Leben ist Lernen im Glauben. Menschsein in der Transformation
Festschrift zur Verabschiedung von Wilhelm Schwendemann aus dem aktiven Hochschuldienst
Mit der vorliegenden Festschrift wird Prof. Dr. phil. Dr. habil. theol. Wilhelm Schwendemann aus dem aktiven Hochschuldienst verabschiedet – ein Wissenschaftler, Publizist und Pädagoge, der über Jahrzehnte hinweg die theologische und religionspädagogische Bildungslandschaft mitgeprägt hat. Ein zentraler Begriff, der viele seiner Arbeiten durchzieht, ist die von ihm geprägte Formulierung „Ethik für das Leben“. In ihr verdichtet sich Schwendemanns Überzeugung, dass ethisches Denken nur dann relevant ist, wenn es sich im konkreten menschlichen Handeln zum Wohl der Gemeinschaft bewährt.
Die Frau rede in der Gemeinde! Diakoninnen in den entstehenden Gemeinden; Männeramt und Frauendienst? Das Frauenbild der ersten Kirchengeschichte (Anni Hentschel)
in: Ist die Bibel frauenfeindlich? Biblische Frauenbilder und was wirklich dahinter steckt. Hrsg.: Agnethe Siquans, Sigrid Eder; Verlag Katholisches Bibelwerk GmbH, Stuttgart, 2025
Aus dem Vorwort: "Die christliche Bibel als Heilige Schrift hat die europäische Kultur seit der Spätantike über Jahrhunderte hinweg geprägt. Das gilt auch für das Bild „der Frau“ (und „des Mannes“), Vorstellungen über Geschlechterverhältnisse, über die spezifischen Eigenschaften und Aufgaben von Frauen und ihre Stellung in Gesellschaft und Kirche. Vielfach hat die Wirkungsgeschichte die biblischen Texte selbst überlagert. Die Bibel ist zudem ein Buch aus einer längst vergangenen Zeit und einer uns weitgehend fremden Kultur und Lebenswelt. Um sie zu verstehen, braucht es eine Einordnung in den literarhistorischen Zusammenhang. Dieses Buch schließt sich an die Bände „Bibel falsch verstanden“ und „Bibel um-gehen“ an. ... Dieser Band widmet sich ausdrücklich und ganz diesem Thema und möchte mit einem neuen Blick auf die alten Texte frauenfeindliche Stellen einordnen sowie die Vielfalt biblischer Frauenbilder darstellen und ihr Potenzial für unsere heutigen Fragen aufzeigen.
Die Fußwaschungserzählung im Johannesevangelium
Ein Beitrag zur johanneischen Ekklesiologie
Die Studie zeigt: Die Fußwaschung Jesu bei seinem Abschiedsmahl ist kein Sklavendienst, sondern ein Zeichen seiner Liebe, das üblicherweise Kinder ihren Eltern oder Schüler ihren Lehrern erbringen. Jesus erwartet von seiner Nachfolgegemeinschaft, dass sie sich gegenseitig die Liebe und Wertschätzung erweisen, die er ihnen vorgelebt hat. Dieser Umgang miteinander soll über die Gemeindegrenzen hinaus ausstrahlen, zum Zeichen dafür, dass Gottes Liebe der ganzen Welt gilt.