Sport eröffnet soziale Zugehörigkeit

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"Manchmal muss man auch mal raus, um sich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen“ sagt Hanna Nieder. Sie ist eine von 15 Studierenden, die drei Tage auf 1.415 Höhenmetern im Sportleistungszentrum Herzogenhorn im Schwarzwald verbracht haben. Einmal im Jahr kommen hier Teilnehmer*innen der Zusatzqualifikation SPOSA "Sportbezogene, lebensweltorientierte Soziale Arbeit mit sozial benachteiligten jungen Menschen" zusammen.

 

Nieder: „Das Schöne auf dem Herzogenhorn ist, dass wir die gelernten Theorien der Sozialen Arbeit direkt auf die Praxis in der Sporthalle übertragen können. Die verschiedenen Sport- und Bewegungsformen, die wir gemeinsam ausprobiert haben, waren immer mit viel Spaß und neuen Erkenntnissen verbunden.“ 

 

SPOSA wird in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Freiburg und der Badischen Sportjugend Freiburg (bsj) angeboten. Neben den Blocktagen setzen sich die Studierenden ein Jahr lang regelmäßig an der Hochschule mit einschlägigen Theorien auseinander und entwickeln davon ausgehend Interventionen, die in der nahegelegenen Sporthalle der Adolph-Reichwein-Schule (5 Gehminuten entfernt) umgesetzt werden. Den Abschluss bildet ein Studienprojekt, in dem eigene Angebote auch beforscht und evaluiert werden.

 

„Ziel von SPOSA ist es, das professionelle Handlungs- und Methodenspektrum um Sport- und Bewegungsformen zu erweitern“, sagt Professor Dr. Heiko Löwenstein, SPOSA-Beauftragter an der Evangelischen Hochschule (EH) Freiburg. „körperliche und spielerische Erfahrungen ermöglichen Bildungsprozesse, ohne dass explizit darüber gesprochen werden muss. Zum Beispiel lässt sich Opfern von Gewalt verbal kaum vermitteln, dass sie stark sind, oder emotional vernachlässigten Kindern, dass sie liebenswert sind. Im Sport kann man Wehrhaftigkeit und soziale Zugehörigkeit aber direkt erfahrbar machen. Zudem lässt sich Sport sehr gut in den Alltag integrieren und verstetigen.“

 

Dabei steht nicht im Vordergrund, wie leistungsfähig man ist. „Wir möchten nicht ausschließen, sondern Teilhabe fördern“, so Chris Ott, Lehrbeauftragter an der EH Freiburg und Bildungsreferent der bsj, „und arbeiten in erster Linie mit Breitensportangeboten.“ Daher braucht man auch für die SPOSA-Zusatzqualifikation nicht überdurchschnittlich sportlich sein: „Freude an Bewegung und gemeinsamer Aktivität reichen vollkommen aus.“

 

Wer sich für SPOSA interessiert, sollte sich schon frühzeitig informieren. Die nächste Gelegenheit dazu besteht am Donnerstag, 18.01.2018, von 12 bis 12:30 Uhr in Raum B5/ Neubau / Evangelische Hochschule. Zur besseren Planung wird um eine formlose Anmeldung per Mail an heiko.loewenstein@eh-freiburg.de gebeten.

 

 

Freiburg, 13.12.2017

 

Mehr Info

 

Kontakt

Prof. Dr. Heiko Löwenstein

Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Sozialpädagogik

Beauftragter für Hochschulsport, Koordination Zusatzqualifikation SPOSA

heiko.loewenstein@eh-freiburg.de

 
 
 
 

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