Neuer Blick auf Kleinstkindpädagogik

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Mit Kultusstaatssekretär Dr. Frank Mentrup, MdL (1. Foto) und der Freiburger Bildungsbürgermeisterin Gerda Stuchlik (2. Foto) wurde am 20. März 2012 das neue regionale Netzwerk QuiKK in der EH Freiburg aus der Taufe gehoben. QuiKK macht sich für mehr Qualität in Krippe und Kindertagespflege stark. Mehr als 100 Gäste aus Südbaden, von Hoch- und Fachschulen, von Trägern, aus Weiterbildung, Kommunalverwaltung, dem Krippen- und Kindertagespflegebereich und den Elternvertretungen nahmen teil.

 

Freiburg, 22.03.2012. „Das Themenspektrum von QuiKK reicht von den frühen Dialogen bis zur „Literatur im Laufstall“, vom „Forschergeist in Windeln“ bis zu den Aktivitäten des Lebens wie Schlafen, Essen und Spielen. Mit dem Netzwerk QuiKK möchten wir einen deutlichen inhaltlichen Qualitätsschub erreichen, der schlussendlich bei Kindern, Eltern und Fachkräften auch ankommt“, erläutert Dorothee Gutknecht, Professorin mit dem Schwerpunkt Krippenpädagogik an der EH Freiburg. Gutknecht ist Netzwerk-Initiatorin und  -Koordinatorin. Auch der Umgang mit schwierigen Situationen solle thematisiert werden: zum Beispiel was tun, wenn Krippenkinder beißen.

 

Wichtige Erkenntnisse aus der Forschung sollen durch QuiKK zügiger und systematischer in die Praxis gebracht werden. Wichtige Anregungen, Fragestellungen, Problemlagen oder auch kreative Lösungen aus der Praxis sollen Hochschule, Fachschule, Fort- und Weiterbildner schneller erreichen. Durch Fachdialog und Vernetzung der relevanten Akteure im Krippen- und Kindertagespflegebereich können in der aktuellen Phase des Krippenausbaus und der Entwicklung von pädagogischen Konzeptionen die Aktivitäten der verschiedenen Gruppierungen besser koordiniert werden.

 

Das neue Netzwerk wird vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Mit im Boot ist zudem die Stadt Freiburg mit Bildungs-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik sowie Marianne Haardt, Amtsleiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie.

 

Bildungsgerechtigkeit fängt bei Frühpädagogik an

In seinem Grußwort betonte Staatssekretär Mentrup vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport BAden-Württemberg, dass Bildungsgerechtigkeit schon bei der Frühpädagogik beginne. Für Mentrup ist ein anderer Blickwinkel auf die Entwicklung von Kindern gefragt: "Dies ist eine Frage der Haltung". Bisher habe man sich in der Politik vorrangig um die Quantität beim Krippenausbau und dem benötigten Personal gekümmert. Doch unübersehbar stelle sich auch die Frage nach mehr Qualität in der Kleinstkindpädagogik.


Die Evangelische Hochschule Freiburg baut mit dem neuen Blick auf die Kleinstkindpädagogik ihre seit rund 10 Jahren deutschlandweit etablierte Schrittmacherrolle in der Frühen Bildung aus, erklärt Rektor Prof. Dr. Reiner Marquard. Zukünftig werde sich die Hochschule verstärkt dem Thema Weiterbildung in der Frühpädagogik widmen.

 

Stadt Freiburg baut Versorgungsquote aus

Gerda Stuchlik, Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung, unterstrich, dass die Stadt Freiburg als Träger einer Vielzahl von Einrichtungen für die Kleinkindbetreuung, großen Wert auf Qualität in Krippen und in der Kindertagespflege lege. In Freiburg werde eine Versorgungsquote von 50 % für die Altersgruppe der unter 3-jährigen Kinder bis 2014 angestrebt, um die jungen Familien weiter zu unterstützen.

 

Arbeitstagung im Juli

Am 5. Juli 2012 findet in der EH Freiburg bereits die erste Arbeitstagung von QuiKK statt.

 

QuiKK-Website

http://quikk.eh-freiburg.de/

 

Kontakt

QuiKK ist eine Initiative, die von ihren Akteuren und den eingebrachten Inhalten lebt. Sie haben Interesse, sich einzubringen? Wenden Sie sich an:

Netzwerkkoordinatorin Prof. Dr. Dorothee Gutknecht
Studiengang Bachelor Pädagogik der frühen Kindheit, EH Freiburg
gutknecht@eh-freiburg.de

 

Mehr Info zu QuiKK

Ziele, Funktionen und Aktivitäten von QuiKK

Das regionale Netzwerk QuiKK für Fachdialog, Vernetzung und Transfer will im Raum Freiburg/Südbaden alle relevanten Akteure im Bereich U3, Kindertagespflege, Kinderkrippen, KiTas mit Nestgruppen oder Altersmischung einbeziehen. Um regional die Fragen der Qualitätsentwicklung bei der Betreuung, Erziehung und Bildung in U3 besser bearbeiten zu können, sollen sich gerade auch die Fachkräfte, die in der direkten Arbeit mit kleinen Kindern stehen, zum Beispiel als Leiterinnen von Einrichtungen oder als Gruppenfachkräfte, sowie die Fachpersonen im Bereich der Kindertagespflege einbringen können.

 

Angesprochen sind zudem die Trägervertretungen, Fachberatungen, Fachpersonen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Hochschulbildung mit einem Schwerpunkt im Bereich U3. Adressaten sind auch Fachpersonen, die die Expertise der Frühpädagogik erweitern können: Aus Frühförderung und Pädiatrie sowie anderen medizinischen Fächern, Hebammen, Ökotrophologinnen, Fachpersonen aus dem Kontext Frühe Hilfen etc. und Personen mit Expertise aus Musik, Theater, Kunst, Mathematik und Naturwissenschaften, Sprache, Bewegungswissenschaften, Pflegewissenschaften und gleichzeitigem Interesse an U3, sowie Vertreter von Elterngruppen.
 

Gründungsveranstaltung QuiKK am 20. März 2012

 
 
 
 

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