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Der Newsletter August 2017 ist soeben erschienen. Im Vorwort spricht Rektorin Renate Kirchhoff über Diskriminierung. Diskriminierung ist ein Thema an der Hochschule: "Ein Beispiel: Studierende der Sozialen Arbeit haben die Diskriminierungserfahrungen von Kommiliton*innen des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit erhoben; geleitet wurde das Projekt von Professorin Sabine Allwinn. Gelungen ist, dass die Studie Impulse für die Weiterentwicklung der Hochschule enthält. Auch spricht aus ihr die Identifikation mit der Einrichtung und sie belegt ihr gegenüber eine forschende Haltung zur Bildungspraxis. Darüber hinaus hat sie eine nicht intendierte aber relevante Wirkung gehabt. Studierende der anderen Bachelor-Studiengänge haben sich beklagt: „Dass wir nicht nach unseren Diskriminierungserfahrungen befragt werden, das ist eine echte Diskriminierung!“ 

 

Kirchhoff führt aus, dass die Forschungsgruppe, die sich den Abbau von Diskriminierung zum Ziel gesetzt habe, selbst der Diskriminierung bezichtigt wurde. "Diskriminierung ist im direkten Kontakt selten eine bewusst eingesetzte Strategie. Aber auch wenn sie nicht intendiert ist: Sie wirkt immer. Das wissen wir alle; es selbst zu erleben, ist eine – durchaus intensive – Erfahrung. Ob eine Diskriminierung im Sinne von Gruppen bezogener Menschenfeindlichkeit stattfindet, muss geprüft werden. Und wenn sie nicht vorliegt? Dann ist zwar der Begriff falsch und strategisch gebraucht, aber das Anliegen kann es doch wert sein, aufgegriffen zu werden."

 

Die Evangelische Hochschule entwickelt Methoden, um die Lebenssituationen von Menschen und Menschengruppen positiv zu verändern; zum Beispiel in dem von der EU geförderten Forschungsprojekt zur Erprobung von Tools, die den interkulturellen Dialog verbessern, oder auch im Praxisforschungsprojekt zu Bindungssicherheit. Erlebte Bindungssicherheit ist eine wesentliche Grundlage für eine gesunde seelische Entwicklung von Kindern und später auch Erwachsenen. Professor Klaus Fröhlich-Gildhoff will hier mit einem Team eine Forschungslücke schließen. Bisher ist unklar, wie und auf welcher Grundlage Fachkräfte den Bindungsstatus von Kindern einschätzen und wie sie ihr Bindungs-Begegnungsangebot „passgenau“ gestalten.

 

Um die Pflege der Zukunft und das unterstützte Wohnen im Alter geht es in mehreren News: wie soll das passende Pflegepersonal rekrutiert werden, welche Kriterien sind an die Personalarbeit in der Langzeitpflege zu knüpfen und welche Formen von Wohngruppen sind wo in Deutschland verbreitet. Nicht zuletzt gibt es ein Kurzportrait von Anne Helmer, die in den 90er Jahren in Freiburg an der Evangelischen Hochschule studiert hat. Soziale Gerontologie zieht sich als roter Faden durch ihren Ausbildungs- und Berufsweg wie durch ihr privates Engagement. Sie empfiehlt, "das generalistisch angelegte Studium der Sozialen Arbeit zu schätzen, das einem so viele verschiedene Möglichkeiten späterer Tätigkeiten offeriert." 

 

Der Newsletter schließt ab mit einer Auswahl an neuen Veröffentlichungen und Veranstaltungen der Hochschule.

 

Freiburg, 09.08.2017

 

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Barbara Hirth

Telefon +49 (0) 761 47812-790

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