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Gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt

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Poster der Initiative "Zieh einen Schlussstrich"

Die Evangelische Hochschule (EH) Freiburg engagiert sich gegen sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt. Sie unterstützt daher die landesweite Kampagne „Zieh einen Schlussstrich“.

„Wir wollen an der Hochschule früh handeln, um Belästigungen und Übergriffe möglichst zu vermeiden. Momentan erarbeiten wir ein Konzept zur Prävention und Beratung von Studierenden“, sagt Prof.in Dr.in Katrin Toens, Gleichstellungsbeauftragte der Evangelischen Hochschule Freiburg.

Baden-württembergische Universitäten, Pädagogische Hochschulen, Musik- und Kunsthochschulen, Duale Hochschulen sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften haben sich in der Kampagne zusammengeschlossen. Ende November 2020 ging sie an den Start. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt die Kampagne.

Professorin Toens: „Bereits jetzt gibt es das Angebot „help“. Es ist ein Baustein unseres Konflikt- und Beschwerdemanagements.“ Help ist eine Anlaufstelle für Betroffene von sexualisierter Gewalt, an die sich alle Mitarbeitenden und ebenfalls Studierende der Evangelischen Hochschule wenden können.

Um die Studierenden der EH Freiburg für sexuelle Diskriminierung und Gewalt im Berufsleben zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten zu vermitteln, gibt es einschlägige Seminarangeboten mit Bezügen zu Sensibilisierung, Prävention und Fachlichkeit im Umgang mit sexualisierter Gewalt und Diskriminierung. Diese sind Bestandteil der Lehre in den Bachelor-Studiengängen Soziale Arbeit, Religionspädagogik / Gemeindediakonie und Kindheitspädagogik.

Die Idee zu der Kampagne „Zieh einen Schlussstrich“ wurde Mitte 2020 von Gleichstellungsbeauftragten und weiteren Gleichstellungsakteur*innen initiiert, die in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG) zusammengeschlossen sind.

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