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Fachkräfteoffensive auf dem Prüfstand

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© panthermedia.net / Gelpi José Manuel

Die programmbegleitende Evaluation zum Bundesprogramm „Fachkräfteoffensive für Erzieherinnen und Erzieher: Nachwuchs gewinnen, Profis binden“ untersucht die Effekte des Bundesprogramms auf die Gewinnung und Bindung von Kita-Fachkräften sowie auf die Qualität der Ausbildungspraxis. Durchgeführt wird sie vom Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Dörte Weltzien und Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff.

Vorgesehen ist ein mehrperspektivischer Ansatz, der qualitative und quantitative Erhebungs- und Auswertungsmethoden kombiniert. Die Erhebung und Auswertung findet während der Laufzeit des Bundesprogramms statt, um erste Ergebnisse sowie Prozess- und Steuerungswissen zu generieren und eine Bewertung des Programms im Hinblick auf dessen Wirksamkeit vorzunehmen. Die Identifikation von Beispielen guter Praxis und Gelingensbedingungen sind weitere Ziele des Evaluationsteams, um Handlungsempfehlungen abzuleiten.

Pro Programmbereich sind insgesamt zwei Erhebungszeitpunkte vorgesehen. Bei der Analyse der Maßnahmen in den Programmbereichen werden dabei auch externe Faktoren in den Blick genommen wie z. B. spezifische Rahmenbedingungen in den Bundesländern oder Trägerstrukturen.

Das Evaluationsteam wird sich mit den Fachschülerinnen und Fachschülern, mit den geförderten Fachkräften und mit den Trägern im Bundesprogramm in Verbindung setzen, um die konkrete Umsetzungspraxis in den drei Programmbereichen und deren Wirksamkeit zu untersuchen. Erste (Zwischen-)Ergebnisse sind noch vor Ablauf des Bundesprogramms geplant. Die Ergebnisse werden dabei prozessbegleitend und zielgruppenspezifisch aufbereitet und auch der Fachpraxis zur Verfügung gestellt.

Quelle: Pressemitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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http://www.zfkj.de/