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Für Freiburger Promotionskolloquium ist Kombination aus Plenarpräsentation und Workshopstruktur kennzeichnend

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© panthermedia.net / Darius Turek

Prof. Dr. phil. Fabian Frank und Prof. Dr. Heiko Löwenstein haben das 12. DGSA-Promotionskolloquium an der Evangelischen Hochschule 2019 gemeinsam organisiert. Kennzeichnend für das Freiburger Kolloquium ist die Kombination aus Plenarpräsentationen und Workshopstruktur. Dass das so realisiert werden konnte, wurde durch die Expertise aus dem eigenen Hause – in diesem Jahr durch Prof. Dr. Anke Stallwitz und Prof. Dr. Nina Wehner – ermöglicht. Die Workshops wurden nach einer Vorabfrage der Beratungsbedarfe gebildet, also sehr teilnehmerorientiert. Diese partizipative Arbeitsform eröffnet die Möglichkeit, an der eigenen Dissertation mit verschiedenen Expert*innen zu arbeiten – und nicht allein eine Präsentation vorzustellen.

Den Organisatoren des Kolloquiums ist es gelungen, Prof. Dr. Klaus Kraimer als Gastreferent mit dem Vortrag „Fall und Fallrekonstruktion als Abfolge von Entscheidungen – methodologische und methodische Optionen“ zu gewinnen. Kraimer ist Emeritus der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes und der Universität Osnabrück.

Begrüßt wurden die 16 Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch Prof. Dr. Björn Kraus, Prorektor für Forschung und Transfer der Evangelischen Hochschule Freiburg. Kraus hat von 2007 – 2017 das DGSA-Kolloquium wissenschaftlich geleitet.

 

Präsentiert wurden folgende in Arbeit befindliche oder abgeschlossene Dissertationen:

  • „Sorge für Kinder, die sterben müssen“, Dr. Christine Bruker
    Mit dem abgeschlossenen Dissertationsprojekt wird dem Interesse nachgegangen, wie die heutige bundesdeutsche Gesellschaft mit lebensverkürzenden Krankheiten und mit den davon betroffenen Kindern und Familien umgeht – unter besonderer Berücksichtigung der Kinderhospize.
  • „Engagement für lebendige Regionen“, Maria Rammelmeier
    Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftliche Phänomene – wie sozialer und demographischer Wandel, Pluralisierung und Individualisierung – wird in der laufenden Dissertationsstudie unter dem Aspekt des kulturellen Engagements in ländlichen Räumen untersucht, inwiefern Regionalmanagement kulturelles Engagement in dünn besiedelten ländlichen Räumen stärken kann.
  • „Familien in sozialen Unterstützungssystemen“, Laura Kassel
    In der weit vorangeschrittenen Dissertationsstudie wird untersucht, wie Familien (als Verantwortungsgemeinschaften, in denen Kinder leben) in soziale Unterstützungsnetzwerke eingebunden sind und wie Eltern die erfahrene Unterstützung erleben.

Fabian Frank wird ab 2020 hauptverantwortlich das Promotionskolloquium leiten.

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