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Evangelische Hochschule erfolgreich bei Bund-Lander-Förderprogramm “FH-Personal”

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Professor*innen der Evangelischen Hochschule Freiburg; Foto: Marc Doradzillo (Symbolbild)

Bundesweit erhalten 64 Hochschulen eine Förderung zur Gewinnung und Entwicklung von Professor*innen an Fachhochschulen durch den von Bund und Ländern geförderten Rahmen des gemeinsamen Programmes „FH-Personal“.

Die meisten geförderten Hochschulen kann Baden-Württemberg vorweisen – die Evangelische Hochschule Freiburg ist eine davon. 13 Hochschulen konnten mit ihren Anträgen das Expertengremium überzeugen und warben damit insgesamt in der ersten Förderphase Mittel im Umfang von 35 Millionen Euro bis zum Jahr 2028 ein.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir mit unserem Konzept zur Gewinnung von Nachwuchswissenschaftler*innen als Professor*innen überzeugen konnten. Wir haben uns als einzige Hochschule für angewandte Wissenschaften in kirchlicher Trägerschaft in Baden-Württemberg an der Ausschreibung des Bund-Länder-Programms beteiligt und den Zuschlag erhalten. Und wir sind eine von vier positiv beschiedenen HAW in kirchlicher Trägerschaft im gesamten Bundesgebiet – zudem noch die kleinste von allen“, betont Rektorin Prof.in Dr.in Renate Kirchhoff.

Um die Gewinnung und Qualifizierung von Professor*innen an Fachhochschulen bzw. Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) weiter zu stärken, fördern Bund und Länder im Rahmen eines gemeinsamen Programmes „FH-Personal“ Konzepte zur nachhaltigen Personalgewinnung an Fachhochschulen/HAW. Ein Expertengremium wählte jetzt die zu fördernden Hochschulen der ersten von zwei Bewilligungsrunden aus. Von den 17 Anträgen baden-württembergischer Hochschulen in der ersten Förderrunde wurden 13 positiv beschieden, 20 Prozent aller geförderten Hochschulen befinden sich damit in Baden-Württemberg.

Der Bescheid über die Förderung der Evangelischen Hochschule Freiburg geht ihr voraussichtlich im Laufe des Monats November zu. Er wird Details enthalten, welche von der Evangelischen Hochschule konzipierten Schritte zur Gewinnung professoralen Personals finanziell unterstützt werden und in welcher Höhe die Fördersumme beschlossen wurde.

HAW sind mit ihrer anwendungsorientierten Forschung in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Klimawandel sowie der Energie- und Mobilitätswende wesentlicher Ideen- und Impulsgeber im Transformationsprozess von Wirtschaft und Gesellschaft. Hierfür ist hochqualifiziertes professorales Personal mit Erfahrung in Wissenschaft und Praxis unerlässlich. Um bei der Rekrutierung der besten Wissenschaftler*innen für ihre Hochschulen noch erfolgreicher zu sein, können die ausgewählten HAW sowohl die Gewinnung als auch die Weiterqualifizierungsmaßnahmen bestehenden Personals intensivieren.

„Die HAW in Baden-Württemberg unterstreichen mit diesem Erfolg einmal mehr die Kreativität in der Weiterentwicklung ihrer Zukunftsfähigkeit. Die damit eingeworbenen Mittel sollen und werden helfen, solche Persönlichkeiten an die HAW zu berufen, die aufgrund ihrer interessanten Biografien den Unterschied machen könnten. Das wird nicht nur den erfolgreichen Hochschulen nützen, sondern dem gesamten Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg,“ so Prof. Dr. Bastian Kaiser, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der HAW.

Das Bund-Länder-Programm hat insgesamt einen Mittelumfang von 431,5 Millionen Euro und läuft bis zum Jahr 2028.

Hinweis: Der Text ist mit freundlicher Genehmigung weitgehend der Pressemeldung der HAW BW „HAW in Baden-Württemberg erfolgreich im Programm FH-Personal” entnommen.