Evangelische Theologie, Schul- und Religionspädagogik

Prof. Dr. phil. Dr. habil. theol. Wilhelm Schwendemann

Professur für Evangelische Theologie, Schul- und Religionspädagogik; Dekan Fachbereich II Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft

Forschungsschwerpunkte sind Empirische Religionspädagogik und Unterrichtsforschung (Projekt: Gott der Kinder); Menschenrechtspädagogik; Interreligiöse Lernprozesse; Religions- und Ethikdidaktik, unter besonderer Berücksichtigung von Polizeiethik und Medizin- und Pflegeethik

Unser Hochschul-Newsletter – jetzt anmelden!

Akademischer Werdegang

  • Studium der Evangelischen Theologie, Philosophie, Judaistik (Antikes Judentum) und Religionssoziologie
  • Promotion und Habilitation im Bereich reformatorischer Theologie
  • seit 1995 Professur für Evangelische Theologie, Schul- und Religionspädagogik an der EH Freiburg
  • semesterweise Lehrtätigkeit an der Universität Freiburg (Institut für Systematische Theologie)
  • Lehrtätigkeit an der CHAT Warschau (Chrześcijańska Akademia Teologiczna w Warszawie) im Rahmen des Hochschulabkommens zwischen der CHAT Warschau und der EH Freiburg
  • Im Rahmen von Erasmus Mobility: Lehrtätigkeit an der KPH-Wien
  • Auszeichnung mit dem Landeslehrpreis 1999 durch das Baden-Württembergische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst
  • Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Bernd Harbeck-Pingel) des Freiburger Instituts für Menschenrechtspädagogik (FIM) an der Evangelischen Hochschule Freiburg
  • 2015-2018 und ab 2021 Dekan Fachbereich II Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft

Beruflicher Werdegang

  • Ordination zum Pfarrer der Ev. Landeskirche in Baden
  • Pfarramts- und Schultätigkeit
  • zur Menschenrechtspädagogik, zum Erinnerungslernen und zur Prävention gegen Antisemitismus
  • zum interreligiösen Dialog
  • zur Polizeiethik, Polizeiseelsorge und Pflegeethik / Unterrichtsforschung
  • zur Kinder- und Jugendtheologie / Unterrichtsforschung
  • zum Bereich Schulentwicklung und Schulsozialarbeit
  • Forschungsgruppe Tübingen-Freiburg zum Erinnerungslernen und zur Menschenrechtspädagogik: http://www.relpaed.unibonn.de/forschungsprojekte/forschungsgruppe-kultur-der-erinnerung-alsbildungsaufgabe
  • Deutsche Korczak-Gesellschaft
  • (Gründungsmitglied) der Martin Buber Gesellschaft und mitverantwortlich für die Durchführung und Organisation von internationalen Tagungen
  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • Deutsche Comenius Gesellschaft
  • Verein: Für die Zukunft lernen - für den Erhalt der Kinderbaracke in Auschwitz - Birkenau
  • (ev. und geschäftsführender Vorsitzender) Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Freiburg
  • (2. Vorsitzender) Freiburger Rundbrief - Zeitschrift für christlich-Jüdische Begegnung im Kontext
  • Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Religionspädagogik und Mitherausgeber der Zeitschrift: BRU-Magazin
  • wissenschaftlicher Beirat Evangelische Schulen / Comenius Institut
  • Netzwerk rassismuskritische Religionspädagogik / Comenius Institut
  • Mitglied in Gremien des Comenius Institutes zum Berufsschulreligionsunterricht
  • Fachverband evangelische Religionslehrer und Religionslehrerinnen Baden
  • Mitglied in der wissenschaftlichen Gesellschaft für Religionspädagogik/Fachdidaktik
  • Internationaler Verband Evangelischer Erzieher und Erzieherinnen
  • Menschen - Recht - Frieden

    Evangelische Hochschulschriften Freiburg - Band 010
    Friedens- und Menschenrechtsbildung ist auf gelingendes Miteinander und aktive Beziehungsarbeit angewiesen. In den Beiträgen dieses Bandes geht es um die Ressourcen beziehungsfähiger und dialogbereiter Subjektivität, Beziehungen so zu gestalten, dass sich Recht, Gerechtigkeit, Menschenwürde und Bildbarkeit des Menschen berühren und aufeinander bezogen bleiben. Indem diese Grundformen aber auf eine geteilte Lebenswelt mit ihren durch Interaktion und mediale Kommunikation bezeichneten Aufgaben bezogen bleiben, sind die Fachdisziplinen auf Kooperation in Forschung und Praxis und den Willen zur ethischen Reflexion und Dialogizität angewiesen.
    Bernd Harbeck-Pingel (Hg.), Wilhelm Schwendemann (Hg.); V&R unipress, 1. Auflage 2022
  • Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext

    Hannah Arendt - Ihr Denken, unsere Gegenwart
    Das aktuelle Heft der Zeitschrift für Christlich-Jüdische Begegnung im Kontext beschäftigt sich mit Hannah Arendt, die zu den bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts gehört. Nach ihrer Flucht aus Nazideutschland arbeitete sie als Journalistin und ab den 60er Jahren als akademische Lehrerin in New York. Berühmt geworden ist sie mit ihrem Buch "Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht über die Banalität des Bösen". Ihre Schriften über die totale Herrschaft, die Banalität des Bösen und das Politische lösten weltweit Anerkennung und Ablehnung aus.
    Tonio Oeftering, Wilhelm Schwendemann (2021)
  • Sterbehilfe und medizinisch-assistierter Suizid

    Materialien und Unterrichtsentwürfe
    Der modernen Medizin verdanken die Menschen in Europa, dass sie im Vergleich zu früher durchschnittlich länger leben. Ihr ist es aber auch zuzuschreiben, dass sie häufiger ebenso länger sterben. Sterben ist daher längst zu einem Lebensabschnitt geworden, über den es nachzudenken gilt. Zwar gibt es eine medizinische Handhabe für den medizinisch-assistierten Suizid, jedoch bleibt es Aufgabe eines jeden einzelnen, sich ein eigenes ethischen Urteil zu bilden.
    Mit den Vorschlägen dieser Materialien erlangen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10 grundlegende Sachkenntnis, um sich eine persönliche Meinung zu den Themen Sterbehilfe und medizinisch-assistierter Suizid bilden zu können.
    Wilhelm Schwendemann, Katrin Hagen, Detlev G. Theobald, Silke Trillhaas; Calwer