Promotion für EH-Absolvierende

Experimentierklausel eröffnet Promotion ohne Universität

Der Landtag hat am 27. März 2014 das Dritte Hochschulrechtsänderungsgesetz beschlossen, mit dem die Hochschulen in Baden-Württemberg ein neues Landeshochschulgesetz erhalten. § 76 (2) LHG erleichtert hervorragenden Absolventen und Absolventinnen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAWen) den Zugang zur Promotion. Eine Experimentierklausel räumt den HAW ein, innerhalb zeitlich und thematisch begrenzter Hochschulverbünde Doktoranden und Doktorandinnen zu promovieren, ohne – wie bisher notwendig – eine Universität hinzuziehen zu müssen.

Konkretisierung der Experimentierklausel

Die EH Freiburg ist Mitglied des baden-württembergischen Zusammenschlusses der Hochschulen für angewandte Wissenschaft HAW BW e.V. Dieser Verbund wirkt bei der Erarbeitung der Rechtsverordnung (RVO) zur Experimentierklausel durch das Wissenschaftsministerium mit. Erst mit dieser RVO wird Klarheit dazu bestehen, wie die geforderten Hochschulkooperationen auszugestalten sind.

Nachwuchsförderung an der EH Freiburg: personell und institutionell

Das Ziel der Nachwuchsförderung durch Promotion verfolgt die EH Freiburg bereits seit mehreren Jahren. Insgesamt waren Professoren und Professorinnen der Hochschule allein zwischen 2012 und 2017 an 46 Promotionsverfahren beteiligt. 

 

Als Einrichtung engagiert sich die Hochschule mehrfach für die institutionelle Promotionsförderung.

  • Zum einen richtet sie seit 2007 das hochschulübergreifende Doktorandenkolloquium der DGSA an der EH Freiburg und seit 2013 kindheitspädagogische Doktorandenkolloquien aus.
  • Des weiteren ist sie Partnerinstitution eines kooperativen Doktorandenkolloquiums mit der PH Freiburg und der FH Nordwestschweiz.
  • Im August 2015 ging ein kindheitspädagogisches Promotionskolleg, gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg programmatisch unterstützt, an den Start.
  • Am 14. Oktober 2016 ist das Promotionskolleg "Versorgungsforschung: Collaborative Care" mit einem Kick-off aller beteiligten Institutionen - darunter der Evangelischen Hochschule Freiburg vertreten durch Prof. Dr. Dörte Weltzien - und Promovierenden an der Katholischen Hochschule Freiburg an den Start gegangen. Das Wissenschaftsministerium fördert die Versorgungsforschung als einziges sozialwissenschaftliches Promotionskolleg. Es wird im Verbund der Evangelischen Hochschule Freiburg, der Katholischen Hochschule Freiburg, der Universität Freiburg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg durchgeführt. 

 

Promovierende im Gespräch



 

Unterstützung für HAW(FH)-Absolvierende: die Doktorandenkolloquien

1. Doktorand/Innen Kolloquium Kindheitspädagogik

Seit September 2013 hat sich an der EH Freiburg ein DoktorandInnen Kolloquium etabliert, in dem PromovendInnen im weiten Feld der (früh)kindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung ihre Arbeiten regelmässig vorstellen, methodische Fragen diskutieren und sich inhaltlichen Anregungen holen.

 

Das Kolloquium wird geleitet von Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff, Prof. Dr. Dörte Weltzien und Prof. Dr. Janina Strohmer. An den monatlichen Sitzungen nehmen regelmässig 6-8 DoktorandInnen teil, die in kooperativen Verfahren - u.a. mit der PH Freiburg, der PH Karlsruhe, der PH Schwäbisch Gmünd, der Universität Hannover, der Universität Paderborn - ihre Promotionen durchführen. Seit rund einem Jahr beteiligen sich auch externe PromovendInnen an dem Kolloquium.

 

In den Jahren 2013-15 haben zum Beispiel die (ehemaligen) Mitglieder Dr. Eva-Maria Engel und Dr. Michael Wünsche ihre Promotionen erfolgreich abgeschlossen.

 

Kontakt

 

Prof. Dr. Dörte Weltzien

Forschungsbeauftragte der EH Freiburg; Vorstandsvorsitzende Forschungsverbund FIVE e.V.; Studiengangsleiterin Master Bildung und Erziehung im Kindesalter

weltzien@eh-freiburg.de

 

2. DGSA-Doktorand/Innenkolloquien

In der Sozialen Arbeit promovieren bislang zahlreiche Nachwuchswissenschaftler/-innen in Nachbardisziplinen. Damit die inhaltliche Nähe zur Sozialen Arbeit beibehalten werden kann, hat die DGSA seit 1998 hochschulübergreifende Doktorandenkolloquien für Absolventen und Absolventinnen der Sozialen Arbeit etabliert. Ziel ist die fachliche Unterstützung und die Einbindung in ein Netzwerk.

 

Das erste DGSA-Doktorandenkolloquium haben 1998 Prof. Dr. Albert Mühlum, Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi und Prof. Dr. Wolf Rainer Wendt an der TU Berlin abgehalten. Seit 2004 findet das Berliner Kolloquium an der Alice Salomon Hochschule statt (Prof. Dr. Silke Gahleitner, Prof. Dr. Rudolf Schmitt). 2007 kam auf Initiative von Prof. Dr. Björn Kraus ein weiteres DGSA-Doktorendenkolloquium an der EH Freiburg zustande (Prof. Dr. Björn Kraus, Prof. Dr. Albert Mühlum, Prof. Dr. Silvia Staub-Bernasconi). Seit 2013 gibt es auf Initiative von Prof. Dr. Benjamin Benz ein drittes Kolloquium an der EFH Rheinland-Westfalen-Lippe.

 

Kontakt


Prof. Dr. Björn Kraus

Prorektor der EH Freiburg

Wissenschaft der Sozialen Arbeit

bkraus@eh-freiburg.de

 

Materialien für DoktorandInnen

 
 

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