Fachtag Flucht, Trauma, Selbstermächtigung

Von der Verfolgung im Herkunftsland über die Fluchtwege sowie die Ankunft und das Leben in Deutschland sind Flucht und Exil für viele Geflüchtete mit traumatischen Erfahrungen verbunden.

 

Aus Sicht der Sozialen Arbeit ist ein Trauma ein Prozess der körperlichen, psychischen und sozialen Fragmentierung, der Erfahrungen von Ohnmacht, Kontrollverlust und Trennung zur Folge hat. Verfolgung und Flucht, aber auch die politischen Umstände und das Leben als Geflüchtete in Deutschland können deren Sicherheit, Bindung, Identität, aber auch den Glauben an Gerechtigkeit (gesellschaftliche Verlässlichkeit) und Sinnhaftigkeit (Zukunftsperspektiven) destabilisieren.

 

Der Fachtag am 4. Mai 2018 will einen Blick auf Konzepte des Umgangs mit Trauma und Traumatisierten jenseits der häufig gängigen Psychiatrisierung werfen und Individualisierung und das (Selbst-) Empowerment von Geflüchteten sowie politische Perspektiven in den Fokus nehmen. Dieses ist ein Weg zur Überwindung von Ohnmacht und zur Förderung adaptiver Systeme.

 

Welche Konzepte hat Soziale Arbeit, um traumaüberlebende Geflüchtete bei ihrer Selbstermächtigung zu unterstützen? Wo ist der Ort der Sozialen Arbeit in der Arbeit mit traumatisierten Menschen? Wie kann sie entsprechende Gelegenheitsstrukturen schaffen? Wie kann Soziale Arbeit „zum aufrechten Gang ermutigen“ (Keupp 1997) und den aufrechten Gang auch selber gehen?

 

Literarturempfehlungen

Empehlungen von Prof. Dr. David Becker, Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin

Bildergalerie 04.05.2018

 

 

Fotos: Marc Doradzillo

 
 

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