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Illustration: Eine Hand hält ein Mehrfamilienhaus, das in die Spanne der Hand passt. Daneben hält eine Hand ein Einfamilienhaus.

(Un-) Gerechtigkeit in der Energiewende – Vom digitalen Diskurs zur Lebenswelt

Wann sind Klimaschutzmaßnahmen gerecht? Wann fordern Sie bestimmten Gruppen in der Gesellschaft zu viel ab? Wie werden Maßnahmen zum Klimaschutz in den Medien diskutiert? Wie können Belange von Menschen mit geringen Einkommen mehr im Diskurs und der Politikgestaltung Beachtung finden?

Klimaschutz betrifft alle, aber unterschiedliche Einkommensgruppen in unterschiedlicher Weise. Die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen wird in Konjunkturen Gegenstand medialer Diskurse.

Im Forschungsprojekt „Soziale (Un-)Gerechtigkeit in der Energiewende“ arbeiten Wissenschaftler:innen des Öko-Instituts, der TU Dortmund und der EH Freiburg interdisziplinär zusammen, um besser zu verstehen, wie gerecht oder ungerecht die Energiewende diskutiert und wahrgenommen wird.

In einem Teilprojekt wird Mithilfe von statistischen Methoden und Sprachmodellen die Entwicklung des medialen Diskurses zur Energiewende in Deutschland analysiert.

Ein zweites Teilprojekt richtet die Aufmerksamkeit auf das Erleben von Menschen mit geringen Einkommen und fragt nach der Relevanz klimapolitische Fragen für ihren Alltag.

Davon ausgehend werden Materialen entwickelt, die Sozialarbeitende anregen sollen, Klimafragen und soziale Fragen zusammenzudenken und Ideen für eine Praxis zu entwickeln, mit der die Interessen ihrer Adressat:innen in Bezug auf Klimapolitik gestärkt werden können.

Illustratives Element

Über das Projekt

Das Projekt „Soziale (Un-)Gerechtigkeit in der Energiewende – Vom digitalen Diskurs zur Lebenswelt“ wird im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert und läuft bis Anfang 2027.

Über das Öko-Institut

Das Öko-Institut ist eines der europaweit führenden, unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitute für eine nachhaltige Zukunft. Seit der Gründung im Jahr 1977 erarbeitet das Institut Grundlagen und Strategien, wie die Vision einer nachhaltigen Entwicklung global, national und lokal umgesetzt werden kann. Das Institut ist an den Standorten Freiburg, Darmstadt und Berlin vertreten.

Über die Technische Universität Dortmund

Mit 55 Jahren ist die TU Dortmund eine junge Universität, deren Profil ein unverwechselbares Zusammenspiel von Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie Gesellschafts- und Kulturwissenschaften prägt. Für Wissenschaftler*innen ist die TU Dortmund ein attraktiver Ort, an dem Forschung auf Spitzenniveau betrieben wird. Auch in der Lehre hat die TU Dortmund viel zu bieten: Die rund 80 Bachelor- und Masterstudiengänge überzeugen mit innovativen und interdisziplinär angelegten Angeboten. Zudem werden an der TU Dortmund Studierende in 30 Fächern für den Lehrerberuf an allen Schulformen qualifiziert.

Über die Evangelische Hochschule Freiburg

Die Hochschule ist eine von 24 Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Baden-Württemberg mit etwa 1.000 Studierenden, 1971 gegründet und in Trägerschaft der Evangelischen Landeskirche in Baden. Sie ist Bildungseinrichtung, Anlaufstelle und Impulsgeber in den Feldern Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung sowie Angewandte Theologie. Langjährige Forschungsschwerpunkte sind Kinder- und Jugendforschung sowie Geschlechterforschung, neuere Forschungsthemen sind zum Beispiel Migration, Rassismus und Rechtsextremismus, Friedensforschung, Gesundheit sowie Versorgungsforschung.