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Mit anderen Augen – through other eyes – bir başka gözle

 

Digitale Ausstellung „Mit anderen Augen“ 2015Haben Sie Lust, über Ihren Tellerrand hinauszublicken?

Wir, eine Gruppe von Studierenden der Sozialen Arbeit, erlebten und teilten den Alltag mit Studierenden der Hacettepe Universität in Ankara.

Lassen Sie sich von unseren Erfahrungen zu Perspektivwechseln anregen und nutzen Sie die einzigartige Chance, in unsere digitale Fotoausstellung mit Fim einzutauchen.

Irritationen sind beabsichtigt!

Studierende: „Wir erheben im Rahmen unserer qualitativen Forschung nicht den Anspruch, ein repräsentatives Bild von der Türkei oder den Menschen in der Türkei zu entwickeln. Vielmehr werden subjektive Aussagen und Wahrnehmungen geschildert.“

Bereit, mit anderen Augen zu sehen?

Erster Schritt: Sehen Sie sich zunächst das Video „Mit anderen Augen – Eingangsfilm“ an. Darin werden Themen angesprochen, erste Fragen gestellt und damit auch Irritationen ausgelöst.

Zweiter Schritt: Durchlaufen Sie virtuell die Ausstellung („Mit anderen Augen – Vertiefung“). Dort finden Sie Erläuterungen zu den aufgeworfenen Fragen und zu dem, was irritiert hat.

Auftakt für das Projekt …

…ist die erste Begegnung vom 30. November bis 6. Dezember 2014 in Freiburg.

Digitale Inszenierung

Im März oder April 2015 folgt die einwöchige Forschungsreise der EH-Studierenden nach Ankara, und den abschließenden Höhepunkt bildet eine digitale Fotoausstellung im Juni 2015 wieder in Freiburg, die per Skype nach Ankara übertragen wird.

Mit dem Medium digitaler Inszenierung auf einer eigens entwickelten Website soll die Ausstellung danach weltweit und jederzeit einsehbar sein.

Zielsetzungen

Die Studierenden

  • eignen sich Wissen an über die Soziale Arbeit als Profession im jeweils anderen Land an, insbesondere theoretische Grundlagen der lebenswelt-orientierten und diversitätsbewussten Sozialen Arbeit;
  • lernen, sich anderen Lebenswelten forschend anzunähern;
  • nehmen beide Gesellschaften kritisch in den Blick – auf dem Hintergrund, dass sich Soziale Arbeit an der Schnittstelle Individuum und Gesellschaft verortet und sich die lebensweltorientierte Soziale Arbeit mit den Struktur-maximen der Partizipation und Einmischung versteht „(…) als Stachel im Fleisch bestehender Machtverhältnisse“ (Thiersch);
  • befragen beide Gesellschaften dahingehend, wie sie wie mit individueller Freiheit umgehen (etwa Sperren von sozialen Medien)
  • befragen beide Gesellschaften dahingehend, wie sie mit humanitärer Verantwortung umgehen (z.B. Aufnahme von syrischen Flüchtlingen)
  • gehen erste Schritte auf dem Weg zu einem forschungsbasierten professionellen Habitus Sozialer Arbeit – auf dem Hintergrund der beiden Begegnungen, Diskussionen und der eigenen ethnografischen Erkundung des Alltags und der Lebenswelten der jeweils Anderen.