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Religion und Soziales · Bachelor of Arts

Bachelor Religion und Soziales – Zwei Wege, ein Berufsziel: Menschen begleiten

Religion und soziales Engagement sind eng miteinander verbunden: Gerade wenn Menschen in herausfordernden Lebenssituationen stehen, kann Religion Halt und Orientierung geben. Der Bachelor-Studiengang Religion und Soziales bietet zwei Schwerpunkte, die unterschiedliche Berufsperspektiven eröffnen.

Alles auf einen Blick

  • Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)

  • Studienform Vollzeit

  • Regelstudienzeit 7 Semester

  • Studienbeginn Wintersemester

  • Bewerbungsfrist 15.08.

  • Studienformat Präsenzstudium

2 Schwerpunkte zur Auswahl: Diakonie – Religionspädagogik oder Religion und Soziales in interkulturellen Kontexten

Beide Schwerpunkte verbinden religiöse und soziale Perspektiven und bereiten auf Tätigkeiten in Kirche, Bildung und sozialen Arbeitsfeldern vor. Im Anschluss an das Bachelorstudium kann ein Doppelabschluss in Sozialer Arbeit (in drei weiteren Semestern) oder ein Masterstudium neue Türen öffnen.

Schwerpunkt 1: Diakonie – Religionspädagogik

Für alle, die in der Kirche und im evangelischen Bildungsbereich arbeiten möchten – mit direkter Qualifikation als Diakon*in in der Evangelischen Kirche in Baden.

Mehr zu Schwerpunkt 1 

Berufsfelder:

Studienschwerpunkt 1 qualifiziert für den kirchlichen Dienst als Diakon*in in Gemeinde und Schule.

Mögliche Berufsfelder sind beispielsweise

  • in der Kinder- und Jugendarbeit
  • in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen
  • in der Hospiz- und Behindertenarbeit
  • in der Erwachsenenbildung
  • in Tagesstätten für Kinder
  • im Religionsunterricht
  • in der Seelsorge

Mehr Informationen zu Berufen in der Evangelischen Landeskirche Baden und zum Berufsbild Diakon*in bietet die Seite Himmlische Berufe.

Zulassungsvoraussetzungen:

Zulassungsvoraussetzung für diesen Studienschwerpunkt ist neben der Hochschulzugangsberechtigung die Mitgliedschaft in einer evangelischen Kirche.

Schwerpunkt 2: Religion und Soziales in interkulturellen Kontexten

Für alle, die in sozialen Kontexten Menschen mit Blick auf deren kulturellen oder religiösen Hintergrund begleiten möchten – der Fokus liegt auf sozial-diakonischen Arbeitsfeldern in einer vielfältigen Gesellschaft, bundesweit und international.

Mehr zu Schwerpunkt 2 

Berufsfelder:

Studienschwerpunkt 2 eröffnet Wege z.B. in Arbeitsfelder wie

  • Pädagogische Arbeit in Ökumene, Kirche und Diakonie
  • Beratung in und Gestaltung von interkulturellen Kooperationen

und mit einem Doppel-B.A. (7+3 Modell) in Sozialer Arbeit:

  • Begleitung von Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund
  • Gemeinwesen- und Bildungsarbeit in interkulturellen Kontexten

Deutschlandweit in evangelischen Landeskirchen möglich, die keine Qualifizierung für den Religionsunterricht voraussetzen.

Zulassungsvoraussetzungen:

Zulassungsvoraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung. Es können Studierende unabhängig von ihrer religiösen Zugehörigkeit zugelassen werden.

Internationales Profil:

Ein internationales Profil erweitert deine Berufsmöglichkeiten auf internationaler Ebene.

Das internationale Profil (mögliches Zertifikat im Studienschwerpunkt 2) qualifiziert insbesondere für Arbeitsfelder wie z.B.

  • internationale soziale Projekte, beispielsweise Entwicklungszusammenarbeit
  • internationale Vernetzung von kirchlich-diakonischen Organisationen

Durch eine besondere inhaltliche Ausrichtung, einem Auslandssemester sowie zusätzlicher Anforderungen (Spracherwerb, außercurriculare Aktivitäten) wird ein internationales Profil zertifiziert.

Voraussetzungen:

Für dieses Profil sind Englischkenntnisse auf dem Niveau von B2 wünschenswert.

Kooperationen:

Kooperationen bestehen mit Hochschulen aus dem „Globalen Süden“ (Costa Rica, Argentinien), sowie mit dem Friedensinstitut, dem Freiburger Institut für Menschenrechte, mit Brot für die Welt, der Evangelischen Mission Weltweit/ EMW, der Arbeitsstelle Globales Lernen an Evangelischen Hochschulen und der Hochschule in Bossey des World Council of Churches/ WCC

Mehr Informationen

Weiterführende Studiengänge

Im Anschluss an den B.A. Religion und Soziales kann

Eckdaten zum Studium
  • Studienabschluss: Bachelor of Arts (B.A.)
  • Zulassungsvoraussetzungen:
    – allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife
    – oder die Fachhochschulreife über besondere Bildungswege, gemäß Beschluss der KMK vom 18.9.1981;
    – oder erfolgreicher Abschluss der letzten Klasse einer Fachoberschule;
    – oder der Nachweis einer gleichwertigen Vorbildung, die Gleichwertigkeit wird vom Oberschulamt Stuttgart festgestellt (auf Antrag);
    – bestandene Eignungsprüfung für besonders qualifizierte Berufstätige (Studieneignungsprüfung bei einem akkreditierten Studienkolleg, z.B. Studienkolleg Konstanz.)
    Die Zulassungs- und Immatrikulationsordnung steht hier zum Download zur Verfügung.
  • Studienbeginn: jeweils zum Wintersemester
  • Studiendauer: 7 Semester Regelstudienzeit
  • Bewerbungsfrist: 15. August des Jahres
  • Bewerbungsverfahren: bevor Sie die Online-Bewerbung starten, bitte zunächst wichtige Infos zum Verfahren, Gebühren etc. lesen
  • Kosten: 280 Euro pro Semester plus Verwaltungsgebühren und Studierendenwerksbeitrag. Mehr Info: Studienbeiträge und aktuelles Gebührenverzeichnis
Anrechnung und Anerkennung von Kompetenzen

Bitte beachten Sie, dass eine Beratung vor Antragsstellung auf Anerkennung / Anrechnung keine rechtsverbindliche Auskunft darstellt. Die Entscheidung über Anerkennung bzw. Anrechnung von bereits erworbenen Kompetenzen wird vom Gemeinsamen Prüfungsausschuss in seiner Sitzung gefällt. Anschließend werden Sie vom Prüfungsamt über die Entscheidung informiert.

Fristen beachten

  • Das Verfahren auf Anerkennung bzw. Anrechnung sollte bis zum letzten Rücktrittstermin für die Prüfungsanmeldungen des 1. Fachsemesters abgeschlossen sein.
  • Außerhochschulische Qualifikationen oder Studien- und Prüfungsleistungen, die während des Studiums an der Evangelischen Hochschule noch erworben werden, können auf Antrag ebenfalls angerechnet werden.

Auszug aus der allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung:

  • 18 Abs. 7: „Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 5 besteht ein Anspruch auf Anerkennung bzw. Anrechnung. Die Anerkennung bzw. Anrechnung von Leistungen, die in der Bundesrepublik Deutschland erbracht wurden, erfolgt seitens der Hochschule von Amts wegen. Die für die Anerkennung bzw. Anrechnung erforderlichen Unterlagen sind von den Studierenden vorzulegen. Studien- und Prüfungsleistungen, die an ausländischen staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht worden sind, werden auf Antrag anerkannt.“

Voraussetzungen und Antrag auf Anerkennung / Anrechnung

  • Sie haben bereits im In- oder Ausland an einer anderen Hochschule studiert oder bereits ein abgeschlossenes Hochschulstudium und verfügen dadurch bereits über Kompetenzen, die Teil des B.A.-Studiums Religion und Soziales an der EH Freiburg sind? Dann können Sie die Anerkennung dieser Kompetenzen beantragen.
  • Sie haben auf anderem Wege, z.B. durch eine Ausbildung, eine berufliche Tätigkeit oder Weiterbildungen, Kompetenzen erworben, die Teil des B.A.-Studiums Religion und Soziales an der EH Freiburg sind? Dann können Sie die Anrechnung der außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten beantragen, wenn „[…] sie nach Inhalt und Niveau dem Teil des Studiums gleichwertig sind, der ersetzt werden soll […]“ (KMK-Beschluss vom 28.6.2002).

So beantragen Sie die Anerkennung von Leistungen, die an einer Hochschule erworben wurden bzw. Anrechnung von außerhochschulisch erworbener Kompetenzen:

  • Mit Hilfe einer Vorlage stellen Sie einen Antrag mit Nennung der anzurechnenden Module und der bereits vorhanden formalen Qualifikationen (z.B. Studienabschlüsse, Ausbildungen), studierten Semester, Weiterbildungen oder beruflichen Tätigkeiten.
  • Sie erstellen eine Anerkennungssynopse (Vorlage wird gestellt), mit der Sie plausibel machen, dass Sie die Kompetenzen erworben haben. Dies kann bei einem Antrag auf Anerkennung hochschulisch erworbener Kompetenzen einfacher gehalten werden. Bei Anrechnung von Kompetenzen, die außerhalb einer Hochschule erworben wurden, ist ein tabellarischer Lebenslauf erforderlich. Bemühen Sie sich bitte unbedingt um eine nachvollziehbare Darstellung. Gestalten Sie die Synopse so pointiert und knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig.
  • Sie fügen Belege für Ihre Kompetenzen an: Zeugnisse, transcript of records und Modulhandbücher aus dem vorherigen Hochschulstudium, ggf. Zeugnisse von Ausbildungen, Bescheinigungen mit Beschreibungen von Weiterbildungsinhalten, Arbeitszeugnisse. Diese werden in Kopie beigelegt. Bei Bedarf kann die Vorlage von Originaldokumenten zur Ansicht verlangt werden. Lassen Sie sich zur Erstellung der Synopse gern von Chantal Schön (Chantal.Schoen@ekiba.de) beraten!
  • Diese Unterlagen reichen Sie beim Prüfungsamt ein.

Wie geht es dann weiter?

  • Die Fachvertreter*innen der Module (Modulkoordinator*innen), für die die Anerkennung und/oder Anrechnung beantragt wurde, nehmen eine Äquivalenzprüfung vor. D. h. sie prüfen, ob eine Gleichwertigkeit der bereits vorhandenen und in den Modulen zu erzielenden Kompetenzen plausibel ist. Bei positiver Prüfung empfehlen die Modulkoordinator*innen dem Gemeinsamen Prüfungsausschuss die Anerkennung oder Anrechnung.
  • Der Gemeinsame Prüfungsausschuss entscheidet in seiner Sitzung über den Antrag auf Anerkennung oder Anrechnung.
  • Anschließend werden Sie vom Prüfungsamt über die Entscheidung informiert.

Weitere Informationen zum Thema

Allgemeine Informationen zur Anerkennung und Anrechnung im Studium finden Sie auf der Webseite der Hochschulrektorenkonferenz.

Günstig wohnen: Projekt Intergeneratives Leben und Lernen

Die Evangelische Hochschule (EH) Freiburg führt das Modell „Studierende wohnen im Altenheim“ mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg durch, geleitet wird es von Prof. Dr. Dirk Oesselmann. Studierende im ersten Semester aller Bachelor-Studiengänge können daran teilnehmen.

Ziel des Wohnprojekts ist es, Alte und Junge miteinander in einen selbstverständlichen alltäglichen Kontakt miteinander zu bringen, so dass ein Austausch zwischen den Generationen und ein Lernen voneinander ermöglicht werden.

Was wir bieten

Während Ihres ersten Studienjahres ein Zimmer in einer 3er-Studierenden-WG mit großer Wohnküche direkt am Adelhauser Klosterplatz (beste Innenstadtlage), mit EBK, Internetzugang, Kellerraum und Gemeinschaftsraum zu einem vergünstigten Mietzins von (je nach Zimmergröße) 230-260 EUR Miete zzgl. Betriebskosten. (Dauer: vom 1. Oktober Ihres ersten Studienjahres bis zum 30. September des Folgejahres). Sie leben in einer WG mit einem oder einer/m anderen Studienanfänger*in und einer Studierenden des 3. Semesters, die schon im Vorjahr im Wohnprojekt war, auf einer eigenen Etage in einem Haus, in dessen anderen Etagen sich Seniorenwohnungen mit flexiblen Betreuungsmöglichkeiten befinden. Im gegenüberliegenden Haus befindet sich eine weitere Senior*inneneinrichtung der Stadtmission Freiburg. So kommt es zu Alltagsbegegnungen und Erfahrungen, die für Ihr Studium und Ihren angestrebten Beruf bedeutsam sind.

Was Sie einbringen

4 Stunden pro Woche Beschäftigung mit Senior*innen, (in den Semesterferien ca. 2 Stunden pro Woche), die je nach Absprache kumuliert, vorverlegt oder nachgeholt werden können. Solche Aktivitäten können z.B. sein: Ausflüge, Theaterbesuche und Einkäufe mit den Senior*innen; Besuche und Gespräche; Festvorbereitungen und Feste; Literatur-, Spiel-, Musizier-, Sing- oder Diskussionsabende; politische Stammtische; Schach-AGs, PC-AGs etc.

Koordination und Begleitung

Eine Mitarbeiterin im Hause wird die Aktivitäten koordinieren. Ihnen stehen bei Bedarf Seelsorge und Supervision zur Verfügung, um Ihre Erfahrungen mit den Senior*innen zu reflektieren. Der Projektleiter Prof. Dr. Dirk Oesselmann wird Sie zu Beginn in das Projekt einführen und Ihnen im Verlauf mehrere Gespräche anbieten.

Mehr Info

Suchen Sie eine WG in zentraler Lage in Freiburg? Sind Sie interessiert an einer sehr günstigen Miete und an sinnvollen Freizeitaktivitäten? Dann könnte unser Projekt „Intergeneratives Leben und Lernen“ das Richtige für Sie sein! Es ist vorbildhaft für bürgerschaftliches Engagement in der Altenhilfe. Bitte wenden Sie sich an:
Studiengangssekretariat Odile Kraus, odile.kraus@eh-freiburg.de;
Projektleitung Prof. Dr. Dirk Oesselmann, oesselmann@eh-freiburg.de

Fragen zum Studium?

Dann schreib einfach eine E-Mail an Studiengangsleiter Dirk Oesselmann.

Bachelor Religionspädagogik/Gemeindediakonie 

Bachelor Religionspädagogik/ Gemeindediakonie ist der alte Studiengangsname des Bachelorstudiengangs Religion und Soziales. Der Studiengang wurde im Wintersemester 2025/26 umbenannt und neu konzipiert. Studierende, die unter dem alten Studiengangsnamen ihr Studium begonnen haben, führen es unter diesem Namen auch fertig. Für diese gelten zudem noch folgende Dokumente:

Die SPO Allgemeiner Teil entspricht der SPO von Religion und Soziales.

Zusatzqualifikationen

Spezialiere dich in deinem Studium Religion und Soziales mit unseren wählbaren Zusatzqualifikationen:

  • Zusatzqualifikationen

    ISAG – Interdisziplinärer Schwerpunkt Angewandte Gerontologie

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  • Zusatzqualifikationen

    Menschenrechtspädagogik

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  • Zusatzqualifikationen

    Erlebnis- und Umweltpädagogik

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  • Zusatzqualifikationen

    SPOSA – Sport, Bewegung und Soziale Arbeit

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  • Zusatzqualifikationen

    Kunstpädagogik – B.A. Soziale Arbeit

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  • Zusatzqualifikationen

    RECOS – Trinationale Hochschulkooperation, Zusatzqualifikation, Fachtage, Forschung

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Infoveranstaltungen

Downloads

Download Studien- und Prüfungsordnung (SPO), Modulhandbuch

Vorlesungsverzeichnisse

Download aktuelle Vorlesungsverzeichnisse

Das aktuelle gemeinsame Vorlesungsverzeichnis für die Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit, Religion und Soziales sowie Religionspädagogik /Gemeindediakonie steht auf dieser Seite zum Download bereit.

Auf derselben Seite stehen auch noch frühere Vorlesungsverzeichnisse zur Verfügung.

Download ältere Vorlesungsverzeichnisse

Die Unterlagen zum aktuellen und zu älteren Vorlesungsverzeichnissen inkl. späterer Änderungen für die Bachelor-Studiengänge Soziale Arbeit, Religion und Soziales und Religionspädagogik/Gemeindediakonie befinden sich in denselben Dokumenten. Sie stehen daher nur einmal auf dieser Website, nämlich auf der Studiengangsseite für den Bachelor Soziale Arbeit zum Download bereit.

Zusatzangebote

Fremdsprachen, Zusatzangebote und Zusatzqualifikationen finden Sie hier

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