Prof.in Dr.in Helen Breit
Professur für Wissenschaft Soziale Arbeit; Beauftragte für Antidiskriminierung · Fachbereich I Soziale Arbeit
Die Prädikant*innenarbeit und der Prädikant*innendienst der Badischen Landeskirche sind mit Wirkung vom 1. September 2011 an der Evangelischen Hochschule angesiedelt. Das hat den Vorteil, dass die Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis in der Aus- und Weiterbildung von Prädikantinnen und Prädikanten besonders zum Tragen kommen kann und so neue Wege in der Vorbereitung und Begleitung dieses wichtigen Ehrenamtes beschritten werden können.
Bedeutung und Funktion der Prädikant*innen
Der Gottesdienst ist die zentrale Lebensäußerung der christlichen Kirche. In den Gliedkirchen der EKD ist es möglich, dass die gottesdienstliche Feier auch von Männern und Frauen geleitet werden kann, die keine Pfarrerinnen und Pfarrer sind, sondern anderen beruflichen Tätigkeiten nachgehen: nämlich den Prädikantinnen und Prädikanten.
Männer und Frauen, die Prädikantinnen in der Evangelischen Landeskirche in Baden werden wollen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Wählbarkeit ins Ältestenamt, regelmäßige Teilnahme am gottesdienstlichen Leben ihrer Gemeinde, psychische und physische Belastbarkeit, Bejahung der Ordnungen unserer Kirche. Und vor allem müssen sie für die ehrenamtliche Tätigkeit als Pradikant bzw. Prädikantin ausgebildet, weitergebildet und in ihrem Dienst unterstützt werden. Diese Aufgabe wird von der Landeskirchlichen Beauftragten für Prädikantinnenarbeit und des Prädikant*innendienstes ausgefüllt.
Forschung
Prädikantinnen (bzw. Lektorinnen) tragen in allen Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland dazu bei, dass Gottesdienste überhaupt stattfinden können. Doch die Besonderheiten dieses Dienstes (z.B. Verkündigungsdienste ohne Theologiestudium oder die Auswirkung der häufig wechselnden Einsatzorte für diese Dienste) sind kaum erforscht. Der Prädikantinnendienst an der EH Freiburg hat es sich darum zur Aufgabe gemacht, innovative Forschungen in der Prädikantinnenarbeit auf den Weg zu bringen und durchzuführen.
Mehr Information
www.praedicare.de
Als zentrale Website des Projekts wurde Gruppenarbeit.info entwickelt. Diese Website bietet praxisnahe und theoretische Impulse zur Gruppenarbeit mit jungen Menschen, die auch übertragbar sind auf die Gruppenarbeit mit anderen Zielgruppen. Sie ist ein Ergebnis des Projekts „Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – Gruppenarbeit stärken!“ der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg der Diakonie Württemberg.
Auf der Website wird das Wissen aus zwei Projektphasen (2023–2026) gebündelt: Es werden Materialien, Impulse und Fachberatung für alle interessierten Fachkräfte bereitgestellt. So soll Gruppenarbeit als fester Bestandteil Sozialer Arbeit gestärkt werden, denn Gruppenangebote fördern soziale Beziehungen, Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft.
Wissenschaftliche Begleitung
Prof.in Dr.in Helen Breit, Professorin für Wissenschaft Soziale Arbeit, Evangelische Hochschule Freiburg
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Viola Schramm, Evangelische Hochschule Freiburg
Studentische Mitarbeiterinnen
sind für Social Media Kampagnen zum Projekt über den Instagram-Kanal der LAG JSA BW verantwortlich.
Laufzeit
Das Projekt „Gruppenarbeit stärken!“ mit einer Laufzeitverlängerung bis Dezember 2026 knüpft an die erfolgreichen Erfahrungen aus dem Vorgängerprojekt von 2023 bis 2024 an und wird die Ergebnisse nachhaltig etablieren.
Durchführung
Durchgeführt wird das Projekt vom Diakonischen Werk Württemberg im Auftrag der LAG Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg.
Finanzierung
Finanziert wird es durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Professur für Wissenschaft Soziale Arbeit; Beauftragte für Antidiskriminierung · Fachbereich I Soziale Arbeit
Professur für Wissenschaft Soziale Arbeit; Beauftragte für Antidiskriminierung · Fachbereich I Soziale Arbeit
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAF; Forschungsprojekt CELIS; Forschungsprojekt Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – Gruppenarbeit stärken!
Wissenschaftliche Mitarbeiterin im IAF; Forschungsprojekt CELIS; Forschungsprojekt Gruppenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit – Gruppenarbeit stärken!
Gefördert durch:
