
Der Europäische Ausschuss der Regionen hat Prof. Dr. Constantin Hruschka als Experte für die Erarbeitung einer Position zu dauerhaften Lösungen für ukrainische Geflüchtete ernannt. Das Papier soll voraussichtlich bis Ende 2026 vorliegen.
Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) ist die Stimme der Regionen und Städte in der Europäischen Union (EU). Er vertritt die lokalen und regionalen Gebietskörperschaften in der gesamten EU und gibt Stellungnahmen zu neuen Rechtsvorschriften ab, die Auswirkungen auf die Regionen und Städte haben (70 % aller EU-Rechtsvorschriften).
Constantin Hruschka ist seit September 2024 Professor für Sozialrecht an der EH Freiburg. Im juristischen Bereich ist Hruschka insbesondere auf Fragen der Verteilung von Schutzsuchenden (Dublin), das Asylrecht sowie das damit zusammenhängende Aufenthaltsrecht und die daraus abzuleitenden Rechte spezialisiert. Weitere Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der legalen Migration sowie im Sozialrecht.
Zuvor arbeitete er als Senior Researcher am Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik in München und am Bundesverwaltungsgericht der Schweiz in St. Gallen. Frühere berufliche Stationen waren unter anderem Tätigkeiten als Rechtsanwalt in München und für die Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, wo er die Abteilung Protection geleitet hat. Zwischen 2004 und 2014 arbeitete er für die Flüchtlingsagentur der Vereinten Nationen UNHCR, unter anderem in der Zentrale in Genf.
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