Systematische Theologie; Friedensinstitut Freiburg

Prof. Dr. Bernd Harbeck-Pingel

Professur für Systematische Theologie; Dekan Fachbereich II Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft; Wissenschaftlicher Direktor Friedensinstitut Freiburg; Ethikbeauftragter; Ombudsmann zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

Derzeitige Forschungsschwerpunkte: Dialog Christen-Muslime; Ethik der Künstlichen Intelligenz; Veränderung von Demokratiekonzepten; Wirkungsgeschichte der Philosophie von E. Levinas; Eschatologie als Integral von Zeit und Geschichte

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Akademischer Werdegang

  • seit 01.01.2020 Wissenschaftlicher Direktor Friedensinstitut Freiburg
  • seit 01.09.2018 Dekan Fachbereich II Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft, EH Freiburg
  • seit 01.11.2016 Ombudsmann zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (s. Code of Ethics) an der Evangelischen Hochschule Freiburg
  • seit 01.03.2015 Professor für Systematische Theologie an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg
  • 2010 Außerplanmäßiger Professor
  • 2002 Habilitation im Fach Systematische Theologie in Bonn, Privatdozent
  • 1999-2002 Lehrbeauftragter für Systematische Theologie am Seminar für Evangelische Theologie Köln
  • 1998 Promotion zum Dr. theol.
  • 1997 Zweites Staatsexamen
  • 1995-1997 Referendariat
  • 1994 Erstes Staatsexamen
  • 1989-1994 Studium der Evangelischen Theologie, Germanistik und Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Beruflicher Werdegang

  • 1998-2015 Lehrer an Gymnasien
  • Einführung in die Systematische Theologie (Monographie)
  • Ethik des Politischen
  • Interreligiöse und ökumenische Hermeneutik
  • Ungleichheit
  • Ethik der künstlichen Intelligenz

Abstracts

  • Ethische Wahrnehmung
    Eine systematisch-theologische Skizze
    Ethische Wahrnehmungen zeigen Wandlungen in der Alltagserfahrung an und stellen Zugleich Informationen bereit über die Art der Veränderung und das Kriterium für die Feststellung von Veränderung. Wahrnehmungen sind mithin Voraussetzung für die Reflexion über Alltagssituationen, über individuelle oder gemeinsame Ziele und über Problemlösungen. Die Individualität der Wahrnehmung ist somit Ausgangspunkt ethischer Prozesse. Sie ist unverzichtbar aufgrund ihrer Erlebnisfülle.
  • Kulturhermeneutische Sozietät
  • Gesellschaft für Analytische Philosophie
  • Passauer Arbeitskreis zur Generativen Hermeneutik
  • Hegel-Gesellschaft
  • Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie
  • Schleiermacher-Gesellschaft
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie
  • Formation der Bedeutungen

    Theologische Epistemologie
    Wissen ist nicht einfach da, sondern wird generiert, stabilisiert, vorausgesetzt, beiseite geschoben oder schlicht vergessen; damit unterliegt es der Zeit. In Religionen ist Wissen präsent, und es wird durch Theologie und Philosophie erkenntnistheoretisch reflektiert. Texthermeneutiken sind deshalb für theologische Zwecke unzureichend. Die vorliegende Untersuchung trägt dem im Rekurs auf Forschungen vor allem im Bereich der Analytischen Philosophie Rechnung. Eine theologische Epistemologie entfaltet den Begriff des Wissens und somit die Voraussetzungen für die Darstellung der Themen des Christentums in Dogmatik, Ethik und Religionsphilosophie.
    Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2018
  • Schwieriges Gelände

    Ungeortete Klänge – Einige praktische Aspekte des Verstehens einer schwer verständlichen Religion -
    Schwieriges Gelände. Ungeortete Klänge –
    Einige praktische Aspekte des Verstehens einer schwer verständlichen Religion - Vortrag Kulturhermeneutische Sozietät Oktober 2019