Prof. Dr. Bernd Harbeck-Pingel

Dekan Fachbereich II Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft; Systematische Theologie; Ethikbeauftragter; Ombudsmann zur Sicherung guter wiss. Praxis

Derzeitige Forschungsschwerpunkte: Das Fremde verstehen - Ästhetik und Praxis einer schwer verständlichen Religion; Gustav Mahler-Zweite Symphonie; Religion üben: interne und externe Stabilisierung der Ersten Person; Veränderung von Demokratiekonzepten

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Akademischer Werdegang

  • 1989-1994 Studium der Evangelischen Theologie, Germanistik und Geschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
  • 1994 Erstes Staatsexamen
  • 1997 Zweites Staatsexamen
  • 1998 Promotion zum Dr. theol.
  • 1999-2002 Lehrbeauftragter für Systematische Theologie am Seminar für Evangelische Theologie Köln
  • 2002 Habilitation im Fach Systematische Theologie in Bonn, Privatdozent
  • 2010 Außerplanmäßiger Professor
  • seit 01.03.2015 Professor für Systematische Theologie an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg
  • seit 01.11.2016 Ombudsmann zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (s. Code of Ethics)
  • Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Wilhelm Schwendemann) des Freiburger Instituts für Menschenrechtspädagogik (FIM) an der Evangelischen Hochschule Freiburg
  • seit 01.09.2018 Dekan Fachbereich II Theologische Bildungs- und Diakoniewissenschaft, EH Freiburg
  • Das neue Friedensinstitut (in Gründung) an der EH Freiburg wird zukünftig von Oberkirchenrätin Karen Hinrichs (Leitung, Geschäftsführung) und Prof. Dr. Bernd Harbeck-Pingel (Wiss. Leitung) geleitet. Das Institut nimmt ab 01.01.2020 seine Tätigkeit auf. Kontakt: friedensinstitut@eh-freiburg.de

Beruflicher Werdegang

  • 1995-1997 Referendariat
  • 1998-2015 Lehrer an Gymnasien
  • Systematische Theologie (Monographie; erscheint Ende 2019)
  • Ethik des Politischen (Monographie; in Arbeit)
  • Auftauchen und Verschwinden des Subjekts. Zur Fragilität von Gemeinschaftsformen (Vortrag Oldenburg 6/2019, Veröffentlichung 10/2019)
  • Mahler - Zweite Symphonie (Essay, Veröffentlichung 12/2019)
  • Das Subjekt des interreligiösen Dialogs (Sommer 2020)
  • Soziale Sicherung zu Lasten Dritter? (Projekt 2019-2021)
  • Generative Hermeneutik (Essay, 11/2019)
  • Schwieriges Gelände, ungeortete Klänge. Einige praktische Aspekte des Verstehens (Vortrag Mainz 10/2019)
  • Friedensethik
  • Kulturhermeneutische Sozietät
  • Gesellschaft für Analytische Philosophie
  • Passauer Arbeitskreis zur Generativen Hermeneutik
  • Hegel-Gesellschaft
  • Bultmann-Gesellschaft für Hermeneutische Theologie
  • Schleiermacher-Gesellschaft
  • Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie
  • Formation der Bedeutungen

    Theologische Epistemologie
    Wissen ist nicht einfach da, sondern wird generiert, stabilisiert, vorausgesetzt, beiseite geschoben oder schlicht vergessen; damit unterliegt es der Zeit. In Religionen ist Wissen präsent, und es wird durch Theologie und Philosophie erkenntnistheoretisch reflektiert. Texthermeneutiken sind deshalb für theologische Zwecke unzureichend. Die vorliegende Untersuchung trägt dem im Rekurs auf Forschungen vor allem im Bereich der Analytischen Philosophie Rechnung. Eine theologische Epistemologie entfaltet den Begriff des Wissens und somit die Voraussetzungen für die Darstellung der Themen des Christentums in Dogmatik, Ethik und Religionsphilosophie.
    Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2018

Publikationsübersicht

  • EH Freiburg: Vorlesung Ethik, mo 9-11, Beginn 7.10.19: 10 h - für alle Studiengänge geöffnet// weitere LV im Vorlesungsverzeichnis
  • Auswärts: Universität Bonn, Ev.-theol. Fakultät - Seminar: Hegels Rechtsphilosophie 3.02.-6.02.20