12.07.2017   - Ort: - Evangelische Hochschule Freiburg

Abschlusstagung „INNOPÄD U3“

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Das Programm der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg „Innovative pädagogische Angebote für Kinder unter 3 Jahren (Innopäd U3)“ knüpft an den starken quantitativen Ausbau der Betreuung im U3-Bereich an. Ziel des Programms war es, ein verstärktes Augenmerk auf die (Weiter)-Entwicklung der Qualität in diesem gesellschaftlichen, entwicklungspsychologischen und pädagogisch relevanten Bereich zu richten.

 

Dazu wurden innovative Ansätze für die pädagogische Arbeit mit Kindern unter drei Jahren gefördert und Anreize zur nachhaltigen Weiterentwicklung gegeben. Im Rahmen des Programms wurden 14 Modellprojekte, die sich mit der Betreuung von unter dreijährigen Kindern – z. B. unter dem Fokus Interaktion, Zusammenarbeit mit Eltern und / oder Inklusion – beschäftigen, ausgewählt und von der Stiftung Kinderland gefördert.

 

Das Programm "Innopäd U3" der Stiftung Kinderland Baden-Württemberg wurde vom Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) an der Evangelischen Hochschule Freiburg wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

Nach der inzwischen bis zu dreijährigen Laufzeit der Modellprojekte werden die Erfahrungen aus der Praxis und Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung präsentiert.

 

Leitung der Tagung

Birgit Pfitzenmaier
Baden-Württemberg Stiftung 

Abteilungsleiterin Gesellschaft & Kultur

 

Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff

Evangelische Hochschule Freiburg

Leitung ZfKJ, Leiter des Evaluationsteams "Innopäd U3"


Termin und Veranstaltungsort

Abschlusstagung am 12.07.2017 von 10:30 – 16:30 Uhr

Evangelische Hochschule Freiburg

 

Programm

Workshops

  • A. „Vielfalt als Chance von Anfang an!“ – Einführung des Ansatzes der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung als Qualitätsmanagementsystem - Projekt der Stadt Filderstadt im Rahmen des Programms Innopäd U3
    Im Rahmen von Innopäd U3 wurde in den Kitas der Stadt Filderstadt die „Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung“ implementiert. Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung lässt sich als inklusives Praxiskonzept in einem längeren Prozess der Praxisentwicklung, in dem Kita-Teams fortgebildet und fachlich begleitet werden, realisieren. Das Fortbildungskonzept basiert auf systematischer Selbst- und Praxisreflexion entlang verschiedener Qualitätskriterien, die – erstellt in „Entwicklungswerkstätten“ – in ein eigenes individuelles Qualitätsmanagementhandbuch münden. Ebenfalls in Arbeitsgruppen wird ein Instrument zur internen Evaluation erstellt.
    Katrin Bogenschütz-Langanki, Sabine Sandmaier und Frau Heidt 
  • B. Familienschatzkiste – ein praxiserprobter Ansatz zur individuellen Unterstützung von Kindern und Eltern in der Krippe
    Im Rahmen von Innopäd U3 wurde in der Evangelischen Kita Stadtmitte in Balingen das Projekt „Familienschatzkisten“ durchgeführt, das Kinder und Eltern auf der Basis detaillierter Beobachtungen unterstützen soll. Auf Grundlage der kindlichen Interessen wird eine eigene „Schatzkiste“ zusammengestellt und in Hausbesuchen und in der Einrichtung zusammen mit Kindern und Eltern entdeckt. Die Durchführenden berichten von ihren positiven Praxiserfahrungen und Stolpersteinen bei der Umsetzung.
    Silke Schmid, Jessica Bewersdorf und Heike Bolte 
  • C. Die Waldkinderkrippe Rieselfeld: Unter drei Jahren „draußen zuhause“
    Viola Zürcher, langjährige Leitung der Waldkinderkrippe, berichtet von ihrer Praxiserfahrung mit dem ungewöhnlichen Konzept der Waldkinderkrippe, die es bereits Kindern unter drei Jahren ermöglicht, „ draußen zuhause zu sein“. Sie berichtet vom pädagogischen Konzept und den Schwerpunkten der Waldkinderkrippe, lässt die interessierten TeilnehmerInnen aber auch über Fotos und Videos am Tagesablauf der Kinder im Wald teilhaben. Raum für Nachfragen und Austausch ist ebenfalls eingeplant.
    Viola Zürcher, Leitung der Waldkinderkrippe Rieselfeld Freiburg 
  • D. Interkulturelle Elternbildung geht Miteinanders - Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und Tagesmütter am Beispiel der Kindertagespflege des Familienzentrums Au in Pforzheim
    Im Rahmen von Innopäd U3 gefördert wurde das Projekt „Miteinanders“. Miteinanders ist ein präventives Spiel- und Lernprogramm, das gemeinsam und auf gleicher Augenhöhe zwischen Tagesmutter und Eltern stattfindet. Die Zielgruppe sind Familien aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Themen des Programms sind Förderung der Sprachentwicklung und der Umgang mit früher Zweisprachigkeit. „Spielen ist Lernen“ und „Lernen in Beziehungen“ sind die tragenden Kernsätze dieses Programmes.
    Marion Fröhlich, Elena Bas Gonzalez, Joanna Krupa, Nutuya Kayak, Ilknur Gülsen, Zina Al-Irs und Katja Keppler 
  • E. „GInA – Gestaltung von Interaktionsgelegenheiten im Alltag“ – Videogestützte Beobachtung und Reflexion
    In dem Workshop wird anhand von Videosequenzen die Bedeutung gelingender Interaktionen erläutert und es wird das GInA-Verfahren praktisch vorgestellt. Es ermöglicht, mit Hilfe von fachlich begründeten Merkmalen das Interaktionsverhalten von Fachkräften differenziert in den Blick zu nehmen und auf Teamebene zu reflektieren.
    Prof. Dr. Dörte Weltzien 
  • F. Möglichkeiten der Resilienzförderung bei Kindern unter drei Jahren
    Für die Resilienzförderung bei älteren Kindern gibt es bewährte Programme. In diesem Workshop soll mittels Theorieinput und in Kleingruppen erarbeitet werden, wie Resilienzförderung bei Kindern unter drei Jahren gestaltet werden könnte.
    Silke Kaiser, Claudia Scheible und Kristina Gratz 
  • G. Erkenntnisse aus der Studie zur Qualität in der baden-württembergischen Kindertagespflege - Schlussfolgerungen für die pädagogische Praxis
    Im Rahmen des Workshops werden die fachpraktischen Konsequenzen der Kindertagespflegestudie für die pädagogische Arbeit in der Großtagespflege und klassischen Kindertagespflege diskutiert.
    Dr. Joachim Bensel 
  • H. Kinder in ihrer Ess-Entwicklung achtsam und responsiv begleiten
    Der Workshop thematisiert typische Herausforderungen in der Essbegleitung und die Möglichkeiten eines responsiven Umgangs damit: wählerisches Essverhalten, Essbegleitung in der Eingewöhnung, Umgang mit kultureller Vielfalt bei den Mahlzeiten, mit Essen werfen, Sicherheitsaspekte beim Essen.
    Prof. Dr. Dorothee Gutknecht 
  • I. EMIL - Förderung von exekutiven Funktionen und Selbstregulation im Kindergartenalltag
    Mit EMIL hat das ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen der Universität Ulm im Auftrag der Baden-Württemberg Stiftung ein Konzept entwickelt und evaluiert, das die aktuellen Erkenntnisse der Lernforschung für die Kindergartenpraxis nutzbar macht. EMIL qualifiziert und unterstützt pädagogische Fachkräfte, die exekutiven Funktionen und die Selbstregulationsfähigkeit von Kindern alltagsintegriert zu fördern.
    Laura Walk

 

Online-Anmeldung / Anmeldefrist

Zur Online-Anmeldung bis zum 30.06.2017 nutzen Sie bitte pro Person ein Formular unten auf dieser Seite (ONLINE - ANMELDUNG). 

Nach dem 30.06.2017 ist die Online-Anmeldung abgeschlossen. Die Teilnehmer/-innenzahl ist begrenzt.

Bitte tragen Sie sich schon jetzt für einen Workshop (erste und zweite Priorität) ein. Die Plätze in den Workshops sind ebenfalls begrenzt. Nach dem Abschicken Ihrer Online-Anmeldung erhalten sie unverzüglich eine automatische Antwort-Mail (bitte auf korrekte Schreibweise der Mail-Adresse achten!).

Tagungsgebühr

Es wird keine Tagungsgebühr erhoben. 

Datenschutz – Verwendung Ihrer Daten

Im Zuge dieser Online-Anmeldung erheben wir personenbezogene Daten (z.B. Name, Telefon, E-Mail) von Ihnen. Die Evangelische Hochschule Freiburg und das ZfKJ verpflichten sich, Ihre Privatsphäre uneingeschränkt zu schützen. Wir verwenden die erfassten Daten ausschließlich zur Organisation dieser Veranstaltung. Bei Fragen oder Anmerkungen zur Verarbeitung Ihrer Daten wenden Sie sich bitte an:Barbara Hirth, Hochschulmarketing und Kommunikation, Evangelische Hochschule Freiburg, marketing@eh-freiburg.de

Kontakt

Sabrina Döther

Bildungspsychologin (M.Sc.)

Zentrum für Kinder- und Jugendforschung (ZfKJ) im Forschungs- und Innovationsverbund an der EH Freiburg (FIVE e.V.)

Bugginger Str. 38, 79114 Freiburg

sabrina.doether@eh-freiburg.de,  Telefon 0761/47812-792

www.zfkj.de

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