Neokoloniale Migrationspolitik auf zweifelhafter Grundlage: Zum Jubel über die Verabschiedung der neuen Abschiebungsverordnung im Europaparlament
Prof.in Dr.in Isabelle Ihring und Prof. Dr. Constantin Hruschka laden alle Studierenden der EH Freiburg zu einer Diskussion mit Input ein.
Anlass für diese Veranstaltung ist die jüngst vom Europaparlament mit großer Mehrheit verabschiedete Rückführungsverordnung.
Kolonialismus hat die Welt erschaffen, wie wir sie heute kennen. Kolonial errichtete und anhaltende globale Ausbeutungsverhältnisse haben Fluchtursachen geschaffen, woraus sich Migrationsbewegungen immer weiter verschärfen werden. Die Rückführungsverordnung schließt nahtlos an diese Geschichte an: Sie reproduziert die koloniale Konstruktion eines ‚alten Europas‘ das entscheidet, wer dazugehört und wer nicht.
Der Fokus liegt dabei einseitig auf der „Durchsetzung der Ausreisepflicht“ durch Abschiebungen fast um jeden Preis.
Isabelle Ihring und Constantin Hruschka laden zur Diskussion darüber ein, wie sich die koloniale Logik in einer globalisierten Welt fortsetzt und welche rechtlichen Konsequenzen die Verordnung für geflüchtete Menschen hat – oder aus rechtlicher Perspektive eben nicht haben sollte und dürfte, weil ausreisepflichtige Menschen nicht rechtlos gestellt werden dürfen.
Ort
EH Freiburg, Raum A5
Termin
02.07. 2026, 13 bis 14 Uhr
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Prof. Dr. Constantin Hruschka
Professur für Sozialrecht; Leitung Prüfungsamt; Ombudsperson für gutes wissenschaftliches Arbeiten · Fachbereich I Soziale Arbeit
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Professur für Sozialrecht; Leitung Prüfungsamt; Ombudsperson für gutes wissenschaftliches Arbeiten · Fachbereich I Soziale Arbeit
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Prof.in Dr.in Isabelle Ihring
Professur Jugend und Soziale Arbeit · Fachbereich I Soziale Arbeit
Prof.in Dr.in Isabelle Ihring
Professur Jugend und Soziale Arbeit · Fachbereich I Soziale Arbeit