Modellfall Intergeneratives Wohnen ist wegweisend

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Drei Erstsemester der Religionspädagogik sind zu Studienbeginn in das "Seniorenwohnen am Adelhauser Klosterplatz" der Evangelischen Stadtmission in Freiburg eingezogen. Die Bachelorstudentinnen der EH Freiburg nehmen an dem Vorzeigeprojekt Intergeneratives Wohnen teil, das Hochschule und Stadtmission für zunächst zwei Jahre aufgelegt haben. Die jungen Frauen bringen sich ehrenamtlich mit Hilfsleistungen für die Bewohner des Hauses ein.

 

Viele ältere Menschen wünschen sich mehr Begleitung, Betreuung und Versorgung. Sie können es sich oft nicht leisten, zusätzliche Leistungen einzukaufen. Schon kleinere Hilfsleistungen können ihre Situation jedoch enorm erleichtern, zum Beispiel: Einkaufen, Vorlesen, Gespräche führen, Spaziergänge, Gemeinschaftsaktivitäten fördern, Begleitdienste zum Arzt oder Behörden. Auf der anderen Seite suchen in Freiburg viele Studierende bezahlbare Zimmer und sind bereit, im Gegenzug kleinere Hilfsdienste zu übernehmen. Die Evangelische Stadtmission Freiburg kann durch die Aufnahme der Studierenden ihr Betreuungsangebot verbessern, die Evangelische Hochschule (EH) Freiburg bietet ihren Erstsemestern neben günstigem Wohnraum ein studien- und berufsbezogenes Lernfeld. Das intergenerative Wohnen ist ein vorbildhaftes bürgerschaftliches Engagement in der Altenhilfe.

 

Die EH Freiburg setzt damit zum Wintersemester 2013/14 das bereits 2010 begonnene Erfolgsmodell „Studierende wohnen im Altenheim“ unter Leitung von Prof. Dr. Kerstin Lammer mit der Evangelischen Stadtmission Freiburg fort. Für jeweils ein Studienjahr werden drei Wohnplätze für Studierende der Religionspädagogik und Studierende anderer Fachbereiche der Hochschule angeboten. Am 8. Oktober 2013 gab die Evangelische Stadtmission einen Begrüßungsempfang für die neuen Bewohnerinnen (s. Fotos). 


Hilfsdienste für die Bewohnerinnen und Bewohner können z.B. sein: Begleitung bei Einkäufen, bei Spaziergängen oder bei Arztbesuchen; Gemeinsamer Besuch von Kulturveranstaltungen; Literaturkreis, politischer Gesprächskreis, gemeinsames Kochen und Essen, Vorlesen und/oder Singen bzw. Musizieren, Computerkurs, Organisation und Durchführung von Ausflügen, Organisation und Durchführung von Spielenachmittagen, Mithilfe bei Festen und Feiern, Besuche bei und Gespräche mit Bewohnerinnen und Bewohnern.

Die Studierenden werden engmaschig begleitet und das Projekt evaluiert. Zur zeitnahen Überprüfung des Projekterfolgs finden regelmäßige Evaluationsgespräche zwischen Vertretern der Kooperationspartner statt. Die drei jungen Frauen können bei Fragen, die im Zusammenhang mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit entstehen, Supervision in Anspruch nehmen, die ihnen über die Koordinationsstelle für Supervision an der Hochschule vermittelt werden kann.

 

 

Freiburg, 10.10.2013

 

Fotos

Begrüßungsempfang der Evangelischen Stadtmission für die Erstsemester am 8. Oktober 2013

Marc Doradzillo

 

Fachkontakt

Evangelische Hochschule Freiburg

Prof. Dr. Kerstin Lammer

Projektleitung Wohnprojekt an der EH Freiburg
lammer@eh-freiburg.de

 

Evangelische Stadtmission Freiburg e.V.
Esther Binder

Vorstandsassistentin

Fon 0761 31917-22, binder@stadtmission-freiburg.de

 

Pressekontakt

Barbara Hirth

Evangelische Hochschule Freiburg

Hochschulmarketing und Kommunikation

Telefon +49 (0)761 47812-790

marketing@eh-freiburg

 
 
 
 

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