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Bedarfsanalyse und Konzeptentwicklung für ein Queeres Jugendzentrum in Freiburg

Symbolbild: © PantherMedia / Marykor_ua

Forschungsfragen und Ziele

Braucht Freiburg ein queeres Jugendzentrum und wenn ja, wie soll es ausgestaltet werden? Welche Angebote queerer Jugendarbeit existieren bereits, wie werden sie wahrgenommen und welche Bedarfe queerer Jugendlicher/junger Erwachsener gibt es? Wie kann und sollte queere Jugendarbeit in Freiburg künftig aussehen?

Das Ziel des Forschungsprojekts ist, unter Einbezug der Adressat*innen-Perspektive die Bedarfe zu analysieren, sowie die Perspektiven der Fachkräfte der (queeren und queerinklusiven) Offenen Kinder- und Jugendarbeit zu erheben, um auf dieser Grundlage ein Konzept für die Umsetzung eines möglichen queeren Jugendzentrums und queerer Jugendarbeit zu entwickeln.

Methodisches Vorgehen und Forschungsdesign

Ausgehend von einem Runden Tisch mit den relevanten Akteur*innen aus Stadtverwaltung und Jugendarbeit werden die verschiedenen Perspektiven auf Lücken und Bedarfe, bestehende Angebote und Potentiale für queere Jugendarbeit in Freiburg erhoben und ausgewertet. Die Mitglieder des Runden Tischs fungieren dabei zugleich als Expert*innen für bestehende Angebote und offene Bedarfe, sowie auch als wichtige Multiplikator*innen der anschließenden Studie zu Wünschen und Bedarfen der Adressat*innen: junge queere Freiburger*innen zwischen 14 und 21 Jahren. Die Erhebung der Adressat*innen-Perspektiven erfolgt sowohl über einen quantitativen als auch über einen qualitativen Forschungszugang. Basierend auf der Auswertung des Runden Tisches wurde ein quantitativer Online-Fragebogen erstellt und queeren Jugendlichen zugänglich gemacht.

Hier ist die Umfrage bis 26.06.2024 online: https://www.soscisurvey.de/QueeresJugendzentrumFR/

Im Nachgang an die quantitative Erhebung werden vertiefende qualitative Gruppendiskussionen mit ausgewählten queeren Jugendgruppen durchgeführt, um die Ergebnisse aus der statistischen Befragung weiter ausdifferenzieren zu können. Dabei sollen möglichst unterschiedliche queere Jugendgruppen zu Wort kommen: Neben unterschiedlichen Verortungen innerhalb der Gruppe „queer“ auch Jugendliche aus unterschiedlichen Stadtteilen, Altersphasen, Bildungshintergründen, mit und ohne Beeinträchtigungen uwm. Zusätzlich zu Literatur- und Studienrecherchen erfolgen Recherchen zu Erfahrungen anderer Städte vergleichbarer Größe.

Ausgehend von den Auswertungen aller Datenquellen (Runder Tisch, Fragebogen, Gruppendiskussionen, Recherchen) erfolgt die Konzeptentwicklung für ein mögliches queeres Jugendzentrum und damit verbunden queere Jugendarbeit.

Projektteam

Projektleitung: Prof.in Dr.in Nina Wehner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Dr. des. Annika Spahn
Wissenschaftliche Hilfskräfte: Bente Schulte Westenberg, Leo Dejaeger, Judith Brodbeck

Laufzeit des Forschungsprojektes

15.02.2024 bis 14.10.2024

Auftraggeberin

Amt für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Freiburg

 

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