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Wissenschaftliche Expertise für Politik, Kirche und Zivilgesellschaft

Wissenschaftliche Expertise für Politik, Kirche und Zivilgesellschaft

Wissenschaftliche Beratung, Netzwerken und Formate der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft

Gefragte Expertise: Der Sinn politischer Gremienarbeit

Politik und Gesellschaft brauchen Koordinaten und ganz konkrete Vorschläge, um Entscheidungen zu treffen – weil sich Berufs- und Lebenswelten verändern, weil die Vernetzung die Welt komplexer und erklärungsbedürftiger macht, weil Interessen und Möglichkeiten klug abgewogen werden müssen. An der EH Freiburg ist dieser Transfergedanke besonders wichtig: Das Gestalten des Sozialen ist ihr Auftrag, also das Verbessern von Lebenslagen in unserer Gesellschaft. Die Wissenschaftler*innen bringen sich auch außerhalb der Hochschule ein – durch Aktivitäten, die über Forschung und Lehre hinausgehen: Third Mission.

Formalisierte Aktivitäten wissenschaftlicher Beratung zur Unterstützung wissenschaftsbasierter Entscheidungen ist eine wichtige Aufgabe der hauptamtlich Dozierenden an der Evangelischen Hochschule. Dies umfasst gutachterliche Tätigkeiten, Mitwirkung an Arbeitskreisen und Stellungnahmen, wie z.B. für das Bundesverfassungsgericht, Kultusministerien auf Länderebene oder in Form von Positionspapieren, Expert*innenworkshops für bzw. mit Bundesministerien, Aktivitäten in Fachgesellschaften wie der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) und der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE). Beispiele für diese Tätigkeiten sind: Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Träger und Rektorinnen bzw. Präsidentinnen von Hochschulen in evangelischer Trägerschaft (AHET), Vorsitz Forschungsethikkommission der DGSA, Vorstand Nachbarschaftswerk (Freiburg-Weingarten), Mitglied im Expert*innenrat zu Antirassismus, Vorstandstätigkeit in einer gemeinnützigen Stiftung.

Relationship-Management

Netzwerkarbeit und Kontaktpflege zu relevanten Akteur*innen ist eine zentrale Tätigkeit der Wissenschaftler*innen an der Hochschule. Zu den relevanten Akteur*innen zählen Lehr- und pädagogische Fachkräfte aus Kitas und Schulen des Landkreises, weitere Hochschulen / Universitäten sowie Fachgruppen, aber auch Schlüsselpersonen der gemeindepsychiatrischen Versorgungslandschaft, Start-ups sowie Mitglieder des Bundestages, des Landtages und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Zudem findet diese Netzwerkarbeit nicht nur regional und national stattfindet, sondern auch international, etwa mit Netzwerkakteur*innen aus Afrika.

Formate des Forschens und Entwickelns mit der Gesellschaft

Hierbei handelt es sich beispielsweise um gemeinwohlorientierte Projekte unter Beteiligung externer Partner*innen bei der Entwicklung von Forschungsfragen, am Forschungsprozess und an der Lösungsentwicklung. Beratungstätigkeiten, Mentor*innenfunktionen und Mitwirken in Arbeitskreisen werden hier als Beispiele der Tätigkeiten aufgeführt, wobei als externe Partner*innen Non-Profit-Organisationen auf kommunaler Ebene genannt werden. Zwei konkrete Beispiele sind die Erstellung von Leitfäden zur Begleitung von Sterbenden in konfessionellen Einrichtungen der Altenhilfe und die Postkartenbefragung „Partizipation von Psychiatrieerfahrenen stärken“.

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