vertiefung, z.B. die beiden handlungsfeldbezogenen Module und das zweisemestrige Studienprojekt.

 

Im 4. und 6. Semester wählen Sie zwischen unterschiedlichen Schwerpunkten bzw. Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit aus. Ziel ist die Vertiefung und Anwendung des Wissens, sowie die enge Zusammenarbeit mit ExpertInnen aus der Praxis.

Beispiele

  • Seelische Gesundheit und Krankheit
  • Soziale Arbeit in der Einwanderungsgesellschaft
  • Soziale Arbeit und Normkonflikte: Prävention, Konfliktlösung und Straffälligenhilfe
  • Drogenkonsum und Suchthilfe
  • Begleitung und Assistenz von Menschen mit Behinderung
  • Soziale Arbeit mit Jugendlichen
  • Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Erscheinungsformen, Ursachen, Antworten.
  • Armut und Existenzsicherung – Beispiele anhand Sozialer Arbeit in der Diakonie
  • Soziale Gerontologie
  • Arbeit mit Traumaüberlebenden

 

(2) Exemplarisches Lernen im Hauptstudium

Im 5. und 6. Semester gibt es zweisemestrige Studien-Projekte, in denen die Studierenden die Verzahnung zwischen Theorie/Forschung und Praxis beispielhaft erfahren sollen. Unter Anleitung und in einer kleinen Gruppe werden in den Projekten praktische Fragestellungen bearbeitet. Dazu gehört, exemplarisch Forschungsmethoden zur Erkundung anzuwenden und/oder Konzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Beispiele

  • Dialogue across the Borders
  • Bildung für Nachhaltigkeit
  • Kunstrausch Weingarten – Suchtprävention und Resilienzförderung
  • „Waldkirch all inclusive“. Inklusion von Menschen mit Behinderung
  • Kinderarmut in Freiburg

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