Studieren mit Behinderung / chronischer Erkrankung

Umzug, Studienbeginn in einer noch unbekannten Stadt, eine fremde Region erobern, neue Lernthemen erarbeiten: Herausforderungen, die alle Studienanfänger und – anfängerinnen in Angriff nehmen. Für Sie, Studierende mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung, die manchmal für die Mitmenschen auch nicht gleich erkennbar ist, kostet das Studieren meist eine noch viel größere Anstrengung.

 

Wir, Mitarbeiter /-innen und Dozierende der Evangelischen Hochschule Freiburg, unterstützen Sie bei der möglichst gleichberechtigten und selbstständigen Teilhabe am Studium. Bitte kommen Sie frühzeitig, idealerweise schon vor Studienbeginn auf uns zu, wenn Sie eine Mobilitäts-, Seh- oder Hörbehinderung oder auch eine chronische physische oder psychische Erkrankung haben.

 

Was wir Ihnen bieten

Für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit gibt es an der Evangelischen Hochschule Freiburg verschiedene Nachteilsausgleiche, die fest verankert sind.

  1. Härtefallregelung bei Bewerbung
    Schon bei der Bewerbung um den Studienplatz kann, je nach Einzelfall, eine Härtefallregelung in Anspruch genommen werden, wenn eine Behinderung oder chronische Krankheit vorliegt, s. http://www.eh-freiburg.de/bewerben/bewerbungsverfahren/auswahlverfahren und Zulassungs- und Immatrikulationsordnung der EH Freiburg

  2. Befreiung von Studiengebühren
    Studierende mit Behinderung können, sofern sich die Behinderung im Sinne des § 2 SGB IX erheblich studienerschwerend auswirkt, von den Studiengebühren befreit werden.  
    Mehr Info: zu Studiengebühren (-beiträge) und Befreiungsregelungen, Anträgen etc. 

     
  3. Nachteilsausgleiche
    Bei Bedarf können individuell angepasste Nachteilsausgleiche, z.B. bei den Prüfungsmodalitäten, vereinbart werden.

     
  4. Individuelle Beratung
    Die "Behindertenbeauftragte" bietet individuelle Beratung von Studieninteressierten vor Studienaufnahme sowie Beratung und ggf. Unterstützung betroffener Studierender im Studienverlauf an, z.B. wenn es um Nachteilsausgleiche an der Hochschule oder die Beantragung von Assistenzleistungen geht. Außerdem steht sie für Gespräche bereit, wenn Fragen der Studienplanung und der individuellen Studiengestaltung berührt sind.

     
  5. Induktive HöranlageLogo Induktive Höranlage

  6. Im Grossen Hörsaal (Neubau) befindet sich eine normgerechte Höranlage, so dass auch Träger/innen von Hörgeräten alle Veranstaltungen komplett mithören können. Die Icons an den Eingängen zum Hörsaal weisen auf diese induktive Höranlage hin.

 

Beratung an der EH Freiburg

Prof. Dr. Hiltrud Loeken

Beauftragte für die Belange von Studierenden
mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung

loeken@eh-freiburg.de

 

Mehr Info




Rechtlicher Hintergrund

Hochschule für Alle – chancengleiche Teilhabe verwirklichen


Unter der Überschrift „Eine Hochschule für Alle“ hat die 6. Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz 2009 eine Empfehlung verabschiedet, die das Ziel verfolgt, Maßnahmen zur Verwirklichung von Chancengerechtigkeit für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu ergreifen.

 

Die Empfehlungen stehen im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention, die seit 2009 auch für Deutschland verbindlich ist. Darin verpflichten sich die Vertragsstaaten, den diskriminierungsfreien und chancengleichen Zugang zur allgemeinen Hochschulbildung und zu lebenslangem Lernen für Menschen mit Behinderung zu sichern. Dies erfordert zum einen die barrierefreie Gestaltung der Umwelt, damit sie von Menschen mit Behinderungen ohne besondere Erschwernisse und grundsätzlich ohne fremde Hilfen zugänglich und nutzbar ist. Um behinderungsbedingte Nachteile auszugleichen und die Verwirklichung der Teilhabe zu ermöglichen, besteht zum anderen ein Recht auf Gewährung von Unterstützung und Nachteilsausgleichen. (http://www.studentenwerke.de/main/default.asp?id=06401)

 

Die UN-Behindertenrechtskonvention folgt einem Diversity-Ansatz, nach dem Behinderung als Bestandteil der menschlichen Vielfalt und Menschlichkeit angesehen wird, die es zu respektieren und anzuerkennen gilt. Auch die Evangelische Hochschule Freiburg hat sich diesem Ziel verpflichtet, indem sie dem Thema Diversity in seinen unterschiedlichen Dimensionen besondere Bedeutung zukommen lässt.

 
 

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