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Absolvent*innenbefragung KOAB

Absolvent*innenstudien leisten einen zentralen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Hochschulausbildung, z. B. für die Studiengangsentwicklung und die Akkreditierung. Die Evangelische Hochschule Freiburg ist daher Partner von KOAB und wirkt so bei Studien/Befragungen mit.

Die aktuelle Erhebung richtet sich an alle Absolvent*innen, die im Studienjahr 2020/2021 einen Abschluss bei uns gemacht haben.

Absolvent*innenbefragung 2022

Was ist KOAB? Eines der bundesweit größten sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekte

Seit dem Sommersemester 2021 beteiligt sich die Evangelische Hochschule Freiburg am Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB). In enger Zusammenarbeit zwischen den teilnehmenden Hochschulen und dem Institut für angewandte Statistik werden jährlich etwa 150.000 Absolventinnen und Absolventen von rund 60 Hochschulen zur Teilnahme an Befragungen eingeladen, die ca. 1,5 – 2 Jahre nach Studienabschluss stattfinden. Es ist eines der bundesweit größten sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekte. Die Befragung erfolgt dabei in einem arbeitsteiligen Prozess: Das Institut für angewandte Statistik koordiniert die Befragung, die zusammen mit den Partnerhochschulen durchgeführt wird.

Ziel der Befragungen

Wir als Hochschule bemühen uns, unsere Studiengänge fortlaufend zu optimieren. Möglich ist dies nur durch Ihre Bereitschaft, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. Ziel der Absolventenstudien ist es deswegen unter anderem, einen zentralen Beitrag zur Qualitätsentwicklung der Hochschulausbildung zu leisten – z. B. für die Studiengangsentwicklung und die Akkreditierung.

Hier geht es insbesondere um die Analyse der Wirkungen von Studienbedingungen und Studienangeboten auf den weiteren Lebensweg sowie den Berufserfolg der Absolventinnen und Absolventen.

Die Diskussion der Ergebnisse mit den Verantwortlichen in den Hochschulen und ihre Berücksichtigung in der Hochschulentwicklung sind ein zentrales Anliegen des Projekts. Das Institut für angewandte Statistik erstellt aus den Befragungen der einzelnen Hochschulen eine gemeinsame Datendatei, die die Grundlage für vergleichende statistische Analysen bildet.

An wen richtet sich die aktuelle Befragung?

Die aktuelle Erhebung richtet sich an alle Absolventinnen und Absolventen, die im Studienjahr 2020/2021 einen Abschluss bei uns gemacht haben (Abschluss zwischen dem 1. September 2020 und dem 31. August 2021). Wenn Sie dazu gehören, sollten Sie ab dem 12. Oktober 2022 eine Einladung per E-Mail erhalten haben.

Fragebogen ab 12. Oktober 2022 online

Für die Beantwortung des Online-Fragebogens benötigen Sie ca. 30 Minuten. Er ist ab dem 12. Oktober 2022 hier für Sie freigeschalten.

Mehr Info zum Kooperationsprojekt KOAB

Weitere Informationen über das Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB) erhalten Sie hier.

 

Warum werde ich als Hochschulabsolvent*in kontaktiert?

Nur Absolvent*innen können eine Rückmeldung dazu geben, wie sich ihr weiterer Werdegang gestaltet und wie die an der Hochschule erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten eingesetzt werden können.

Jede Hochschule ist dazu verpflichtet, sich ein genaues Bild über die Effekte der von ihr vermittelten Bildung zu verschaffen. So sieht §7 des Hochschulrahmengesetzes vor, dass ein Studium den „Studenten auf ein berufliches Tätigkeitsfeld vorbereiten und ihm die dafür erforderlichen fachlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und Methoden dem jeweiligen Studiengang entsprechend“ vermitteln solle. Andererseits ist den Hochschulen über die Landesgesetze die Pflicht zur Evaluation ihrer Studiengänge auferlegt. Daher werden die Ergebnisse von Absolventenstudien nicht zuletzt im Rahmen des Qualitätsmanagements und der Reakkreditierung von Studiengängen genutzt.

Was ist das Kooperationsprojekt Absolventenstudien (KOAB)?

Im Rahmen des Kooperationsprojekts werden alle Absolvent*innen eines Prüfungsjahrgangs zu Studium und Beruf befragt. Die erhobenen Daten werden von den teilnehmenden Hochschulen für die Evaluation und das Qualitätsmanagement eingesetzt. Darüber hinaus entsteht durch das Projekt ein Scientific-Use-File, also ein Forschungsdatensatz, der für die Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen verwendet wird.

Warum wird die Studie in Form einer Kooperation durchgeführt?

Es soll eine strikte Trennung von Adress- und Befragungsdaten gewährleistet werden: Die Hochschule nutzt die ihr vorliegenden Adressdaten, um die Absolvent*innen zur Befragung einzuladen. Die Eingaben der Absolvent*innen gelangen nicht sofort an die Hochschule, sondern werden auf dem Server des Instituts für angewandte Statistik gespeichert. Am Institut für angewandte Statistik liegen keine weiteren Daten wie Namen oder Adressen der Befragten vor und das Institut leitet ausschließlich die aufbereiteten Befragungsdaten an die Hochschulen weiter. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die Befragungsdaten nicht mit den Namen, Adressen oder Emailadressen der Absolvent*innen verknüpft sind.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil des Kooperationsprojekts besteht darin, dass übergreifende Vergleichswerte entstehen. Dies ist von hoher Bedeutung, da es nicht leicht möglich ist, ein einzelnes Befragungsergebnis zu bewerten. Angenommen die Untersuchung ergäbe für das Thema „Verwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse“ auf einer Skala von „1 sehr hoch“ bis „5 sehr niedrig“ einen Mittelwert von 2,5. Dann wäre dieser Mittelwert nur schwer bewertbar. Liegen jedoch landes- oder bundesweite Vergleichswerte vor, können diese als Evaluationskriterien genutzt werden. Vereinfacht dargestellt: läge der bundesweite Wert bei 1,5 ergäbe sich, dass das Abschneiden mit 2,5 ein deutliches Alarmsignal ist. Auf diese Weise lassen sich die Befragungsergebnisse für eine stichhaltige und intersubjektiv überprüfbare Beurteilung (Evaluation) verwenden.

Über das Kooperationsprojekt entstehen darüber hinaus so genannte Scientific-Use-Files. Diese öffentlich zugänglichen Forschungsressourcen zeichnen sich dadurch aus, dass weder Personen noch einzelne Hochschulen in ihnen erkennbar sind und die hier enthaltenen anonymen Informationen für die Bearbeitung übergeordneter Fragestellungen genutzt werden können. So werden etwa landes- oder bundesweite Übergangsquoten vom Bachelor- in ein Masterstudium ermittelt oder der Grad der Beschäftigungsadäquanz von Hochschulabsolvent*innen untersucht. Die Ergebnisse dieser Analysen haben ggf. Rückwirkungen auf die Hochschulpolitik.

Sparsame Mittelverwendung: Hochschulen sind häufig über öffentliche Kassen also Steuermittel finanziert. Daher ist es im Interesse aller, dass diese Mittel so effizient wie möglich eingesetzt werden. Die Durchführung der KOAB-Studie durch eine zentrale Stelle (das ISTAT) ist für den Steuerzahler deutlich günstiger, als müssten an jeder Hochschule eigene Strukturen geschaffen und finanziert werden.

Warum dauert die Befragung länger als fünf Minuten?

Innerhalb einer Hochschule ergeben sich je Ebene und Abteilung unterschiedliche Fragestellungen. So möchten etwa die Studiengangsverantwortlichen konkrete Optimierungsmaßnahmen zu einzelnen Studiengängen ableiten, wohingegen die Hochschulleitung übergeordnete Qualitätsaspekte im Auge behält. Die Studienberatung und/oder der Careerservice möchte das Feedback der Absolvent*innen für die Fundierung der Beratungsangebote nutzen. Das akademische Auslandsamt wünscht sich Rückmeldungen zu Auswirkungen eines ggf. absolvierten Auslandsaufenthalts auf die beruflichen Karrieren der Absolvent*innen. Und andere zentrale Stellen sind wiederum an dem Effekt interessiert, den die Hochschule hinsichtlich des regionalen Fachkräftepools zeitigt. Neben diesen Fragestellungen, die sich jeweilig in den einzelnen Hochschulen ergeben, werden sogleich einige weitere zentrale Fragestellungen der Hochschulforschung und des Bildungsmonitorings abgedeckt.

Auf diese Weise wird verhindert, dass die Absolvent*innen zu mehreren Zeitpunkten zu zahlreichen unterschiedlichen Befragungen eingeladen werden, die zusammengenommen einen deutlich höheren Aufwand für die Absolvent*innen bedeuten würden.

Informationen zum Datenschutz

finden Sie hier auf der Seite unseres Projektpartners.

Wichtig
Gemäß § 12 (1) Landeshochschulgesetz Baden-Württemberg dürfen wir Ihre personenbezogenen Daten auch nach der Exmatrikulation nutzen, soweit dies zum Zwecke der Befragung im Rahmen des Qualitätsmanagements und von Evaluationen oder zur Pflege der Verbindung mit Ihnen erforderlich ist und Sie nicht widersprechen.

Möchten Sie nicht weiter von uns hierzu kontaktiert werden, senden Sie bitte eine kurze E-Mail mit Betreff „Widerspruch Datennutzung“ an absolventenbefragung@eh-freiburg.ekiba.de