Supervision und Coaching

Prof. Dr. Volker J. Walpuski

Professur für Supervision und Coaching

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind arbeitsbezogene Beratung und Beratungswissenschaft, Digitalisierungsprozesse in der Sozialen Arbeit sowie Geschichte von Supervision und Sozialer Arbeit.

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  • seit 09/2023 Professur für Supervision und Coaching (W2), Evangelische Hochschule Freiburg, Fachbereich III – Pädagogik und Supervision
  • 2023 Promotion an der Universität Bielefeld, Fakultät Erziehungswissenschaft
  • 2021–2023 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studiengangskoordinator des Studiengangs „Supervision und Beratung“ an der Universität Bielefeld, Leitung Prof. Dr. Katharina Gröning
  • 2016–2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Hannover, Fakultät V – Diakonie, Gesundheit und Soziales, Abteilung Religionspädagogik
  • 2013 Master of Arts Mehrdimensionale Organisationsberatung, Universität Kassel
  • 2008 Master of Arts Diaconic Management, Kirchliche Hochschule Wuppertal-Bethel
  • 1997 Diplom-Religionspädagogik (Diakonie und Kirchliche Dienste), Evangelische Hochschule Hannover

Berufliche Stationen

  • seit 2011 Freiberufliche Tätigkeit als Supervisor und Coach (DGSv), Organisationsberater, Mediator BM® in eigener Praxis
  • Organisationsberatung
  • außerschulische und kirchliche Jugendverbands- und Bildungsarbeit
  • Internationale Jugendbegegnung
  • Gedenkstättenpädagogik
    • Arbeitsbezogene Beratung und Beratungswissenschaft
    • Digitalisierungsprozesse in der Sozialen Arbeit
    • Geschichte von Supervision und Sozialer Arbeit
  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE)
  • Deutsche Gesellschaft für Supervision (DGSv)
  • Bundesverband Mediation (BM)
  • Redaktion der Zeitschrift: Forum Supervision – Zeitschrift für Beratungswissenschaft
  • Die Entwicklung anthropomorpher Large Language Models im Coaching als Gegenstand der digitalen Plattformökonomie am Beispiel von AIMY®

    Der Beitrag untersucht die Entwicklung eines anthropomorphen Chatbots aus professionstheoretischer sowie machtkritischer Perspektive. Ausgehend von ökonomischen Logiken der digitalen Plattformökonomie wird versucht, auf die zugrunde gelegten theoretischen Konzepte rückzuschließen. In einem Fallbeispiel werden dann zunächst automatisierte Prozesse in Coachingprozessen, anschließend ein konkreter Chatbot anhand öffentlich verfügbar Quellen dargestellt. Im Ergebnis zeigen sich sowohl unterschiedliche, unreflektierte Bias als auch deutliche Verschiebungen in professionalisierten Dienstleistungen und Machtverhältnissen.
    Walpuski, Volker Jörn in e-beratungsjournal.net, Zeitschrift für Onlineberatung und computervermittelte Kommunikation, 20. Jahrgang (2024), Heft 1, Artikel 6
  • Totholz und Ackergäule

    oder: Ein diakonischer Träger der Elementarpädagogik zwischen den Polen manageriell-funktionalisierender und professionsethischer Beratung
    Der Beitrag rekonstruiert synchron verlaufende Organisationsberatungsprozesse – Supervision und Qualitätsmanagement – mit ihren jeweiligen Wissenssystemen. Dabei werden Widersprüche und hegemoniale Ansprüche der referenzierten Wissenssystemen sowohl zwischen den externen Beratungen als auch in Hinblick auf die Primärziele der Organisation sichtbar. Die untere Führungsebene der Organisation wird mit diesen Kollisionen allein gelassen; das enge Zeitregime verhindert intraorganisationale Aushandlungsprozesse. Eine Lösung könnte in der Dekonstruktion der diskursiv errichteten Grenzen zwischen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften liegen, indem durch Perspektivwechsel und Aufklärung dem Interessenpluralismus Raum und Gehör verschafft werden.
    Walpuski, Volker Jörn (2024): Totholz und Ackergäule, oder: Ein diakonischer Träger der Elementarpädagogik zwischen den Polen manageriell-funktionalisierender und professionsethischer Beratung. In: Stefan Busse und Markus Lohse (Hg.): Professionelle Beratung: Interaktion und Kontext. Wiesbaden: Springer VS (Edition Professions- und Professionalisierungsforschung, 17), S. 155–176.
  • Zwischen Restauration und Inneren Reformen

    Cora Baltussens transnational kontextualisiertes Leben und Wirken als Beitrag zur Entwicklung der Supervision in der Bundesrepublik Deutschland in den 1960er Jahren. Zugleich Dissertation Universität Bielefeld, Fakultät für Erziehungswissenschaft
    Die Niederländerin Cora Baltussen (1912–2005) war in den 1960er Jahren eine wichtige Pionierin für die Supervision im katholischen Milieu der Bundesrepublik. Sie lehrte an der Akademie für Jugendfragen in Münster.

    Anhand ihres Lebensverlaufs untersucht diese Arbeit ideengeschichtlich und transnational aus der Akteursperspektive, wie sich die Supervision bis etwa 1970 entwickelte. Besondere Berücksichtigung findet dabei erstmalig der katholische Kontext mit seinem theologischen und anthropologischen Einfluss auf das Supervisionsverständnis.

    Ferner werden Bezüge zu sozialen Bewegungen hergestellt.
    Walpuski, Volker Jörn (2024), Beltz Juventa, Weinheim
    (Hrsg. der Reihe: Hans Thiersch, Förderung durch DFG und DGSv)
  • Zwei Artikel von Volker Jörn Walpuski

    in versch. Medien
    Hybride Versammlungswelten zur Professionsbildung. Ein Bericht von der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Supervision und Coaching e. V. am 10. und 11. November 2023 in Kassel. In: FoRuM Supervision. Onlinezeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision 31 (62), S. 120–132. DOI: 10.11576/fs-6976.
    Von Netzwerken und Online-Treffpunkten im Berufsverband, oder: zum sich ändernden Verhältnis von supervisorischer Praxis und Forschung. In: FoRuM Supervision. Onlinezeitschrift für Beratungswissenschaft und Supervision 31 (62), S. 93–102. DOI: 10.11576/fs-6971.
  • Der Beitrag der Supervision zur Professionalisierung der Bewährungshilfe in den 1960er Jahren

    Anhand der Akteur*innen zeichnet der Beitrag unter Aufnahme von Archivalien und Literatur die Verwobenheit der Entwicklungen von Bewährungshilfe und Supervision in den 1960er Jahren nach.
    Walpuski, Volker Jörn (2023) in: Soziale Arbeit 72 (8-9), S. 299-305