Die Evangelische Hochschule Freiburg

Die Evangelische Hochschule (EH) Freiburg ist eine staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Evangelischen Landeskirche in Baden. Rund 1000 Studierende sind pro Studienjahr eingeschrieben.

1918 wurde die erste Vorgängereinrichtung der Hochschule gegründet. 1971 wurde sie als Fachhochschule für Sozialwesen staatlich anerkannt. Seit 2012 heißt die Hochschule: Evangelische Hochschule Freiburg, Staatlich anerkannte Hochschule der Evangelischen Landeskirche in Baden.

 

Die EH Freiburg ist eine öffentliche Hochschule: Die Studierenden sind religiös bzw. weltanschaulich vielfältig. Die Hochschule qualifiziert für eine berufliche Tätigkeit im sozialen und pädagogischen Bereich in staatlicher wie auch in freier Trägerschaft im In- und Ausland.

 

Selbstverständlich fallen auch Professor*innen an HAW (Hochschulen für angewandte Wissenschaften = ehemals Fachhochschulen) in kirchlicher Trägerschaft unter die Wissenschaftsfreiheit nach Art. 5 Abs. 3 Grundgesetz.

 

Im CHE Hochschulranking 2017 belegt die Soziale Arbeit an der Hochschule einen Spitzenplatz; insbesondere wurden sehr positiv bewertet: die günstige Anzahl der Teilnehmer*innen in einer Lehrveranstaltung, die Intensität der Betreuung der Studierenden durch Lehrende sowie das soziale Klima zwischen den beiden Gruppen, die Attraktivität der angebotenen Auslandsaufenthalte, die Unterstützung bei der Vorbereitung des Auslandsstudiums sowie der Praxisbezug des Studiums.

Im Bereich Forschung liegt die Hochschule ebenfalls in der Spitzengruppe. 

 

Studiengänge

 

Die Studiengänge sind in drei Fachbereichen organisiert.

Wer Themen im Studium vertiefen möchte, kann dies mit unserem breiten Angebot an Zusatzqualifikationen tun.

Forschung

Forschung an der EH Freiburg zeichnet sich durch ihre Interdisziplinarität aus. Beispielhaft lässt sich das an den drei Forschungsschwerpunkten der Hochschule darstellen, die in der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vertreten sind:

  • Geschlechterforschung
  • Pädagogik der Kindheit
  • Zivilgesellschaft und demographischer Wandel

 

Die Forschungskompetenz der Hochschule basiert auf der starken langjährigen Profilierung sowohl einzelner Dozierender wie auch der fünf Forschungsinstitute im Forschungsverbund FIVE an der EH Freiburg.

Wissenschaftliche Weiterbildung

In lebenslangem Lernen haben wir unter dem Stichwort "Weiterbildung" Erfahrung über Jahrzehnte, die sich in Kontaktstudiengängen, Weiterbildungen auf Masterniveau, weiterbildenden Fachtagen u.a. Formaten zeigen: vor allem zu Case Management, Palliative Care, Früh- und Kindheitspädagogik, seit 2010 in der Prädikantenausbildung.

 

Mehr Info über die Evangelische Hochschule Freiburg

 

Unseren Studierenden muten wir viel zu ...

Rektorin Prof. Dr. Renate Kirchhoff, 2017

 

"Unseren Studierenden muten wir viel zu: um Ihrer fachlichen Kompetenz willen und auch um Ihrer Bedeutung für die Gesellschaft willen. Wer wissenschaftlich arbeitet, hat die Chance, den Umgang mit Ambiguität zu trainieren. Denn die eigene Sicht der Realität ist nicht die einzige, sondern eine unter vielen. Damit eröffnet sich ein Lernprozess, unübersichtliche Situationen als solche wahrzunehmen, auszuhalten und auch mit ihnen umzugehen.  

 

Die Studierenden begegnen jeder Beschreibung eines Sachverhaltes mit der Frage: Wozu dient sie, wozu ist sie eingesetzt? Unsere Studierenden lernen, die Antwort auf die Frage auch ethisch zu bewerten: zielt die Information zum Beispiel darauf, Menschenrechte zu realisieren oder zu untergraben?  

Lernen an unserer Hochschule schult den selbstkritischen Blick: Warum frage ich so, welches Ziel will ich selbst erreichen, was blende ich aus und warum? Und was bedeutet meine Antwort auf diese Fragen für meine Ausgangsfrage und mein Vorgehen? Das ist ein hermeneutischer Zirkel, der eine gewisse Demut gegenüber den Möglichkeiten menschlicher Wahrnehmung praktiziert.  

Wer wissenschaftlich arbeitet, eignet sich eine Haltung an, die die Differenzierung zum Standard erklärt: es gibt nicht die Frau, das Kind, den Angehörigen. Wer differenziert arbeiten gelernt hat – wie unsere Studierenden –, hat ein Instrument gegen spontane Ängste und Gefühle, gegen Populismus. "

 

(anlässlich der Bachelor-Abschlussfeier)

 


 
 

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