Roma in der Ukraine: Geschichte, Krieg und Flucht
Vortrag – Roma in der Ukraine: Geschichte, Krieg und Flucht
Roma gehören seit Jahrhunderten zur kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt der Ukraine. Doch ist ihre Geschichte vielfach von Ausgrenzung, Verfolgung und dem Ringen um gesellschaftliche Anerkennung geprägt. Im ersten Teil der Veranstaltung gibt der ukrainische Historiker Janush Panchenko auf Englisch einen Einblick in die Geschichte der Roma in der Ukraine und stellt ihre heterogenen Lebenswelten vor. Dabei wird auch der von Deutschen begangene Genozid in der Ukraine, dem etwa 10.000 Roma zum Opfer fielen, wie auch seine schleppende Aufarbeitung behandelt. Der zweite Teil widmet sich den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Roma-Gemeinschaften in der Ukraine. Der Community-Berater Volodymyr Shcherbakov wird über Fluchterfahrungen sprechen, die Ankunft in Deutschland sowie die besonderen Herausforderungen, denen geflüchtete Roma im Alltag begegnen. Umrahmt werden die Vorträge mit Musik des ukrainischen Roma-Musikers Vasyl Shcherbakov.
Die Veranstaltung des Verbands Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Baden-Württemberg findet im Rahmen der Ausstellung „Genozid an Rom:nja auf dem Gebiet der Ukraine, 1941-1944“ statt, die vom 2. bis zum 23. Oktober an der Evangelischen Hochschule Freiburg gezeigt wird und Teil der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ ist.
Termin/Ort
Dienstag, 13. Oktober, 18:00 Uhr
Evangelische Hochschule Freiburg, Gebäude A, Raum A5
Teilnahme
Kostenlos, ohne Anmeldung
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Prof.in Dr.in Gesa Köbberling
Dekanin Fachbereich I Soziale Arbeit; Beauftragte für Geflüchtete · Fachbereich I Soziale Arbeit
Prof.in Dr.in Gesa Köbberling
Dekanin Fachbereich I Soziale Arbeit; Beauftragte für Geflüchtete · Fachbereich I Soziale Arbeit