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Häusliche Gewalt

Gewalt gegen Partner*innen und Kinder ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Während der Pandemie haben sich die bereits existierenden Herausforderungen für Betroffene und für das Hilfesystem sogar noch verdichtet.
Am Beispiel Baden-Württemberg hat dies eine Forschungsgruppe des Freiburger Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Freiburg, vertreten durch Prof.in Dr.in Gunda Wössner, untersucht – und zwar als Teil des Projekts „Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Entwicklung der Kriminalität am Beispiel Baden-Württembergs (COVID-19-KRIM)“.

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Kriminalitäts­entwick­lung am Beispiel Baden-Württemberg

Dieses Projekt untersucht die kurz- und mittelfristigen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Kriminalitäts­entwick­lung am Beispiel Baden-Württembergs während der Jahre 2019 bis 2021. Hierzu werden raum-zeitliche Analysen der Kriminalitätsentwicklung im Zusammenhang mit Mobilitätsdaten und einer Vielzahl sozio­ökono­mi­scher und geographischer Daten durchgeführt. Das o.g. Projektteil befasst sich vertiefend mit der häuslichen Gewalt gegen Partner*innen und Kinder und den Pandemie-bedingten Hindernissen einer effektiven Hilfe und Unter­stüt­zung dieser besonders vulnerablen Opfergruppen. Das Projekt soll durch die Entwicklung innovativer geogra­phi­scher Analyse- und Visualisierungstools für den Bereich der Eigentums- und Gewaltkriminalität sowie durch Handlungsempfehlungen die Arbeit der Polizei und der Opferhilfeeinrichtungen unterstützen.

Ansprechperson

  • Prof.in Dr.in Gunda Wössner

    Professur für Allgemeine und Klinische Psychologie; Leitung Interreligiöse Weiterbildung Seelsorge im Justizvollzug; Mitglied im Promotionszentrum BW-CAR des Promotionsverbands der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg · Fachbereich I Soziale Arbeit

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