Vor 20 Jahren setzten Freiburgerinnen und Freiburger sich mit großem Engagement für den Erhalt der Freiburger Stadtbau (FSB) in öffentlicher Hand ein. Dieser Bürgerentscheid war ein starkes Zeichen für Solidarität, bezahlbaren Wohnraum und das Mitbestimmungsrecht der Stadtgesellschaft. Menschen organisierten sich durch Gespräche und Aktionen, um ihre soziale Infrastruktur und Gerechtigkeit zu fördern. Die Sozialarbeit als Menschenrechtsprofession, insbesondere die Gemeinwesenarbeit, spielte dabei eine wichtige Rolle, indem sie die Menschen motivierte, ihre Interessen in den politischen Prozess einzubringen.
Das Erzählcafé lädt ein, sich an diese Ereignisse zu erinnern und über deren Bedeutung für Freiburg bis heute nachzudenken. Stimmen aus der Sozialen Arbeit, darunter ein Student (Frank) und zwei Gemeinwesenarbeiterinnen (Annette Brox, Nina Kuhn), sowie der Wissenschaft (Prof. Günter Rausch), erinnern sich an die damaligen Geschehnisse und diskutieren, was es heute für das Menschenrecht auf Wohnen braucht. Der Abend wird von Prof.in Dr.in Gesa Köbberling von der Evangelischen Hochschule Freiburg moderiert und bietet Raum für Austausch und Reflexion über die noch bestehenden Herausforderungen.
Termin
Dienstag, 05.Mai 2026
19 – 21 Uhr
Ort
Evangelische Hochschule,
Raum A1/A2
Teilnahme
Kostenlos, ohne Anmeldung
Anmeldung - 2 Varianten zur Auswahl
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