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Orientierungsplan für Bildung und Erziehung wird evaluiert

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© Bildagentur PantherMedia / pressmaster

Wird der Orientierungsplan von Kitas in Baden-Württemberg verbindlich angewandt? Muss er an aktuelle Herausforderungen angepasst werden? Antworten auf diese Fragen soll die Evaluation des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung im laufenden Jahr 2020 geben. Das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) hat hierfür den Auftrag vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg erhalten.

Der Plan wurde zuletzt im Jahr 2011 überarbeitet. Im Frühjahr 2021 sollen Handlungsempfehlungen vorgelegt werden. Kindheitspädagogin Prof. Dr. Dörte Weltzien leitet das Projekt.

Der Orientierungsplan ist „Grundlage und Kompass“* der pädagogischen Arbeit in Kindertageseinrichtungen. Er soll die gerechtere Verteilung von Bildungschancen, unabhängig von der sozialen Herkunft eine Kindes, sichern. Die Evaluation ist eine Maßnahme im Rahmen des Pakts für gute Bildung und Betreuung.

Transparenz und Partizipation sind Leitlinien der Evaluation. Mit einer Kombination aus online-gestützten Befragungen und landesweiten Evaluationskonferenzen werden Expert*innen aus allen Handlungsfeldern der Kindertageseinrichtungen gehört. Untersucht wird, wie die Umsetzung der Ziele des Orientierungsplans in den einzelnen Bildungs- und Entwicklungsfelder in der Praxis erfolgt.

Dörte Weltzien: „Die vier landesweiten Evaluationskonferenzen werden uns eine sehr breite Expertise einbringen.“ In einem mehrstufigen Auswertungsprozess werden die Ergebnisse der Befragungen zusammengeführt und praxisnahe Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung des Orientierungsplans abgeleitet. Die Ergebnisse werden der Fachöffentlichkeit im Frühjahr 2021 vorgestellt.

*so vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg formuliert

Kontakt ZfKJ

Annegret Reutter, wiss. Mitarbeiterin
Zentrum für Kinder-und Jugendforschung (ZfKJ)
areutter@eh-freiburg.de
http://www.zfkj.de/