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Monetarisierung und Ehrenamt

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06.06.2019  00:00h - 23:59h
Berlin

Die Ergebnisse des Zweiten Engagementberichts der Bundesregierung werden 2019 in vier Workshops diskutiert. Der nächste Termin, organisiert vom zze– Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung, findet am 06.06.2019 in Berlin statt. Hier werden die hochrelevanten und aktuellen Fragen der Monetarisierung ehrenamtlicher Tätigkeit, insbesondere im Bereich der Pflege, aufgegriffen, die Empfehlung der Expertenkommission voran zur Diskussion gestellt. Dies geschieht mit interessierten Verbandsvertreter*innen, mit Politiker*innen aus dem Deutschen Bundestag und weiteren Interessierten.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege und der Arbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (BAGfA) statt.

Programm und Anmeldung

Programm und Aktivierung der Online Anmeldung folgen ab dem 25.04. auf dieser Seite.

 

Hintergrund

Das Thema Monetarisierung und Ehrenamt steht seit langem auf der Agenda der Engagementförderung. Verträgt das Ehrenamt Geld, können, dürfen, sollen „bürgerschaftliche“ Formen der Nachbarschaftshilfe finanziell entgolten werden? Welche Rolle spielt die sogenannte Übungsleiterpauschale und kann vermieden werden, dass sich Touren aus Niedriglohnsektor, Geltung im Freiwilligendienst und Ehrenamt in einer intransparenten Weise vermengen?

Mit diesen Fragen hat sich auch die Kommission zur Erstellung des Zweiten Engagementberichts intensiv auseinander gesetzt. Die Empfehlungen der Kommission sind vor allem auf einen transparenten Umgang mit dem Geld im Ehrenamt ausgerichtet. Eine klare Abgrenzung zwischen geringfügiger Beschäftigung, Tätigkeit auf der Basis der Übungsleiterpauschale und Aufwandsentschädigung wird gefordert. Die aktuelle Bedeutung der Debatte, Strategien großer Verbände, die mit Ehrenamtlichen arbeiten und ohne sie nicht existieren könnten, sollen gemeinsam mit Vertretern zuständiger Ressorts sowie Politikern und Politikerinnen diskutiert werden.