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Neue Website für Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit

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Die Website Gruppenarbeit.info bietet praxisnahe und theoretische Impulse zur Gruppenarbeit mit jungen Menschen, die auch übertragbar sind auf die Gruppenarbeit mit anderen Zielgruppen. Sie ist ein Ergebnis des Projekts „Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – Gruppenarbeit stärken!“ der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg und der Diakonie Württemberg.

Prof.in Dr.in Helen Breit; Foto: photoperspective

In Zeiten gesellschaftlicher Herausforderungen und individueller Belastungen bietet Gruppenarbeit jungen Menschen Schutzräume, soziale Zugehörigkeit und die Möglichkeit zur Selbstwirksamkeit. Das Projekt zeigt, dass Gruppenarbeit nicht nur soziale Interaktion und Beziehungskompetenz fördert, sondern auch Empowerment-Prozesse anstößt und non-formale Bildungsprozesse ermöglicht. Zudem profitieren Fachkräfte von gezielter Qualifizierung, kollegialem Austausch und wissenschaftlicher Begleitung, um Gruppenangebote professionell und nachhaltig umzusetzen.

Als zentrale Website des Projekts wurde Gruppenarbeit.info entwickelt. Dort wird das Wissen aus zwei Projektphasen (2023–2026) gebündelt: Es werden Materialien, Impulse und Fachberatung für alle interessierten Fachkräfte bereitgestellt. So soll Gruppenarbeit als fester Bestandteil Sozialer Arbeit gestärkt werden, denn Gruppenangebote fördern soziale Beziehungen, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft.

Die Wissenschaftliche Begleitung des Projekts liegt bei Prof.in Dr.in Helen Breit, die Professorin für Wissenschaft Soziale Arbeit an der Evangelischen Hochschule Freiburg ist. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin ist Viola Schramm im Projekt tätig. Studentische Mitarbeiterinnen sind für Social Media Kampagnen zum Projekt über den Instagram-Kanal der LAG JSA BW verantwortlich.

Das Projekt „Gruppenarbeit stärken!“ mit einer Laufzeitverlängerung bis Dezember 2026 knüpft an die erfolgreichen Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt von 2023 bis 2024 an und wird die Ergebnisse nachhaltig etablieren.

Durchgeführt wird das Projekt vom Diakonischen Werk Württemberg im Auftrag der LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg, finanziert wird es durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.

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