Forschungskooperation mit Hochschule in Porto wird konkret

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"Der Auftakt für gemeinsame Forschungsprojekte ist gut gelungen", kommentiert Professorin Dorte Weltzien das mehrtägige Arbeitstreffen mit der Escola Superior de Educação de Paula Frassinetti - ESEPF in Porto. Kindheitspädagog*innen und Sozialarbeitswissenschaftler*innen der Evangelischen Hochschule haben im Oktober 2017 mit Kolleg*innen der ESEPF gemeinsame Themen zur Bearbeitung identifiziert. Für den besseren Austausch soll eine Online-Plattform errichtet werden. Für Juni 2018 planen die portugiesischen Forschungskolleg*innen ihren Gegenbesuch in Freiburg.

 

Mit der ESEPF ist die Evangelische Hochschule im Jahr 2017 eine neue Partnerschaft eingegangen. Am 11. Januar 2017 haben Rektorin Prof.in Renate Kirchhoff und Rektor Prof. José Luís Gonçalves das Erasmus-Abkommen unterzeichnet, das die zukünftige Zusammenarbeit in der Sozialen Arbeit und Kindheitspädagogik besiegelt. Grundlegend ist für beide Hochschulen ihre religiöse Offenheit, ihre Orientierung an sozial ausgeschlossenen Menschen und ihre global verantwortende Perspektive.

 

Die Hochschulen organisieren insbesondere den Austausch von Studierenden im Rahmen von Theorie- und Praxissemestern sowie Studienreisen. Dozierende sollen bei internationalen Blockseminaren der jeweils anderen Hochschule beteiligt werden. Gemeinsame Forschungsprojekte stehen ebenfalls auf der Agenda.

 

Der dreitägige Forschungsworkshop zu Beginn des Wintersemesters in Porto stand unter dem Thema “The promotion of children's and families' well-being in the community” und hatte zum Ziel, sich über Forschungsprojekte und -interessen an den jeweiligen Standorten auszutauschen und gemeinsame Forschungsfragestellungen zu entwickeln. Zum Auftakt des intensiven Forschungsworkshops fand eine für alle Studierenden und Mitarbeiter*innen der Hochschule geöffnete und gut besuchte Podiumsdiskussion statt.

 

Nach einer Einführung über die gemeinsame Zielsetzung der Zusammenkunft durch den Leiter der Hochschule Professor Dr. José Luís Gonçalves Monteiro, präsentierte Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff (EH Freiburg) das Forschungsdesign sowie erste Ergebnisse des Forschungsprojekts Präventionsnetzwerk Ortenaukreis - PNO, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Praxisforschungsprojekts. Darauf folgend stellte Prof.in Dr. Dörte Weltzien (EH Freiburg) für eine vertiefte methodische Diskussion das videobasierte Instrument „GInA“ vor.  Dieses Projekt stärkt Bildungs- und Interaktionsgelegenheiten im Alltag, indem Fachkräfte beim Erwerb und der Anwendung offener Gesprächsführungsmethoden mit Kindern unterstützt werden.

 

Im Anschluss an die Hauptvorträge gaben die Professor*innen der Partnerhochschule ESEPF thematische Einblicke in ihre Forschungslinien. Am zweiten Tag wurde der Austausch über die Forschungslinien beider Hochschulen im Detail anhand von Impulsvorträgen und Arbeitsgruppen fortgeführt.

Zum Abschluss des des zweiten Tages wurde drei gemeinsame Themenschwerpunkte ermittelt:

  1. Netzwerke/Netzwerkforschung im Sozialen Setting
  2. Erfassung von Querschnittskompetenzen von Pädagog*innen in Kita und Schule
  3. Qualitätsentwicklung in der Kita (insbesondere im Rahmen der Prozessqualität). 

Am dritten Tag des Besuchs in Porto wurden Finanzierungsmöglichkeiten für die Beantragung von kommenden Projekten und die Verstetigung der Zusammenarbeit diskutiert.

 

 

Freiburg, 01.12.2017

 

Kontakt an der EH Freiburg

Stefanie Pietsch

Forschungsreferentin / Research Office

forschungsreferentin@eh-freiburg.de

 

und s. Teilnehmer*innen

Mehr Info zur Hochschulkooperation mit Porto

Teilnehmer*innen des Arbeitstreffens vom 16. - 18.10.2017 von der EH Freiburg

  • Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff und Prof. Dr. Dörte Weltzien - beide Fachbereich Pädagogik und Supervision - insbesondere Kindheitspädagogik, Leiter*innen des Zentrums für Kinder- und Jugendfoschung (ZfKJ) an der EH Freiburg
  • Prof. Dr. Heiko Löwenstein, Fachbereich Soziale Arbeit
  • Stefanie Pietsch, Forschungsreferentin EH Freiburg
  • Katharina Rauh und Laura Kassel, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am ZfKJ
 
 
 
 

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