Das Friedenspädagogische Forschungskolloquium bietet Raum für Austausch, Inspiration und kollegiale Unterstützung in der friedenspädagogischen Forschung. Ziel ist es, aktuelle Forschungsprojekte zu diskutieren und gemeinsam an theoretischen und forschungsmethodischen Fragen der Friedenspädagogik zu arbeiten.
Das Kolloquium findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis Friedenspädagogik der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung e.V. (AFK) statt.
Ablauf
09:00 Begrüßung
09:15 Methodenimpuls
12:00 Mittagspause
13:00 Forschungswerkstatt, Diskussion von Arbeiten im peer-to-peer Format
16:30 Gemeinsamer Abschluss
Anmeldung
Eine Anmeldung ist ab März 2026 möglich.
Methodenimpulse
- Methodenimpuls A: Theater und feministisches Körperwissen in der transformativen Forschungmit Linda Raule
Wie können wir Theater und Körperwissen in unsere Forschung einbeziehen und dadurch emanzipatorische und transformative Prozesse anstoßen? Wie kann transformative Forschung aussehen, die nicht zur Reproduktion von Unterdrückung beiträgt? In diesem Workshop lernen wir die Grundlagen des Theaters der Unterdrückten und des szenischen Forschens durch praktisches Ausprobieren kennen und experimentieren, wie unser Körperwissen Teil von feministischer Wissensproduktion werden kann. Denn Wissen und Wissensproduktion sind eingebettet in Machtstrukturen und Hierarchien. In diesem Kontext bewegen sich auch unsere Körper, in denen gesellschaftliches und soziales Wissen eingeschrieben sind. Wissen, das nicht der männlichen, weißen und heteronormativen Norm entspricht, wird oft als „anderes“ Wissen abgewertet. Lasst uns dieses Wissen, hier verkörpertes Wissen, in den Fokus rücken.
Eine Vorkenntnis in Theaterarbeit ist nicht nötig. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.
Linda Raule (sie/ihr) ist partizipative Theatermacherin, Wissenschaftlerin und Co-Geschäftsführerin beim Theater der Unterdrückten Wien (www.tdu-wien.at). Sie absolvierte 2016 eine Schauspielausbildung und 2019 einen Master in Internationale Entwicklung mit Schwerpunkt auf Gendergerechtigkeit und machtkritische Bildungsarbeit. Ihre Arbeit verbindet Kunst und Sozialwissenschaft mit Fokus auf feministischem Körperwissen, Dialog und Emanzipation. Neben ihrer Tätigkeit beim TdU Wien lehrt sie an der THWS Würzburg-Schweinfurt sowie an der Universität Salzburg.
- Methodenimpuls B: Partizipative Aktionsforschung in der Friedenspädagogik
Mehr Information in Kürze
Anmeldung - 2 Varianten zur Auswahl
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