Jubiläum 1918 – 2018 – Der Festakt

Praxissemester Soziale Arbeit und Religionspädagogik – outgoings

Aufenthalte im Ausland müssen intensiv vorbereitet werden und gut in das Gesamtstudium integrierbar sein. Deshalb müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein, bevor Studierende eine Praxisphase im Ausland absolvieren können.

Anmeldefrist für alle Praxissemester

  • Praxissemester fristgerecht anmelden
    Alle Praktischen Studiensemester im Ausland (WiSe 2019/20) müssen bis 31. Mai 2019 mit dem Praxissemester-Anmeldeformular beim jeweiligen Praxisamt, Regina Benzus / SozA und Odile Kraus / RP-GD, angemeldet werden.
  • Verpflichtende Beratungsgespräche
    Davor müssen Sie mit dem jeweiligen Praxisamt und dem International Office Beratungsgespräche geführt haben.

Schaubild zur schnellen Orientierung

Planungsschritte für die Auslandszeit

Da Vorbereitungen für eine Praxisphase im Ausland viel Zeit in Anspruch nehmen, empfiehlt sich eine frühzeitige Erstberatung mindestens sechs bis neun Monate vor Beginn. Es empfiehlt sich, erst dann mit nennenswerten Kosten verbundene Ausgaben (etwa im Zusammenhang mit einer Beantragung eines Visums, eines Reisepasses oder Führungszeugnisses) zu tätigen, wenn die geplante Praxisstelle von der Hochschule genehmigt wurde.

Beachten Sie bei Ihrer Vorbereitung, dass zwei Formulare vorliegen müssen: Ausbildungsvereinbarung und Lernzielvereinbarung. Beide Formulare sind außer in Deutsch auch in Englisch, Französisch und Spanisch bei den Praxisämtern der Studiengänge erhältlich.

Vorraussetzungen

Grundlegende Voraussetzung ist – neben der Genehmigung der Praxisstelle im Ausland – ein Blockpraktikum (30 Tage) im Inland zum Erwerb der obligatorischen administrativen und rechtlichen Kompetenzen (Lernzielbereiche 1 und 2 der Lernzielvereinbarung).

Mit dieser Praxisstelle für das Blockpraktikum im Inland muss vor Antritt des Auslandsaufenthaltes eine gesonderte Ausbildungsvereinbarung und Lernzielvereinbarung abgeschlossen werden.

Weitere Voraussetzungen für das Praktische Studiensemester im Ausland sind:

  • a) Beratung durch das Praxisamt und das International Office
  • b) Nachgewiesene Sprachkenntnisse
  • c) Teilnahme an einem der Studientage
    Es wird empfohlen, das administrativ-rechtliche Blockpraktikum zu Beginn zu machen und damit an den ersten Studientagen teilzunehmen. Dann kann das Praktische Studiensemester im Ausland ab Anfang Oktober beginnen. Es muss – wie im Inland auch – vor der Belegungswoche am Anfang des vierten Semesters (Ende März) abgeschlossen sein.
  • d) Teilnahme an einem je zweitägigen vorbereitenden und nachbereitenden Workshop.
  • e) Die Supervision muss gewährleistet sein, vor Ort oder per Email.
  • f) Email-Austausch mit dem fachlich begleitenden Dozierenden
  • g) Weitergabe von Informationen und Erfahrungen an nachfolgende interessierte Studierende.

Über eventuelle weitere studiengangspezifische Regelungen informieren die jeweiligen Praxisämter.

Vorbereitungen, Aufgaben und Infos

Die Vorbereitung eines Praktischen Studiensemesters im Ausland beginnt mit frühzeitigen, verpflichtenden Beratungen im International Office und beim Praxisamt, in denen individuelle Voraussetzungen geklärt und entsprechende Empfehlungen ausgesprochen werden können.

Studierende sollen die betreffende Landessprache oder die übliche Verkehrssprache in der für das Praktikum gewählten Institution so gut beherrschen, dass sie lernen können, darin professionell zu kommunizieren. Die frühzeitige Beratung ist insbesondere für das Abklären der erforderlichen Sprachkenntnisse von Wichtigkeit. Erfahrungsgemäß reichen in der Schule erworbenen Sprachkenntnisse für psychosoziales Arbeiten (Beratung, Schriftverkehr etc.) nicht aus.

Das International Office informiert individuell über mögliche Sprachkurse im eigenen Haus oder an anderen Freiburger Hochschulen sowie über die Notwendigkeit der Sprachnachweise, siehe Merkblatt Sprachnachweis.

Eine Praxisstelle im Ausland suchen

Die jeweiligen Praxisämter haben auch Adressen von Einrichtungen im Ausland (weltweit). Eine Datenbank mit Praxisstellen ist über die Computer in der EH-Bibliothek und im Computerraum nutzbar. Da sich die Bedingungen an einer Praxisstelle vor Ort oft ändern, müssen alle ausländischen Praxisstellen auf aktueller Basis neu genehmigt werden.

Studierende schreiben die betreffenden Stellen (u. a. via Email) an und erkunden die aktuellen Bedingungen. Auf dieser Basis beantragen sie deren Genehmigung analog zu der einer Praxisstelle im Inland. Allerdings ist es empfehlenswert, mit der Suche deutlich (u. U. ein Semester) früher zu beginnen. Die Vorbereitungen mit einer ausländischen Praxisstelle sind umfänglicher als im Inland, die Postwege länger und die Antwortgeschwindigkeit vielfach deutlich langsamer.

Studierende der Religionspädagogik finden die Adressen von Deutschen Auslandsgemeinden (EKD) und von Deutschen Auslandsschulen im Internet.

Zudem müssen alle Studierenden eine Praxisstelle im Inland suchen, um dort in einem Blockpraktikum von 30 Tagen die obligatorischen administrativen und rechtlichen Kompetenzen zu erwerben.

Begleitung, Anleitung, Supervision, Abschluss

  • Für Begleitung und Supervision während des Praktischen Studiensemesters im Ausland gelten die gleichen Regelungen und Termine wie bei einem im Inland absolvierten Praktischen Studiensemester.
  • Studierende müssen sich darum bemühen, im Umfeld der Praxisstelle im Ausland Supervision im für das Inland vorgeschriebenen Umfang zu erhalten. Auch der/die SupervisorIn sollte eine der im Inland verlangten Qualifikation adäquate Ausbildung haben und einen entsprechenden Nachweis senden. Sollte dies nicht möglich sein, müssen die Studierenden sich um eine Supervision per Email kümmern.
  • Per Email erfolgt auch der Kontakt und Austausch mit der/dem fachlich begleitenden Dozierenden. Das Auswertungsgespräch findet im Inland statt.
  • Der Tätigkeitsnachweis mit Beurteilung durch den/die AnleiterIn bzw. die Praxisstelle muss in deutscher Sprache verfasst oder in beglaubigter Übersetzung (die Kosten gehen zu Lasten der Studierenden) eingereicht werden.
  • Es wird dringend empfohlen, alle erforderlichen Nachweise direkt nach Beendigung des Praktikums selbst mitzubringen und sich nicht auf das Nachsenden zu verlassen. Sonst entstehen häufig Probleme bzgl. der fristgerechten Einreichung der Unterlagen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Studierenden.

BAföG

Ausbildungsförderung für ein Praxissemester in einem Mitgliedsstaat der Europäischen Union wird nur dann geleistet, wenn diese fachpraktische Ausbildung den Anforderungen der Prüfungsordnung der EH Freiburg an die Praktikumsstelle genügt und ausreichend Sprachkenntnisse (§ 49 Abs. 3 BAföG) vorhanden sind (§ 5 Abs. 5 BAföG). Für Praxissemester außerhalb Europas gelten besondere Regelungen.
Bei der Leistung von Ausbildungsförderung für eine Ausbildung im Inland bleibt die Zeit einer Ausbildung, die der Auszubildende im Ausland durchgeführt hat, längstens bis zu einem Jahr, unberücksichtigt.
Studierende sollen sich in jedem Fall rechtzeitig vor Antritt des Praktikums an das für ihr Zielland zuständige BAföG Amt wenden (dies ist nicht das Freiburger Studierendenwerk), zugleich aber auch ihre Freiburger Sachbearbeiter/innen informieren. Beim International Office und den Praxisämtern gibt es die Übersicht über die jeweils zuständigen BAföG Ämter, oder auch online:  http://www.das-neue-bafoeg.de/de/441.php

Praktikumsentgelt, Unterkunft und Verpflegung

Manche Praxisstellen bezahlen eine monatliche Aufwandsentschädigung. Eine rechtliche Verpflichtung dazu besteht nicht.
Bitte vorab klären, inwieweit Unterkunft und Verpflegung gestellt werden.

Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung

  • Im Ausland reicht die gesetzliche Krankenversicherung nicht aus. Deshalb müssen sich Studierende mit ihrer Krankenversicherung in Verbindung setzen und sich nach möglichen Sozialversicherungsabkommen mit dem Zielland, Leistungsausschlüsse und gegebenenfalls dem Abschluss einer privaten Auslandskrankenversicherung erkundigen.
  • Unfallversicherungsschutz über die gesetzliche Unfallkasse besteht bei den praktischen Studiensemestern im Ausland in aller Regel nicht. Studierende sollten außerdem klären, ob sie für diese Zeit eine ausreichende Haftpflichtversicherung besitzen.

Visum-Regelungen

Für manche Staaten sind besondere Regelungen zu beachten. Studierende müssen sich selbst rechtzeitig bei den amtlichen Stellen des jeweiligen Landes informieren. In machen Ländern fällt ein praktisches Studiensemester nicht unter die Rubrik „Studium“, sonder unter „Arbeit“ (mit entsprechenden Konsequenzen).

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Stipendien für Auslandszeiten

Für Praxissemester im europäischen Ausland können Sie sich in den meisten Fällen für ein ERASMUS+ SMP-Stipendium bewerben. Zu den ERASMUS-förderfähigen Ländern zählen derzeit die EU-Länder samt Überseeterritorien, Island, Norwegen, Liechtenstein und die Türkei.

Für Praxissemester im nicht-europäischen Ausland (und bei einigen europäischen Ländern) können Sie sich um ein PROMOS-Stipendium bewerben.

ERASMUS+

Die Bewerbungen für ein ERASMUS+ Stipendium für ein Praktisches Studiensemester im europäischen Ausland sollen bis 17.06.2019 im International Office bei der ERASMUS Koordinatorin Prof. Dr. Beate Steinhilber vorgelegt werden.

Bewerbung

  • Sie müssen sich zuerst online bei der Hochschule Karlsruhe registrieren lassen,
  • danach füllen Sie alle Bewerbungsunterlagen am Computer aus und drucken diese aus:
  1. Bewerbungsbogen
    Dieser muss von Ihnen und von der ERASMUS Koordinatorin unterzeichnet werden.
  2. Training Agreement
    Hier muss die Praxisstelle die Inhalte und Ziele des Praktikums definieren. Unterzeichnen müssen Sie, die Praxisstelle und das zuständige Praxisamt.
  3. Versicherungserklärung
  • Wenn Sie alle Unterlagen haben, legen Sie diese komplett bis 17. 06.2019 der ERASMUS Koordinatorin Prof. Dr. Beate Steinhilber vor, damit diese gemeinsam geprüft werden. Danach können Sie die Unterlagen über das Portal bei KOOR/ BEST hochladen und einreichen.
  • Denken Sie bitte auch an die Abgabe des ausgefüllten Notfall-Erhebungsbogens an Ihr Praxisamt.

Fördersätze Erasmus+ für Praktika aus 2018/19 (als Anhaltspunkt)

  • Länderkategorie 1 Monatssatz 520,00 €
    Länder: Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, United Kingdom
  • Länderkategorie 2 Monatssatz 460,00 €
    Länder: Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern
  • Länderkategorie 3 Monatssatz 400,00 €
    Länder: Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, EJR Mazedonien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn

PROMOS Stipendien für das außereuropäische Ausland im Wintersemester 2019/20

Praktika und praktische Studiensemester in nicht-europäischen Ländern sowie in nicht über ERASMUS+ förderfähigen europäischen Ländern (s.o.) können über das PROMOS Programm des DAAD gefördert werden. Dieses Programm ist ein kriterienorientiertes Auswahlprogramm.

Die Auswahlentscheidungen trifft nach Ende der jeweiligen Bewerbungsfrist der Senatsausschuss Internationalisierung und internationale Beziehungen der EH Freiburg.

Die nächste Ausschreibung betrifft die praktischen Studiensemester im Wintersemester 2019/20 für den BA Soziale Arbeit und den BA Religionspädagogik/Gemeindediakonie. Hier finden Sie zur Information die vergangene PROMOS-Ausschreibung 2018 und den PROMOS-Antrag 2018. Die Neuausschreibung erfolgt mit Start des Sommersemesters 2019.

Nächste Bewerbungsfrist

Montag, 17.06.2019, 12 Uhr

Beratungen zu PROMOS

Markus Breuer, Sprechzeiten siehe Aushang Raum 209/Altbau

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