Prof. Dr. Janina Strohmer

Professur für Psychologie Schwerpunkt Entwicklungs- und Pädagogische Psychologie

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Akademischer Werdegang

  • Abschluss Diplom (Psychologie) 2007
  • Abschluss Promotion (Pädagogische Psychologie) 2012
  • Okt. 05 – Sept. 06 Wissenschaftliche Hilfskraft in der Abteilung „Klinische Entwicklungspsychologie“ des Psychologischen Institutes der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
  • Okt. 06 – Sept. 07 Wissenschaftliche Hilfskraft in der Kinder-und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums Freiburg i. Br. Mit Arbeits– und Forschungstätigkeiten im Bereich der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen (Autismus)
  • Okt. 09 – Sept. 14 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „AVE - Ausbildung und Verlauf von Erzieherinnen - Merkmalen“ am Institut für Psychologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg i. Br.
  • seit April 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Forschungsmethoden am Institut für Psychologie der Pädagogischen Hochschule Freiburg i. Br. mit Lehre und Fortbildungen im Bereich empirischer Forschungsmethoden sowie Koordination des Hochschulzertifikats „Methoden empirischer Bildungs- und Sozialforschung“
  • seit Oktober 2014 Vertretungsprofessur für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie/Pädagogik der Kindheit an der Evangelischen Hochschule Freiburg

Beruflicher Werdegang

  • Sept. 07 – Juli 09 Leitung des Schularbeitskreises Freiburg Landwasser
  • 2014 - 2015 Ausbildung zur Reitpädagogin beim Institut für Experientielles Reiten und Therapie (IFERT)
  • "AVE - Ausbildung und Verlauf von Erzieherinnen-Merkmalen"Das Projekt „Ausbildung und Verlauf von Erzieherinnen-Merkmalen (AVE)“ untersuchte die Entwicklung beruflich relevanter Merkmale von angehenden ErzieherInnen an Fachschulen und FrühpädagogInnen an Hochschulen über den gesamten Ausbildungs- und Studienverlauf bis in die ersten Jahre des Berufseinstiegs in Kindertageseinrichtungen. Dabei wurden Merkmale der Orientierungsqualität (subjektive Überzeugungen, Erziehungsziele und Wissen), Merkmale der Prozessqualität (Interaktionsverhalten) und Merkmale der Strukturqualität (curriculare Angebote und deren Nutzung) in den Blick genommen. Insbesondere wurde dabei untersucht, ob sich das Niveau und die Struktur dieser Merkmale im Verlauf der Ausbildung und bei Berufseintritt verändern.
  • "Herausforderungen: Für Dich? Für mich? Für alle? Herausforderungen durch Verhalten im pädagogischen Alltag professionell bewältigen."Das übergeordnete Ziel des Projekts besteht darin, allen Kindern in einer Kindertageseinrichtung optimale Entwicklungschancen zu ermöglichen und ihre „Weltbegegnung“, also ihre Art und Weise den Alltag zu bewältigen, anzunehmen und nicht zu diskriminieren – und sie so zu unterstützen, dass seelisches Wohlbefinden gestärkt wird. Das erfordert gerade auch vor dem Hintergrund der Inklusionsdebatte passgenaue Interaktions- und Begegnungsformen für jedes Kind und damit auch für den Umgang mit Verhaltensweisen, die als herausfordernd erlebt werden.
  • "Team-Evaluation bezüglich der Arbeitsprozesse und Arbeitszufriedenheit multiprofessioneller Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg (TEAM-BaWü)"Es ist davon auszugehen, dass es durch die zunehmende Ausdifferenzierung der Aufgaben von Kindertageseinrichtungen zu einem weiteren Bedarf an Qualifikationen „außerhalb“ der traditionellen Berufe (KinderpflegerIn, ErzieherIn) kommen wird. Hinzu kommt ein ungebrochen hoher Bedarf an Fachkräften in Kindertageseinrichtungen, der mit vorhandenen Ressourcen und möglichen Ausbaureserven kaum zu decken ist. Entsprechend besteht das Interesse, geeignete Personen mit „alternativen“ beruflichen Qualifikationen anstellen zu können. Zentrale Frage des Projekts ist dabei, ob und in welcher Form es gelingt, die unterschiedlichen Qualifikationen und Kompetenzen bestmöglich in einem Team zusammengeführt und die speziellen Wissens- und Erfahrungsbestände im Sinne einer besten Fachpraxis genutzt werden können (Erfolgs- und Hemmfaktoren).
  • "Gestaltung von Interaktionen – Ein videogestütztes Evaluationsinstrument (GInA-E)"Ziel des Vorgänger-Projekts GInA (2011-2013) war es, in Kindertagesstätten die Bildungs- und Interaktionsgelegenheiten im Alltag zu stärken, indem Fachkräfte beim Erwerb und der Anwendung offener Gesprächsführungsmethoden mit Kindern unterstützt werden. Ein besonderes Augemerk kam den Alltagsgesprächen zwischen Fachkräften und Kindern zu, die videographisch, audiovisuell oder schriftlich festgehalten und analysiert wurden. Prozessbegleitend wurden mit den Teams gemeinsam Methoden entwickelt, die die (selbst-)reflexive, theorie- und methodenbasierte fachliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Interaktionsverhalten befördern. GInA-E befasst sich schließlich mit der umfassenden inhaltlichen und psychometrischen Validierung eines Evaluationsinstruments zur Erfassung eben dieses Interaktionsverhaltens.
  • „Individuelle kompetenzorientierte Feedbacks als Methode der Professionalisierungsbegleitung frühpädagogischer Fachkräfte“ (InKoFeed)Inhalt des Projektes ist die Erfassung der Kompetenz(en) von angehenden und geprüften pädagogischen Fachkräften (FachschülerInnen in Ausbildung zur/m ErzieherIn, Bachelor-Studierende der Früh-/Kindheitspädagogik, PraktikerInnen in Kindertageseinrichtungen). Auf Basis der ermittelten Kompetenzen werden pro TeilnehmerIn individuelle Feedbacks erarbeitet sowie eine daran anschließende gemeinsame Planung von Zielen und Strategien im weiteren Professionalisierungsprozess der TeilnehmerInnen vorgenommen. Durch dieses Vorgehen erhalten die TeilnehmerInnen eine Einschätzung ihres derzeitigen eigenen Kompetenz- und Lernstandes und damit einen Überblick über ihre individuellen Stärkung und Herausforderungen. Angesichts dieser differenzierten Bestimmung ihrer gegenwärtigen Situation kann durch eine gemeinsame Planung mit jeder/m TeilnehmerIn eine Ableitung von nächsten Schritten vorgenommen werden. Dadurch erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit eine für sich individuell passende Lernumgebung zu schaffen und eine auf Basis des Wissens über das eigene Kompetenzprofil stimmige Auswahl aus einer Vielzahl von Wahlmöglichkeiten in der Aus- und Weiterbildung zu treffen.