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Rektorin zu Sicherheitsforschung

Die Mitgliederversammlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat sich in ihrer jüngsten Sitzung in Weimar zu aktuellen Herausforderungen und Voraussetzungen der sicherheitsrelevanten Forschung und Entwicklung an Hochschulen positioniert. In ihrer Entschließung betont sie den zentralen Beitrag der Hochschulen zur Sicherheit und Resilienz der Gesellschaft und formuliert Handlungsbedarfe innerhalb der Hochschulen und Forderungen an die Politik in Bund und Ländern. Rektorin Renate Kirchhoff hält vier Aspekte im Positionspapier für besonders bemerkenswert.

  • „Die 272 Hochschulen, die in der HRK organisiert sind, orientieren sich an einem weiten Sicherheitsbegriff, der zivile Maßnahmen zur Friedensförderung ausdrücklich einschließt. Das Positionspapier votiert für eine gleichberechtigte Einbeziehung von Geistes- und Sozialwissenschaften sowie speziell die Friedensforschung. Damit sind auch SAGE-Hochschulen, wie bspw. die EH Freiburg, nicht nur adressiert, sondern ihre längst vorhandene Forschung zu zivilen Sicherheitsfragen inkludiert.“
  • Zu den Maßnahmen sollen auch präventive also langfristig friedensfördernde gehören. „Das betont den Gewinn an Sicherheit für den sozialen Zusammenhalt von Gesellschaften, der in der Stärkung des Bereichs Soziale Arbeit, Gesundheit, Erziehung und Bildung (SAGE) inklusive der Versorgungsforschung liegt. Und die Notwendigkeit, in diesen Aspekt von Sicherheit zu investieren, wird jetzt deutlich“, so Kirchhoff.
  • Rektorin Kirchhoff: „Für uns als eine HAW ist besonders wichtig, dass die Erfordernis, Angewandte Forschung stärker als bisher einzubeziehen, formuliert wird. Die Lösungsorientierung und die passgenauen Antworten auf drängende Fragen gerade im Bereich der Förderung von Widerstandsfähigkeit demokratischer und auf Solidarität basierender Gesellschaften müssen die Grundlagenforschung ergänzen.“
  • Das Papier der HRK verweist mit Nachdruck auf die Kompetenzen im Bereich sicherheitsrelevanter Forschung an den Hochschulen, und fordert zur Vernetzung mit anderen Hochschulen und ebenso mit außerhochschulischen Forschungseinrichtungen auf. „Die EH Freiburg kann hierfür bereits auf bewährte Kooperationen zurückgreifen, bspw. mit Wirtschaftsunternehmen, Versicherungen, Kommunen und NGOs“, erklärt Renate Kirchhoff.

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Entschließung der HRK zur sicherheitsrelevanten Forschung und Entwicklung an Hochschulen

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