Ein Podiumsgespräch zu Potentialen und Wirkungen in gesellschaftlichen und internationalen Kontexten in der Reihe Friedenspolitische Hochschulgespräche
Friedensbildung wird nicht nur als Förderung von Frieden verstanden, sondern auch als zentraler Ansatz zur Bearbeitung von Konflikten, Gewaltformen und gesellschaftlicher Spannungen. Doch welche konkreten Wirkungen kann Friedensbildung entfalten, was sind Gelingensbedingungen und wo kommt sie an ihre Grenzen? Diesen Fragen widmet sich das Podiumsgespräch aus einer interdisziplinären und praxisnahen Perspektive.
Im Zentrum stehen sowohl die gesellschaftlichen als auch die internationalen Dimensionen der Friedensbildung. Ziel des Gesprächs ist es, einen differenzierten Einblick in die vielfältigen Ansätze, Wirkungsfelder und Herausforderungen der Friedensbildung in unterschiedlichen Handlungsfeldern und Kontexten zu geben.
Zur Person
- Esther Binne hat Friedens- und Konfliktforschung (M.A. Marburg) studiert. 2016 hat sie als Junior Friedensfachkraft (ZFD) mit dem Schwerpunkt Friedensbildung in einer lokalen NGO (Loja) in Nordmazedonien gearbeitet. Seit 9 Jahren arbeitet sie als Referentin für Friedenbildung bei der KURVE Wustrow. In diesem Rahmen entwickelt sie Konzepte, gestaltet Projekttage und Unterrichtseinheiten, Fortbildungen für Lehrkräfte und bildet externe Trainer*innen für Friedensbildung aus. Freiberuflich ist sie als Supervisorin & Coach, Kommunale Konfliktberaterin und (Konflikt-)Moderatorin unterwegs.
- Harald Rettner ist seit über 20 Jahren im Bereich der internationalen Zusammenarbeit tätig. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Friedensförderung, Konflikttransformation und der Sicherung von Landrechten. Er engagierte sich unter anderem im Friedensprozess in Bougainville (Papua-Neuguinea). In Simbabwe war er für die Entwicklung und Umsetzung von Übergangsjustiz- und Dialogprozessen verantwortlich. In jüngerer Zeit standen Landkonflikte und die Sicherheit von Landrechten im Mittelpunkt seiner Arbeit in Uganda. Derzeit ist er als selbstständiger Seniorberater tätig und übernimmt Aufträge in den Bereichen Friedensförderung, Konfliktsensibilität, Landkonflikte und Land Governance, beispielsweise in der Ukraine, Äthiopien, Uganda, Bangladesch und Laos. Er hält Vorträge und Schulungen, unter anderem zu den Themen Friedensförderung, interkulturelle Kompetenzen und Land Governance.
Veranstalter
- Friedensinstitut Freiburg
Termin/Ort
Die Veranstaltung findet am 02.06.2026 um 18:00 Uhr in Präsenz in der Evangelischen Hochschule Freiburg, Raum A1 (Gebäude A), statt.
Weitere Infos: Anfahrt/Wegbeschreibung
Zielgruppe
- interessierte Öffentlichkeit
- Studierende der EH Freiburg
Keine Gebühren
Der Eintritt ist frei.
Online-Anmeldung
Bitte melden Sie sich über die Online-Anmeldung an. Diese ist bis 31.05.2026 geöffnet.
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe
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