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Wanderausstellung – Genozid an Rom:nja auf dem Gebiet der Ukraine 1941-1944

Datum
02.10. – 23.10.2026
Ort
Evangelische Hochschule Freiburg

Berichte über einen ignorierten Genozid

Während des Zweiten Weltkrieges haben die deutschen Besatzer in der Ukraine weit über 10.000 Rom:nja ermordet. Doch im kollektiven Gedächtnis der ukrainischen sowie der deutschen Bevölkerung ist dieser Völkermord nur wenig verankert. Insbesondere die Erinnerung aus der Opferperspektive droht verloren zu gehen. Deswegen haben wir (s. Veranstalter) diese Ausstellung erarbeitet. Sie basiert auf Dutzenden von Interviews mit Zeitzeug:innen, die im Rahmen eines deutsch-ukrainischen Projektes interviewt worden sind. Mehrere Selbstorganisationen ukrainischer Rom:nja haben daran mitgewirkt. Die Überlebenden bzw. deren Nachfahren berichten vom Leid, das ihnen widerfuhr, aber auch vom Widerstand, den sie oder ihre Angehörigen leisteten. Sie berichten von Kollaboration, aber auch von Solidarität durch ihre Nachbar:innen.

Die Ausstellung ergänzt die zentralen Aussagen der Zeitzeug:innen mit Informationen zu den historischen Hintergründen, zu Überlebensstrategien, zur Rolle der Partisanenverbände und zur Erinnerungspolitik in beiden Ländern nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Ausstellung wurde im Jahr 2018 vom Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden in Zusammenarbeit mit dem Ukrainischen Zentrum für Holocaust-Forschung produziert und vom Auswärtigen Amt, der Stiftung EVZ sowie der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert.

Mehr Info: www.genocideagainstroma.org

Termin/Ort

Wanderausstellung vom 2. bis zum 23. Oktober 2026 an der Evangelischen Hochschule Freiburg, Gebäude A, Foyer EG

Bugginger Straße 38, 79114 Freiburg
Weitere Infos: Anfahrt/Wegbeschreibung

Veranstalter

Eine Veranstaltung des Verbandes Deutscher Sinti und Roma – Landesverband Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Bildungswerk für Erinnerungsarbeit und Frieden

Keine Gebühren

Der Eintritt ist frei.

Ansprechperson an der EH Freiburg

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