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Alexander Becker ist der neue Kanzler der Evangelischen Hochschule Freiburg

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Der neue Kanzler an der Evangelischen Hochschule Freiburg heißt Alexander Becker. Der Hochschulsenat, das Hochschulkuratorium und das Kollegium des Oberkirchenrats der badischen Landeskirche haben sich einstimmig für die neue Personalie entschieden. Die sechsjährige Amtsperiode von Becker beginnt am 1. Mai dieses Jahres. Alexander Becker folgt auf Kanzler Dr. Ulrich Rolf, der in den Ruhestand verabschiedet wird.

Rektorin Renate Kirchhoff, designierter Kanzler Alexander Becker; Foto: Marc Doradzillo

Auf die bundesweite Ausschreibung der Position Kanzler*in ist eine Vielzahl von Bewerbungen bei der Hochschule eingegangen, Alexander Becker konnte sich abschließend gegen seine Mitbewerber*innen gegenüber den Gremien von Hochschule und Landeskirche durchsetzen.

Rektorin Prof.in Dr.in Renate Kirchhoff: „Alexander Becker hat uns mit seiner vielfältigen und umfangreichen Erfahrung insbesondere in Fragen komplexer Finanzplanung und  -steuerung überzeugt. Wir haben ihn als erfahren und gut aufgestellt für Herausforderungen erlebt, die mit Unsicherheit und Wandel einhergehen.“

Alexander Becker, Foto: Marc Doradzillo

Der Freiburger Alexander Becker, Jahrgang 1968, ist Bauingenieur und seit 2009 für den Landesbetrieb Bundesbau Baden-Württemberg tätig, zuletzt rund fünf Jahre als Beauftragter für den Haushalt mit Schwerpunkt übergreifende Finanzplanung, Haushaltssteuerung und  -koordination. In dieser Funktion arbeitete er eng mit den nachgeordneten Ämtern zusammen. Er stellte erfolgreich Transparenz, Regelkonformität und Effizienz der Haushaltsführung unter sich wandelnden Anforderungen sicher. Von 2000 bis 2009 war Becker im Universitätsbauamt Freiburg beschäftigt, ab 2004 als Leiter des Referats Vergabe und Verträge.

Ab dem 1. Mai 2026 übernimmt er das Amt des Kanzlers, der noch bis Ende April amtierende Kanzler Dr. Ulrich Rolf wird am 30. April feierlich in den Ruhestand verabschiedet.

Der Kanzler ist Teil des kollegialen Rektorats, zu dem auch die Rektorin, die Prorektorin für Lehre und der Prorektor für Forschung und Transfer gehören. Er ist verantwortlich für das Personalmanagement und die Personalführung der Hochschulverwaltung; Haushalt, Finanzen, Controlling; allgemeine Hochschulverwaltung; Organisations- und Hochschulentwicklung; Gebäudeverwaltung und Gebäudemanagement; Mitwirkung in Organen und Gremien der Hochschule. Zu Haushaltsfragen wie zu grundlegenden Fragen der Gebäudeentwicklung, wie bspw. grundlegende Sanierungen, ist eine grundsätzliche und enge Abstimmung des Kanzlers mit der Landeskirche, der Trägerin der Hochschule, erforderlich.

Mehr Info zum beruflichen Werdegang: Alexander Becker

Kanzler Dr. Ulrich Rolf wird in den Ruhestand verabschiedet

Ulrich Rolf, Foto: Bernd Schumacher

Dr. Ulrich Rolf war seit dem 1. September 2006 an der Evangelischen Hochschule Freiburg tätig, zunächst als Verwaltungsdirektor, ab 2013 dann als Kanzler und damit Mitglied des kollegialen Rektorats. Nach 20 Jahren Dienstzeit wird er in den Ruhestand verabschiedet.

Rektorin Prof.in Dr.in Renate Kirchhoff: „In den zurückliegenden Jahren hat sich die die Evangelische Hochschule grundlegend verändert. Dr. Rolf hat wesentlich dazu beigetragen, dass sie auch unter erheblichen Herausforderungen, beispielsweise den umfangreichen über mehrere Jahre andauernden Baumaßnahmen, wie dem Neubau des Kubus 2014, der Neugestaltung des Campus mit den Nachbarorganisationen 2015 und der hochschulseitigen Steuerung der Generalsanierung des Hauptgebäudes von 2020 bis 2022, einen effizienten und erfolgreichen Hochschulbetrieb gewährleisten konnte. Und das auch noch unter den Bedingungen der Corona-Pandemie. Wir sind ihm hierfür sehr dankbar!“

In die Amtszeit von Ulrich Rolf fielen beispielsweise die notwendige Einführung von Studiengebühren zur Absicherung der Bachelor-Studiengänge Anfang der 2010er Jahre, die in den 2020er Jahren erfolgte umfassende Umstrukturierung der Forschung an der Hochschule und das Vorantreiben der Digitalisierung von Verwaltungsabläufen oder auch die Bereitstellung der technischen Infrastruktur auf dem gesamten Campus für digitale Lehre. Für den Volkswirt bedeutete dies, eine stabile Finanzierung der Hochschule für diese teilweise ineinandergreifenden Umbauprozesse und oft nicht langfristig vorhersehbaren Bedarfe sicherzustellen. Die kontinuierliche und transparente Abstimmung zwischen Hochschule und ihrer Trägerin, der Evangelischen Landeskirche in Baden, war ein zentraler Garant für das Gelingen unter Veränderungsdruck.

 

Mehr Info

Interview mit Ulrich Rolf im Hochschulmagazin ev.olve „Wir haben einen besonders attraktiven Ort geschaffen“
Das Hauptgebäude der Evangelischen Hochschule Freiburg ist generalsaniert und umgebaut worden. Zu einem zeitgemäßen Hochschulbetrieb passte das Gebäudekonzept aus den 70er-Jahren nicht mehr. Was hinter der Modernisierung steckt und warum es dabei um mehr als um ein Gebäude geht.

 

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