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Frühe Kindheit: warum sich ein Studium dafür lohnt

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© panthermedia.net / Gelpi José Manuel

Wie kann eine professionelle Beziehung zu Kindern im Alter von 0-12 Jahren entwickelt werden? Wie werden Bildungsprozesse gut unterstützt? Welche Begleitung brauchen Kinder, die noch kein Deutsch sprechen? Wie werden Elterngespräche geführt? – Fragen, die umreissen, um was es in dem Bachelor-Studium der Kindheitspädagogik geht. Bewerbungen können noch bis zum 15. Juli 2019 eingereicht werden.

Das Studium an der Evangelischen Hochschule Freiburg ist von ausgezeichneter Qualität. Wer hier den Bachelor Pädagogik der Kindheit absolviert, hat sehr gute Aussichten, innerhalb weniger Monate einen Arbeitsplatz zu finden – ob angestellt oder selbstständig. Die Professor*innen der Kindheitspädagogik sind national wie international vernetzt. Ihre wissenschaftlichen Arbeiten werden weltweit aufgenommen. Ende April 2019 ist zum Beispiel das Fachbuch „Essen in der Kinderkrippe. Achtsame und konkrete Gestaltungsmöglichkeiten“ von Prof. Dr. Dorothee Gutknecht erstmals in französischer Sprache erschienen. Der Schweizer Verlag plant, weitere Bücher der Reihe für den französischen Buchmarkt weltweit zu übersetzen und zu publizieren. Ende April war Gutknecht als Referentin in Luxemburg, um dort das neue französischsprachige Werk vorstellen. Sie spricht zum Thema: La realiter de la crèche: manger – dormir – langer. Regard responsif et attentif sur les scenarios du quotidien de la petite enfance. Interesse an einer Übersetzung der Fachbuchreihe zur Säuglings- und Kleinkindpädagogik kommt auch von Verlagen aus Ungarn und China. China ist aufgrund eines allgemeinen Interesses an der deutschen Frühpädagogik auf die Buchreihe aufmerksam geworden. In Ungarn hat das Interesse daran auch mit der ERASMUS Kooperation zu tun, die die Evangelische Hochschule durch Professorin Gutknecht seit acht Jahren mit der Eötvos-Loránd-Universität, der größten Universität Ungarns, pflegt.

2017 sind die ESEPF – Escola Superior de Educacao de Paula Frassinetti in Porto und die Evangelische Hochschule eine neue Partnerschaft eingegangen. Ein Erasmus-Abkommen regelt die Zusammenarbeit in der Sozialen Arbeit und der Kindheitspädagogik; dabei wirkt u.a. Prof. Dr. Dörte Weltzien, Studiengangsleiterin des Master Bildung und Erziehung im Kindesalter, mit. Die Hochschulpartnerschaft umfasst den Austausch von Studierenden und Lehrenden sowie gemeinsame Forschungsprojekte.

Im Juni 2019 hat die schweizerische Gesundheitsstiftung RADIX zwei Präventionsprogramme zur Resilienzförderung von Kindern als besonders empfehlenswert mit der höchstmöglichen Wertung Gold eingestuft. Das Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg hat beide Programme „Prävention und Resilienzförderung in Kindertageseinrichtungen (PRiK)“ und „Prävention und Resilienzförderung in Grundschulen (PRiGS)“ entwickelt. PRiK und PRiGS werden in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen als Instrumente zur Förderung der seelischen Gesundheit der Kinder eingesetzt. Beide Programme waren auch wesentlicher Bestandteil der Interventionen im Rahmen größerer Forschungsprojekte, wie „Grundschule macht stark“ – gefördert von Stiftung Kinderland Baden-Württemberg, „Resilienzförderung in Quartieren mit besonderen Problemlagen – gefördert durch das Bundesforschungsministerium (BMBF) und die Bundeszentrale für Gesundheit und Aufklärung (BZgA), „Kinder Stärken!“ – gefördert durch Offensive Bildung und BASF. RADIX empfiehlt die Präventionsprogramme für den Einsatz in „Communities that Care“ (CTC). Dadurch erhalten Fachstellen, Gemeinden und Interessierten schnell einen Überblick über das Potential von Präventionsprogrammen und deren Zielgruppen. Federführend bei der Entwicklung der Programme waren Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff und Prof. Dr. Maike Rönnau-Böse.

In der Akademisierung von Kindheitspädagog*innen hat die Evangelische Hochschule Freiburg hat eine führende Rolle. Als eine der ersten Hochschulen in Deutschland hat sie 2004 einen Bachelor der Kindheitspädagogik angeboten.  Studiengangsleitern Prof. Dr. Maike Rönnau-Böse: „Wir setzen durchgehend innovative Arbeitsformen ein, zum Beispiel arbeiten wir mit Videoanalysen, Biographiearbeit, Plan- und Rollenspielen sowie Exkursionen ins nationale und internationale Berufsfeld.“

Mit spezifischen Zusatzqualifikationen kann gezielt Wissen im Studium vertieft werden: Personzentrierte Spieltherapie, Kunstpädagogik und RECOS – Soziale Arbeit in Deutschland/Frankreich/Schweiz.

Im Forschungsinstitut ZfKJ – Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Hochschule können Studierende an aktuellen Forschungsprojekten mitarbeiten. Zudem fördert die Evangelische Hochschule intensiv den Wissenschaft-Praxis-Transfer, zum Beispiel mit QuiKK – dem Netzwerk für mehr Qualität in Kinderkrippen und in der Kindertagespflege.

Im Studium sind drei Praxisphasen integriert, eine davon findet im Ausland statt. Alle Praktika werden von den Dozierenden eng begleitet und supervidiert. Darüber hinaus sind die Lehrveranstaltungen auf eine stetige Theorie-Praxis-Verknüpfung angelegt. In den Seminaren können Studierende selber Inhalte entwickeln und in der Praxis ausprobieren oder es finden Seminare direkt in den Einrichtungen statt.

Das Studium ist explizit international ausgerichtet, durch Kooperation und Austausch mit Partnerhochschulen, Theoriesemester im Ausland und Praktika in sozialen Einrichtungen innerhalb der EU und in Übersee.

Noch Fragen?

Jutta Wagner berät zum Studienangebot und den Bewerbungsbedingungen.

Videos zum Studium der Kindheitspädagogik gibt es auf dem offiziellen Youtube-Kanal der Evangelischen Hochschule Freiburg.

Mehr Infos zur Bewerbung mit Checkliste, zu Studieninhalten und Arbeitsfeldern stehen auf der Studiengangsseite „Pädagogik der Kindheit“ zur Verfügung.