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Internationales Profil – im BA Soziale Arbeit

Ziele und Anforderungen

In dem Internationalen Profil werden verstärkt Wissen über Soziale Arbeit und ihre Bedingungen in anderen Ländern vermittelt sowie internationale und transnationale Perspektiven thematisiert. Zudem wird interkulturelle Kompetenz erworben. Soziale Arbeit ist, auch wenn sie in einem nationalen Tätigkeitsfeld ausgeübt wird, auf internationale Bezüge verwiesen. Angesichts grenzüberschreitender Mobilität von Menschen sowie von Internationalisierungsprozessen jenseits von Migration sind auch Wissenschaft und Praxis Sozialer Arbeit zunehmend „grenzüberschreitend“ und transnational ausgerichtet.

Studierende der Sozialen Arbeit sollen dazu befähigt werden, Akteur*innen im Prozess der Internationalisierung, transnationaler Entwicklungen oder der Globalisierung zu werden.

Bereits seit langem bilden entsprechende Kompetenzen ein gewichtiges Element im Curriculum und in den Lehrinhalten des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit. Deshalb erwerben alle Studierende des B.A. Soziale Arbeit entsprechendes Wissen und Handlungskompetenzen. Wer das Zertifikat „Internationale Soziale Arbeit“ erhält, hat solche Fähigkeiten in besonderer Intensität erworben.

Mit dem Zertifikat bietet der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit ein spezifisches Profil mit internationaler und transnationaler Perspektive.

Dies beinhaltet

  1. den Erwerb zusätzlichen (Fach)Wissens über Soziale Arbeit, soziale Sicherung, wohlfahrtsstaatliche Systeme in anderen Ländern sowie über die internationale Entwicklungszusammenarbeit;
  2. die Entwicklung transnationaler Perspektiven in der Sozialer Arbeit, beispielsweise hinsichtlich der Themen transnationale Familien, transnationale Migration, Rassismus, Beratungsangebote;
  3. den Erwerb interkultureller Kompetenzen, die dazu befähigen, in unterschiedlichen Lebenskontexten und vielfältigen kulturellen und gesellschaftlichen Settings erfolgreich arbeiten zu können.

Kompetenzen

Wer das Zertifikat erwirbt, verfügt über

  • Wissen zu sozialen Gegebenheiten, sozialen Systemen, spezifischen Problemlagen und –deutungen sowie Arbeitsansätzen in anderen Ländern
  • professionelle Erfahrungen, die gegebenenfalls bei einem Theorie- oder Praxissemester oder in einem Graduiertenpraktikum Erasmus+ oder bei anderen Angeboten in einem europäischen oder außereuropäischen Land, erworben wurden
  • detailliertes Wissen über internationale Zusammenhänge
  • Handlungskompetenzen in internationalen Bezügen
  • fachsprachliche Kompetenzen in mindestens einer Fremdsprache

Aufbau und Umfang

Studierende, die das Zertifikat „Soziale Arbeit International“ erhalten  wollen

  • Sollen ein im Studium integriertes Auslandspraxis- oder Auslandstheoriesemester absolvieren oder sie schließen an das Studium ein Graduiertenpraktikum (Erasmus+) im Ausland an
  • Erwerben mindestens 20 cp in für das Zertifikat zugelassenen Seminaren und/oder der BA-Thesis mit internationalem Bezug

Außerhalb des Curriculums des Studiengangs B.A. Soziale Arbeit wird folgendes verlangt

  • Erweiterung der Fremdsprachenkompetenz um eine Stufe1 oder ein zweisemestriger Fremdsprachkurs in einer gesprochenen Sprache – veranstaltet durch einen Hochschulanbieter.
  • Übernahme der Tutorenschaft für incoming students oder die Teilnahme an zwei weiteren außercurricularen Aktivitäten innerhalb der eigenen oder an einer anderen Hochschule.

(1 = entsprechend der Sprachkompetenzstufen des Europarates und des UNIcert-Systems)

Zulassung und Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt am Ende des zweiten Semesters. Pro Jahrgang ist die Zahl der Teilnehmenden auf 20 pro Jahrgang beschränkt. Sollten sich mehr Interessierte melden, werden die verfügbaren Plätze ausgelost.

Ansprechperson